Abriss ‘illegaler Hotels’ und drohende Arbeitsplatzverluste: Gewerkschaft bezieht Position

Die – salopp ausgedrückt – ‘illegalen Hotels’ müssen weg, so jedenfalls lautet das Urteil des Obersten Kanarischen Gerichtshofs. Ob es eines Tages tatsächlich zu einem Abriss kommen wird, steht zum einen noch in den kanarischen Sternen, und zum anderen beschäftigen sich mit dem Abbruch- und Entsorgungs-Szenario neben den direkt Betroffenen u.a. auch die Staatskämmerer, denn ein Abriss käme den Staat teuer zu stehen.

Fest steht indes, dass durch einen Abriss nicht nur sämtliche Hotelmitarbeiter, sondern auch zahlreiche Beschäftigte von Zuliefer-, Service- und Reparaturbetrieben ihre Arbeitsplätze verlieren würden. Und so setzten die Betreiber jener ‘illegalen Hotels’, denen nun der gerichtlich verordnete Abriss droht, auf das seit Jahren bewährte ‘betriebliche Bündnis für Arbeit’ und schlugen in den vergangenen Wochen die soziale Harfe unter Hinweis auf die drohenden Arbeitsplatzverluste besonders intensiv; und Behörden und zahlreiche Politiker setzten im Kanon ein .

Nun macht aber ausgerechnet der größte spanische Gewerkschaftsbund Comisiones Obreras (CC.OO) einen Strich durch die Standortsicherungsrechnung der Hotelbetreiber, indem sie sich klar hinter die Entscheidung der Justiz gestellt und dabei gleichzeitig betont hat, dass eine Zahlung von Entschädigungen für den Verlust der Arbeitsplätze garantiert werden müsse.