Cochenille-Informations- und Entwicklungszentrum kommt nach Mala

Damit das Know-how der Cochenille-Bauern nicht verloren geht und eine lanzarotenische Tradition erhalten bleibt, wurde vor längerer Zeit die Errichtung eines Cochenille-Informations- und Entwicklungszentrums in die Wege geleitet. Eine staatliche Anschubfinanzierung i.H. von 500.000,- wurde zwischenzeitlich bewilligt. Nun wurde Mala als Standort festgelegt (wo im Dorf wird noch bestimmt), denn hier wurde der Anbau von jeher am intensivsten betrieben. Es ist geplant, zahlreiche brachliegende Opuntienfelder zu rekultivieren. Im Zentrum wird es auch einen großen Bereich für die Verwertung der Laus zur Gewinnung von Farbstoffen geben. Auch sollen Programme stattfinden, um Kinder und Jugendliche an die Tradition des Cochinille-Anbaus heranzuführen. Darüber hinaus wird in Erwägung gezogen, Aktivitäten für den Ökotourismus anzubieten, wodurch noch mehr Arbeitsplätze entstehen könnten.