Kanarische Schildläuse D.O.P.

Die Cochenilleschildlaus (Dactylopius coccus) könnte auf den Kanaren bald endgültig zu einer x-beliebigen Pflanzenlaus degradiert werden, da es sogar in Guatiza und Mala, den einstigen Epizentren der Cochenillenlauszucht der Kanaren, nur noch eine Handvoll Hobbyzüchter gibt. Immer seltener schreiten sie durch ihre arg pieksenden Opuntienreihen, um die weiblichen Läuse von den Kakteengewächsen abzukratzen. In getrocknetem Zustand werden diese Läuse zu Pulver vermahlen, das als roter Farbstoff E 120 insbesondere in der Lebensmittel- und Kosmetikindustrie zum Einsatz kommt.

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80% der Arbeitslosen auf den Kanaren bleiben ihrer Gemeinde treu

Anders ausgedrückt: Nur 20% der Arbeitslosen auf den Kanaren sind mobil und ziehen für einen Arbeitsplatz von ihrer Gemeinde fort. Sie bleiben also nicht nur ihrer Provinz sowie insgesamt der Autonomen Gemeinschaft, sondern auch ihrem Rathaus als Wähler erhalten. Seit Beginn der Krise sind sie ihrem Wohnort sogar noch treuer geblieben als vorher, wie gestern in der „La Provincia“ stand.

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Teseguite: Die verfluchte „Casa de María Cruz“

Ruinenraetsel

Die Ruine mit dem Namen „Casa de María Cruz“ befindet sich in Teseguite. Hier ein Foto – im Hintergrund ist El Mojón zu sehen.

In diesem Haus wohnte bis 1919 María del Rosario Cruz Bello (kurz: María Cruz), die nebenan einen kleinen Laden hatte und die Einnahmen immer in ihrem Haus aufbewahrte. An einem Maitag im Jahr 1919 wurde María geköpft im Haus gefunden und ihre Schwester Petra der Tat verdächtigt.

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Kungelei im Gerichtsgebäude

Im bisher wohl größten Korruptionsskandal der Insel, dem „Caso Unión“, wurde der Ermittlungsrichter César Romero Pamparacuatro rasch versetzt. Tüchtige und unerschrockene Richter und Staatsanwälte (m/w) haben es hier nicht wirklich leicht. Im „Caso Unión“, der seit 2009 das Gericht beschäftigt, sind zwischenzeitlich drei (oder vier?) RichterInnen gekommen und auch wieder gegangen. Seit seiner Versetzung muss Pamparacuatro von Teneriffa aus das Prozessgeschehen auf Lanzarote beobachten.

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Steigende Arbeitslosenquote

Die Arbeitslosenquote hat erneut eine steigende Tendenz: Sie betrug im 3. Quartal d.J. 34,2% und lag damit über dem Kanarendurchschnitt von 33,36%. Im 1. Quartal betrug die Arbeitslosenquote auf Lanzarote noch 30%, im 2. Quartal 32%.

In absoluten Zahlen sind auf Lanzarote im 3. Quartal 25.250 Menschen arbeitslos gemeldet gewesen gegenüber 24.230 im 2. Quartal und 23.690 im 1. Quartal.
Das Jahr startete mit 24.200 Arbeitslosen.

Aktuelles Urteil: Keine behördliche Erlaubnis für Privatvermietung erforderlich

Das Verwaltungsgericht Nr. 3 von Las Palmas hat in einem Urteil vom 15. Oktober eine Resolution der Inselregierung von Lanzarote gekippt, durch die Eigentümern von touristisch vermieteten Villen die Aushändigung von Inspektionsbuch und Beschwerdeblättern verweigert wurde. Diese Unterlagen sind in Spanien Voraussetzung für die Ausübung jeder Art gewerblicher Tätigkeit.

Die Resolution wurde damit begründet, dass die behördliche Erlaubnis nicht erteilt werden konnte wegen des seinerzeit bestehenden Moratoriums, und weil sich die Villen im Gebiet „Castillo del Águila“ befinden, das laut Bebauungsplan von Playa Blanca keine touristische Nutzung vorsieht. Das Moratorium war ein temporäres Baustopp-Dekret zur Limitierung der Zahl der touristischen Betten.

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Meinungsfreiheit: Herausgeber von „Cuadernos del Sureste“ bekommt Recht

Felipe Fernández Camero, Ex-Sekretär von Arrecife und Rechtsanwalt, verklagte 2003 Jorge Jiménez Marsá wegen Beleidigung und Verletzung der persönlichen Ehre. Marsá war Journalist und Herausgeber der damaligen lanzarotenischen Zeitschrift „Cuadernos del Sureste“, in der ein kritischer und ausführlicher Artikel veröffentlicht wurde über einen Korruptionsskandal auf der Insel. Und in diesem Zusammenhang über Cameros Verwicklungen in ziemlich schräge Immobiliengeschäfte. Titel des Artikels: „El secretario: el quinto poder“ (Der Sekretär: Die fünfte Gewalt).

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Website der Fundación Helge Achenbach von der Bildfläche verschwunden

Wenn Websites, die in unserem Blog verlinkt wurden, nicht mehr erreichbar sind, erhalten wir eine Fehlermeldung per E-mail – der Technik sei Dank.

Heute kam ein entsprechender Alarm für die Website der „Fundación Helge Achenbach“. Ob das etwas mit dem „Caso Achenbach“ zu tun hat, wissen wir natürlich nicht.

Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Hauptverfahren im „Caso Unión“ hat begonnen

Zunächst die Vorgeschichte:

Alles begann 2008 mit der „Operación Unión“:

“Operación Unión”, der Einsatz einer Sondereinheit der Guardia Civil, war die Grundlage für das bisher größte Strafverfahren auf Lanzarote. Es geht u.a. um Betrug, Korruption, Amtsmissbrauch und Urkundenfälschung.

Benannt wurde der Einsatz nach der „Bar Unión“ in Arrecife, einem beliebten Treffpunkt für Verhandlungen über geldwerte Gefälligkeiten im lukrativen Immobiliengeschäft, sowie für die Übergabe von mit Geldscheinen prall gefüllten Umschlägen. Und weil sich dort am 22.7.2008 der Unternehmer Fernando Becerra Robayna mit Carlos Espino Angulo, seinerzeit Generalsekretär der PSOE von Lanzarote, traf, um das ins Stocken geratene Projekt “Costa Roja” in Playa Blanca voran zu bringen.

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Mobiler TÜV auf La Graciosa

La Graciosa war einst eine autofreie Insel, abgesehen von Feuerwehr-, Rettungs- sowie Polizeiwagen.

Ab September 2006 wurden Sondergenehmigungen erteilt für Fahrzeuge zur Personen- und Güterbeförderung. Diese Regelung wurde sukzessive aufgeweicht. Mittlerweile ist die Fahrzeugflotte auf der kleinen Insel so groß, dass eine mobile TÜV-Station alle halbe Jahre auf der Insel ca. 100 Prüfungen durchführt.

Gedanken zum Thema Ölbohrvorhaben

Die Empörung über und der Widerstand gegen die geplanten Ölbohrvorhaben vor der Ostküste von Lanzarote und Fuerteventura sind hier sehr groß. Aber nicht etwa, weil eine grundsätzliche Energiewende angestrebt wird, um so rasch wie technologisch möglich auf Öl verzichten zu können, sondern weil um den Standort als Touristenhochburg gebangt wird. Und ein hoher Wertverlust des eigenen Apartments oder Hauses befürchtet wird.

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Neues altes Besucherzentrum am „Mirador de Haría“

Jahrelang stand das Gebäude am „Mirador de Haría“ leer. Viele Vorbeifahrende hielten trotzdem an und stiegen aus Neugier über die Absperrungskette und stromerten um das Gebäude herum, nicht zuletzt um den fantastischen Blick über weite Teile des Inselnordens bis zum Meer zu genießen. Cesar Manrique hat an der Gestaltung des Gebäudes mitgewirkt, las ich heute in der Zeitung.

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Presse-Unfreiheit Teil 2: Satireblog muss weitere Strafe zahlen

Diese Nachricht ist die traurige Fortsetzung unserer Meldung vom 15. Mai 2013.

Im Juni d.J. wurde der erfrischend kritische Blog „El Agitador“ zu einer weiteren Strafe verurteilt; und zwar in Höhe von 15.000,- Euro. Dabei ging es um eine weitere Fotomontage, von der sich der Herr Staatsanwalt Miguel Pallarés auf den Schlips getreten gefühlt hat.

Gestern hat die spanische Tageszeitung „El País“ ausführlich darüber berichtet.

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Um Gottes Willen: Bistum entlässt schwulen Lehrer

Jahrelang hat ein ehemaliger Pfarrer an zwei Schulen auf Lanzarote das Wahlfach Religion unterrichtet; und Jahr für Jahr erhielt er einen entsprechenden Vertrag von der Schulbehörde, schließlich waren nie Klagen zu hören über diesen Lehrer.

Der Lehrer hat allerdings die aus erzkatholischer Sicht riesengroße Doppelsünde begangen, schwul zu sein und seinen Lebenspartner vor zwei Jahren geheiratet zu haben.

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Arrecife Gran Hotel – Kaffee, Kuchen & mehr

Arrecife

Gemeinde: Arrecife
Lage:
Arrecife, Parque Islas Canarias, s/n – Arrecife, direkt am Stadtstrand und neben dem Parkhaus (Tiefgarage).
Öffnungszeiten Café/Bar: täglich ab ?
Öffnungszeiten Restaurant:
täglich von 19:00 – 23:00 h
Ruhetag:
kein Ruhetag
Hotelwebsite

Im einzigen Hochhaus der Insel, das viele Jahre leer stand und schließlich saniert wurde, befindet sich das ‚Arrecife Gran Hotel‘. Nicht nur Hotelgäste können im obersten, dem 17. Stock den Weitblick genießen, wahlweise in der Café-Bar, oder im Restaurant, das allerdings nur von 19:00 – 23:00 Uhr geöffnet hat. Auch der SPA-Bereich und Musikabende können von Nicht-Inselgästen besucht werden.

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EU-Erbrechtsverordnung tritt in rund einem Jahr in Kraft

Ist zwar noch eine Weile hin, aber die Zeit vergeht bei mir – zumindest gefühlt – viel schneller, je älter ich werde.

Am 17. August 2015 läuft die dreijährige Übergangsfrist ab; danach richtet sich das anzuwendende Erbrecht in Deutschland und Spanien (sowie in den anderen EU-Ländern mit Ausnahme von Irland, Großbritannien und Dänemark) nach der EU-Erbrechtsverordnung bzw. der EU-Verordnung Nr. 650/2012. Mit der Verordnung wird auch ein Europäisches Nachlasszeugnis eingeführt, eine Art EU-Erbschein.

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Kanaren: Endlich – Privatvermietung von Ferienunterkünften soll legalisiert werden!

Mit einer Petition – s. Nachricht vom 26.3.14  – forderte Doris Borrego Reyes die Legalisierung der Privatvermietung von Ferienunterkünften auf den Kanaren und brachte den Stein ins Rollen: Die Teilnahme war unerwartet groß, auch weil sie unermüdlich für die Sache eintrat, und mit anderen Aktiven u.a. Info-Veranstaltungen auf den Inseln organisierte, um möglichst viele Menschen mit ins Boot zu holen. Weiterlesen

Mozaga – Tapas Bar im Museumsdorf beim Monumento al Campesino

Unsere Restaurantempfehlung

SanBartolome

Gemeinde: San Bartolomé
Lage: An der LZ20 zwischen Mozaga & San Bartolome
In einem Gebäudetrakt des Museumsdorfs. Im gemütlichen Außenbereich hat man einen wunderbaren Blick auf das Monumento al Campesino

Öffnungszeiten/Tel.: Wir vergaßen zu fragen. Aber auf jeden Fall während der Öffnungszeiten des Museumsdorfs von 10-18 h

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TV-Reportage über die Korruption auf Lanzarote

Der spanische Fernsehrsender La Sexta hat am 25.4.14 eine in der zweiten Märzhälfte auf der Insel gedrehte, lange Reportage über die Korruption auf der Insel gesendet. Offensichtlich lagen den Recherchen diverse Artikel der einzigen, kritischen (Online-)Tageszeitung der Insel, La Voz de Lanzarote, sowie Artikel der großen spanischen Tageszeitung El País zu diesem Thema zugrunde (ganz aktuell: “ Das Paradies der 200 Angeklagten“ vom 7.2.14 und vom 13.2.2011 „Die Politik hat ihren Preis„). Weiterlesen

Aussichtsreiche und bequeme Runde um den höchsten Berg Lanzarotes, den Peñas del Chache mit militärischer Radarstation

Auf Feldwegen und Pfaden vom Aussichtspunkt “Los Helechos” am Kliffrand des Famara-Massivs zur “Ermita de las Nieves” und retour über ein asphaltiertes Sträßchen.

Haria

Gemeinde: Haría
Schwierigkeitsgrad
: leicht + leichtmittel
Gehzeit: ca. 2 Stunden
Sicherheitshinweis: An windigen Tagen ist diese Tour aufgrund der Höhenlage nicht empfehlenswert.

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Kanaren: Bald vereinfachte Zollabwicklung

Insbesondere für uns Insulaner einer peripheren Kanaren-Insel ist es jedesmal ein Spießrutenlauf, Waren herschicken zu lassen. Sie müssen schließlich verzollt werden, denn die Kanaren gehören zollrechtlich nicht zur EU, und das Hauptzollamt befindet sich auf Gran Canaria (bzw. Teneriffa für die West-Kanaren). Zudem muss der Versender eine Export- und der Empfänger, zumindest sofern es sich um eine Firma handelt, eine Importerklärung ausfüllen („DUA de exportación / importación“), um einerseits die erhöhte Mehrwertsteuer des Festlands und anderswo in Abzug zu bringen und andererseits die niedrigere, kanarische Mwst. für die Ware zu entrichten. Privatpersonen mussten die Pakete beim Zollamt „auslösen“ und hierfür ggfs. Speditionen beauftragen .

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Petition: Legalisierung der Privatvermietung von Ferienunterkünften – und Hintergrundinformationen


Doris Borrego Reyes aus Teneriffa hat eine Petition online geschaltet, um Stimmen zu sammeln für eine Legalisierung der Privatvermietung.

Ist Privatvermietung „illegal“, werden sich nun einige fragen. So gut wie ja, lautet die Antwort.

Hier einige Hintergrundinformationen zum Thema:Die Ausgestaltung der Tourismusgesetze, wozu auch die Regelungen zur touristischen ‚Privat’vermietung‘ zählen, obliegen den einzelnen autonomen Regionen Spaniens.

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Korruption in Spanien – Studie der Universität La Laguna

Wo viel gebaut wird, geht es um viel Geld, und wo’s um viel Geld geht, riecht es häufig sehr verdächtig nach Korruption. In Spanien wurde extrem viel gebaut, und die Korruption stinkt hier nicht nur bis ins Königshaus, sondern bis zum Himmel.Eine aktuelle Studie der Universität La Laguna hat das leidige Thema näher beleuchtet, und in der El País wurde heute darüber berichtet:

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Chinesische Einwanderung

Es gibt hier viele Chinarestaurants, und seit einigen Jahren sprießen zudem die „Chinaläden“ wie Pilze aus dem Boden. Deshalb haben wir uns gefragt, woher die vielen Chinesen kommen und wieso sie sich hier offensichtlich problemlos niederlassen dürfen, obwohl China bekanntlich kein EU-Land ist.

Beim Surfen sind wir auf Antwort gestoßen; und zwar auf einen interessanten Artikel von Dr. Minkang Zhou, der an der Uni Barcelona arbeitet.

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Lanzarote zur Zeit spanienweit bekannt..

Allerdings nicht etwa, weil es hier so schön ist, sondern weil Herr Pedro de Armas und noch etwa 200 weitere Personen für Aufsehen sorgen. Und leider nicht, weil sie Außergewöhnliches geleistet haben – wie etwa Cesar Manrique -, sondern weil sie viel Dreck am Stecken hat. Zur Erinnerung: Pedro de Armas ist jener umtriebige Stadtrat und Ex-Inselpräsident, der Weiterlesen

Mega Centro: Insolvenzverfahren eingeleitet

Wer in regelmäßigen Abständen im Mega Centro war, dem ist nicht entgangen, dass das Sortiment seit langem stark zurückgegangen ist, ganze Abteilungen geschlossen bzw. umgemodelt wurden.

Am 19.9. wurden im öffentlichen Anzeiger alle Gläubiger aufgefordert, sich bei einer Anwaltskanzlei zu melden, um ihre Forderungen anzumelden.

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Neues Mietrecht in Spanien ab heute (6.6.13)

Nachtrag März 2019: Das Gesetz wurde diesen Monat erneut geändert und entspricht nun in vielen Punkten wieder dem Stand von vor u.g. Änderungen.

Hier eine Auswahl der Änderungen – nur bezogen auf Langzeitmietverträge

Laufzeit:
die Mindestmietdauer beträgt 3 (vorher 5) Jahre mit einjähriger (vorher dreijähriger) stillschweigender Verlängerung nach Ablauf.

Vermieterseitige Kündigung:
Der Vermieter kann aber spätestens 30 Tage vor Ablauf eingeschrieben kündigen.

Mieterseitige Kündigung:
Der Mieter kann nach 6 Monaten jederzeit mit 30-tägiger Frist das Mietverhältnis kündigen.

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Presse(un)freiheit: Satireblog muss Strafe zahlen

Aktuell sind die Betreiber dieses Online-Satireblogs  aufgrund einer Klage des Staatsanwalts Miguel Pallarés zur Zahlung einer Strafe i.H. von 20.000,- Euro verdonnert worden (sogar El Mundo berichtete).

Und weshalb? Wegen dieser Fotomontage, durch die sich der Herr Staatsanwalt Miguel Pallarés mehr als auf den Schlips getreten fühlt:

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Guatiza – Tasca de Lita

Teguise

Gemeinde: Teguise
Lage: an der Hauptstraße von Guatiza, vom Süden kommend auf der rechten Straßenseite. Der Haupteingang befindet sich in der Seitenstraße Calle Jasmin 1, jedoch kann das Restaurant auch von der Durchgangsstraße aus erreicht werden.
Tel: 
Öffnungszeiten:
Ruhetag:

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Rundwanderung ab Mala, auf traditionellem Verbindungspfad von Mala im Nordosten Richtung LZ10 im Nordwesten und retour am Staubecken vorbei

(Alternative Teilstrecke zum 1. Teil der Wanderung Nr. 12 / Rother Wanderführer: Von Mala nach Haría)

Haria

Gemeinde: Haría
Schwierigkeitsgrad je nach Abschnitt: leicht, mittel
Gehzeit: ca. 2,5 Stunden (Aufstieg und Rückweg je ca. 1 1/4 Stunde)

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Restaurant Bodegas Rubicón

YaizaGemeinde: Yaiza Lage: Im berühmten Weinbaugebiet „La Geria“ an der LZ30 (genaue Lage siehe Website) Öffnungszeiten: täglich von 11:00 – 21.00 Uhr Ruhetag: ./. Website:
Bodegas Rubicón ist eine der traditionellen, prächtigen Bodegas im Weinbaugebiet La Geria. Wenn wir dort unterwegs sind, kehren wir gerne im Restaurant der Bodega ein, denn hier gibt es sorgfältig zubereitete, kanarische Küche – von kleinen Tapas bis zu üppigen Spezialitäten. Weiterlesen

Jüngste Schätzungen: 43% der Arbeitslosen auf den Kanaren arbeiten schwarz

So steht’s jedenfalls in der Original-Überschrift. Im Artikel wird das dann etwas anders ausgedrückt: 125.000 Schwarzarbeiter soll es auf den Kanaren geben, was etwa 43% der Arbeitslosen entspricht.

Hier geht es zum Originalartikel von „La Provincia“

Die Schwarzarbeitquote (nicht nur unter den Arbeitslosen) liegt allen Erfahrungen nach noch viel höher: Bei den Hungerlöhnen, der geringen sozialen Abfederung und den fehlenden Jobangeboten bleibt vielen Menschen gar nichts anderes übrig, als irgendwie und ohne Staat an ein paar Überlebens-Euros zu kommen.

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Spanien: Land mit den meisten Politikern in öffentlichen Ämtern?

Zur Zeit geistert eine Studie durch die spanische Presse, die folgende Ergebnisse ans Licht gebracht haben soll:

Spanien leistet sich überdurchschnittlich viele Politiker, die öffentliche Ämter bekleiden, nämlich 445.568 an der Zahl. Diesbezüglich ist Spanien Spitzenreiter in Europa; nicht nur absolut, sondern insbesondere relativ betrachtet:

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Stadtrat seit einigen Monaten auf Segeltörn

Unsere kleine Insel, obwohl eigentlich ziemlich pleite, leistet sich ziemlich viele, ziemlich faule und häufig abwesende Gemeinde- bzw. Stadträte und -mitarbeiter.

Pedro de Armas, Stadtrat von Arrecife (.. und von September 1996 bis März 1997 sogar Inselpräsident!) erweist sich als besonders freizeitorientierter Schontyp: Anstatt seine Pflichten als Stadtrat zu erfüllen, ist er seit Anfang Januar auf Segeltörn und verweilt derzeit in der Karibik (auf Martinique), dem Ziel des Gran Prix del Atlántico, an dem er teilgenommen hat. Weiterlesen

Deutsche Auslandsrentner in der Steuerfalle

Hier ist ein Artikel aus der „Welt“ zum Thema

Und hier unsere Zusammenfassung, ergänzt um Infos für deutsche Rentner in Spanien:

Seit 2006 steigt der steuerpflichtige Anteil der Renten um jährlich 2%. Wer in D-Land lebt, hat automatisch einen Grundfreibetrag, so dass die Steuerlast der meisten Rentner (weiterhin) relativ gering ist.

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Arrecife – das japanische Restaurant Sakura V

Arrecife

Gemeinde: Arrecife
Lage:
im 1. OG des ‘Shoppingcenters’ Buganvillas in Arrecife, calle Jose Antonio no. 106
Tel: 
928-597638  sowie 928-816887
Öffnungszeiten:
täglich von 12:00  – 16:30 h und von 19:30 bis 00:30 h
Ruhetag:
kein Ruhetag

Lage: Im ältesten “Centro Comercial” der Insel, dem “Buganvillas” in Arrecife, befinden sich im Erdgeschoss diverse kleine Läden sowie Kleingewerbe des täglichen Bedarfs: Vom Schuster, Schneider, Schlüssel- und Kopierdienst über einen kleinen Handarbeitenladen bis hin zum Friseur und einigen Snackbars wird hier in diversen kleinen Ladenlokalen unter einem Dach so einiges (an)geboten, wofür ansonsten größere Wegstrecken zurück gelegt werden müssen. Kanarisches Ambiente inklusive, denn hierhin verlaufen sich nur wenig Ausländer.

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Tageszeitung El Día pro „República Federal Canaria“

Im Editorial einer Zeitung zeigt sich, wes Geistes Kind die Herausgeber sind; und da bestehen beim El Día nicht die geringsten Zweifel: Alle Sozis sind pfui, und eine kanarische Unabhängigkeit ist hui. Und wenn es um das Thema der Unabhängigkeit geht, gerät der dort ansonsten gern gepflegte, verbale Krieg gegen Gran Canaria kurzfristig in Vergessenheit.

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Playa Blanca: Playa Flamingo soll ab 2. August-Woche fertig gestellt sein

Große Besorgnis erregen die offensichtlich schleppend voran gehenden Wiederherstellungsarbeiten der Playa Flamingo bei den Touristik- Unternehmen sowie bei allen gewerbetreibenden sowie privaten Anliegern im Umfeld des beliebten Badestrandes. Der Tropensturm Delta hatte Ende November 2005 beide Molen zerstört, so dass der Sand des Strandes nahezu komplett ins Meer gerissen wurde.

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Puerto del Carmen / Avenida de las Playas: Am und ab dem 17. Juli andersrum

Ab 17. Juli wird in Puerto del Carmen in der Avenida de las Playas die Fahrtrichtung gewechselt, nachdem dies von vielen Anliegern gefordert wurde.

Die Avenida wird an diesem Tag eh für mehrere Stunden gesperrt werden, weil die “Gay Pride“-Parade dort stattfindet.

Im Anschluss daran wird der Wechsel vorgenommen.

Verbrannte Erde – Radiosendung über Massentourismus und Bauspekulation auf Lanzarote

Die Sendung lief im Deutschlandradio Kultur im März d.J.:

“Massentourismus und Bauspekulation auf Lanzarote“
Von Reinhard Spiegelhauer

César Manrique propagierte schon in den Sechzigerjahren eine umwelt- und traditionsverträgliche Bauweise auf Lanzarote. Die geistigen Erben des Künstlers engagieren sich jetzt gegen illegalen Hotelbau, gegen Korruption und Bauspekulation. Es ist ein Kampf zwischen Cash und Kultur auf Lanzarote.

Die Sendung / der gesamte Bericht ist online hier zu lesen.

Lanzarotenische Zeitung „Cuadernos del Sureste“ bekommt Preis für unerschrockenen Journalismus

Die folgende Meldung erschien in der Inselzeitschrift Lanzarote 37° am 8.3.:

Preis für Cuadernos del Sureste

In den Tageszeitungen der Insel erschien die Meldung nicht. Vielleicht am 3. Mai d.J., wenn am ‘Tag der Pressefreiheit’ die Preisübergabe stattfinden wird. Warten wir es ab.

Armas bietet demnächst Fährverbindungen zwischen Las Palmas und El Aaiún an

Nachdem die Freude über eine im Dezember 2007 eingerichtete Fährverbindung zwischen Fuerteventura und Marokko nur von kurzer Dauer war, weil die dort eingesetzte Fähre “Assalama“ der Reederei Armas Ende April 2008 im Hafen von Tarfaya/Marokko havarierte, startet die Reederei nun einen weiteren Versuch, die nahe gelegenen Küste Afrikas regelmäßig anzusteuern:

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Entwicklung des Zementverbrauchs auf Lanzarote

Ein Indikator für das Ausmaß der Bauaktivitäten auf Lanzarote ist der Zementverbrauch. Lag der Wert in den Jahren 2000 – 2006 noch bei über 200.000 Tonnen jährlich, ist er in 2009 mit 72.600 t etwa auf den Wert von 1992 gesunken. Im Jahr 2008 wurden immerhin noch 117.000 t Zement verbaut.

IIlegale, ein bisschen legale und nicht mehr illegale Hotels – ein Zwischenbericht

2006 standen diverse Hotels Lanzarotes ganz oben auf der Abrissliste der für den Küstenschutz zuständigen Behörde ‘Costas’; darunter das Hotel Papagayo Arena in Playa Blanca und das Hotel Las Costas in Puerto del Carmen. Damals unterstand ‘Costas’ dem Umweltministerium mit Christina Narbona Ruiz an der Spitze.

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Lanzarote-Theater

Lanzarote hat ein relativ neues Theater, das sich in Arrecife befindet und im Mai 2007 feierlich eingeweiht wurde. (Foto).

Feierliche Einweihungen bedeuten hier noch längst nicht, dass die Einrichtungen ab sofort für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Beim Theater mussten seit der Einweihung weitere 1,5 Jahre verstreichen, bis am 6.12.2009 die bevorstehende Eröffnung und zwei Vorstellungen des Soweto Gospel Chors angekündigt wurden. Wer sich darauf gefreut hat, hat dies leider viel zu früh getan:

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Misstrauensvotum und neuer Inselpräsident

Regierungskrisen gibt es auf Lanzarote ständig, aber die aktuelle hat sich dermaßen zugespitzt, dass es heute im Cabildo zu einem Misstrauensvotum gekommen ist. Durch Schulterschluss der Abgeordneten der CC, PIL, PNL und PP wurden die Abgeordneten der PSOE und die bisherige Inselpräsidentin, Manuela Armas, auf die Oppositionsbänke verwiesen.

Neuer Inselpräsident ist Pedro San Ginés (CC).

Wo Canarias draufsteht ist nicht unbedingt Kanarisches drin

Achtung bei Etiketten mit der Herkunftsbezeichnung “Producto de Canarias“

In Supermärkten auf den Kanaren finden sich verschiedenste Produkte mit einem Etikett das zwei Vögel und die Bezeichnung „Producto de Canarias“ trägt. Doch die Rohstoffe für die meisten dieser Produkte stammen gar nicht von den Kanaren.

Etikett links: Rohstoffe sind nicht von den Kanaren
Etikett rechts mit der Sonne: Rohstoffe sind von den Kanaren

ProductoCanariasRot
ProductoCanariasGruen

Municipio de Teguise zählt 20.306 Einwohner

Costa Teguise ist mit 7.192 der Ort mit den meisten Einwohnern im Municipio, gefolgt von Tahíche (4.002) und Villa de Teguise (1.714).

Die weiteren Zahlen:

Las Cabreras: 122, Caleta de Famara: 951, Las Caletas: 132, , Guatiza: 849, Las Laderas: 60, El Mojón: 120,
Mozaga: 385, Muñique: 382, Soo: 633, Nazaret: 994, Tao: 560, Teseguite : 275, Tiagua : 311,
Los Valles: 410, Los Ancones: 46, Caleta de Caballo: 133, Los Cocoteros: 268, Tomaren: 75, Charco del Palo: 26, La Graciosa: 666.

Lanzarote: Rund 12.000 Ausländer in der Seguridad Social

11.981 auf Lanzarote lebende Ausländer aus rund 70 verschiedenen Nationen sind Mitglieder in der spanischen Sozialversicherung. Den höchsten Anteil stellen Kolumbianer mit 1.800 Mitgliedern, gefolgt von Briten (1.597), Marokkanern (1.437), Deutschen (834), Italienern (683), Chinesen (623), Ecuadorianern (591), Argentiniern (326), Kubanern (309) und Rumänen (265).

Lanzarote: Archäologische Funde aus dem 10. Jahrhundert v. Chr.

Im Rahmen wissenschaftlicher Studien unter der Leitung des Archäologen Pablo Atoche sind Ansiedlungsreste, die auf Lanzarote gefunden wurden, auf das 10. Jahrhundert v. Chr. datiert worden. Das Team aus Biologen, Archäologen, Historikern und Bodenkundlern der Universitäten von Las Palmas/Gran Canaria und La Laguna/Teneriffa sowie vom Botanischen Garten La Orotava/Teneriffa untersucht seit 2005 Spuren früherer menschlicher Ansiedlungen an verschiedenen Orten auf Lanzarote. Organisches Material wurde anhand der C14- bzw. Radiokarbonmethode in einem Labor in Florida untersucht.

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REN – selbst ernannte Rettungsorganisation?

Seit kurzer Zeit buhlt im Norden eine neue, gemeinnützige Rettungsorganisation um den auf der Insel heiß umkämpften Markt der zu rettenden Leben. Die Playa de la Garita von Arrieta wird seitdem doppelt bewacht; zum einen von einem Ersthelfer vom spanischen Roten Kreuz “Cruz Roja Española“, und zum anderen von REN, Rescates y Emergencias del Norte.

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Außenministertreffen auf Lanzarote am 11. und 12. Juni

Im Rahmen der Initiative ‚Atlantique Sud’ treffen sich am 11. und 12. Juni auf Lanzarote die Außenminister von Angola, Argentinien, Brasilien, Kap Verde, Kamerun, Elfenbeinküste, Spanien, Frankreich, Marokko, Nigeria, Portugal, Senegal, Südafrika, Uruguay und Venezuela.

Tenezar: Bewohner demonstrieren gegen Küstenbehörde ‘Costas’

Am vergangenen Mittwoch wurde bekannt gegeben, dass die Küstenbehörde Costas das Verfahren in die Wege geleitet hat, in Tenezar jene Bereiche der Schutzzone, auf denen Privathäuser stehen, wieder allgemein zugänglich zu machen.


Im Klartext heißt das, dass alle Häuser von Tenezar, die in der Schutzzone stehen (s. Skizze unten), abgerissen werden müssen, sofern nicht innerhalb der im öffentlichen Anzeiger BOC genannten 8tägigen Frist juristisch durchschlagende Einwände erfolgen.

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Caleta de Famara: Küstenbehörde ‘Costas’ markiert Schutzzone

José Cárdenas, kanarischer Regionalchef der spanischen Küstenbehörde Costas, ist am 11. Mai in Begleitung einiger Behördenmitarbeiter von Las Palmas nach Caleta de Famara gereist. Im Gepäck befand sich grüne Farbe, um die Grenze der Küstenschutzzone “zona de servidumbre de protección“ (s.u.) zu markieren.

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Kanarisches Parlament: Gesetz zur Durchführung dringender Maßnahmen verabschiedet

Mit 30 Stimmen der Koalition aus CC Coalición Canaria sowie PP Partido Popular und gegen 25 Stimmen der PSOE wurde gestern ein sehr umstrittenes “Gesetz zur Durchführung dringender Maßnahmen” (Ley de medidas urgentes) verabschiedet, so eine Art Notstandsgesetz.
Was sich nach der Festlegung eines Maßnahmenkatalogs gegen die aktuelle Krise anhört, entpuppt sich in der Realität als Wegbereitung für weitere Bauaktivitäten sowie für eine nachträgliche Legalisierung der zahlreichen illegalen Bauprojekte, denn das neue Gesetz führt zu Gesetzeslockerungen und einer Deregulierung im Tourismus- und Bausektor.

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Spanische Küstenschutzpolitik in der deutschen Presse

Ein interessanter Artikel zum Thema Küstenschutzpolitik ist heute in der TAZ erschienen unter dem Titel „Strandbuden vom Abriss bedroht„. Ergänzend sei erwähnt, dass das illegale Hotel Papagayo Arena nach jüngsten Informationen der Küstenschutzbehörde plötzlich außerhalb der Küstenschutzzone liegen soll und die Angelegenheit deshalb nicht in den Zuständigkeitsbereich von Costas fällt . Unter der damaligen spanischen Umweltministerin Christina Narbona Ruiz wurde Gegenteiliges veröffentlicht.

Kanaren: Kommunale, regionale und überregionale Schulden

Kürzlich sind die Zahlen zur öffentlichen Verschuldung im Jahr 2008 veröffentlicht worden.

Zunächst die gute Nachricht: Die Pro-Kopf-Verschuldung der Gemeinde Haría im Norden von Lanzarote ist auf 36 € pro Einwohner gesunken und war die niedrigste im gesamtkanarischen Gemeinden-Vergleich.

Nun die schlechten Nachrichten:

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Jüngster Almodóvar-Film: Premiere auf Lanzarote

Heute informierte die lanzarotenische Tourismusbeauftragte María José Docal in einer Radiosendung, dass die Premiere des jüngsten Films von Pedro Almodóvar, “Los Abrazos rotos” (zerrissene Umarmungen), Ende März im Auditorium der Jameos del Agua stattfinden soll. Das genaue Datum stehe allerdings noch nicht fest.

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Kanaren: Verdoppelung der Subventionen für den Transport landwirtschaftlicher Produkte

Die Kanarische Regierung teilt mit, dass die bisherigen Subventionen für den See- und Lufttransport landwirtschaftlicher Produkte von 50% auf 100% erhöht werden. Diese neue Regelung, die von der Europäischen Kommission bereits genehmigt wurde, gilt rückwirkend für den Zeitraum 1.1.2007 bis 31.12.2013. Sie umfasst die Kosten für den See- und Lufttransport innerhalb der Kanaren und von den Kanaren in EU-Länder und gilt für landwirtschaftliche Produkte, die auf den Kanaren hergestellt oder verarbeitet wurden sowie für Viehfutter, das aus der EU auf die Kanaren eingeführt werden muss, wenn es nicht oder nicht in den benötigten Mengen auf den Inseln existiert.

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Lidl erhält vom Obersten Kanarischen Gerichtshof grünes Licht für seine Discounter-Märkte auf den Kanaren

In jahrelangen gerichtlichen Auseinandersetzungen hat Lidl vor einigen Monaten einen Teilerfolg erzielt und die Genehmigung zur Gründung einiger Filialen auf den Kanaren erhalten; allerdings nicht als Discounter, sondern als Supermarkt. Und dies nur unter speziellen Auflagen hinsichtlich Verkaufsfläche und Größe auch des Sortiments sowie der Mitarbeiterzahl.

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Hotelkrise hausgemacht?

Die durchschnittliche Auslastungsquote der Hotels und Apartmentanlagen betrug in 2008 knapp 73% und lag damit um 2,04% unter der Quote von 2007. Die nächsten Monate werden zeigen, ob der derzeitige Trend abnehmender Auslastungsquoten anhalten wird.

Als Hauptgründe für den Rückgang der Nachfrage wurden die ökonomische Krise sowie die verringerten Flugkapazitäten genannt.

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Küstengesetz – Ley de Costas: Schutzzonen, Stand Januar 2009

Um eine unkontrollierte Bebauung der Küstenstreifen zu verhindern, trat 1988 das spanische Küstengesetz in Kraft. Dieses unterteilt die Küstengebiete in drei Zonen: das Meeresufer, die daran anschließende Schutzzone und die sog. Einflussnahmezone. Alle drei Gebiete unterliegen Beschränkungen hinsichtlich der Bebaubarkeit und Nutzung. Weiterlesen