Costa Teguise – Las Maretas

Teguise

Gemeinde: Teguise
Lage: Costa Teguise, im Centro Comercial Las Maretas (liegt an der Avenida Islas Canarias nahe der Post. Durch den Torbogen des CC hindurch gehen und  rechts halten)
Tel: 928 59 00 78
Öffnungszeiten: Mo – Sa von 13:00 – 15:30 (mit günstigem Mittagstisch!) und von 19:00 – 23:00 h (Tischreservierung abends dringend empfohlen)
Ruhetag: Sonntag

Wir schließen uns der Restaurantkritik an, die in der Zeitschrift Lanzarote 37° im November 2008 veröffentlich wurde. Hier ein Textausschnitt:

Der Chef des Hauses macht den Service und die Frau steht mit zwei Helfern in der Küche, das funktioniert sauber, das kennt man als Osteria von Italien her, das ist sympathisch und hat Stil.

Die Speisekarte dreisprachig, verrät Handfestes zu erstaunlich günstigen Preisen, so etwas rechnet sich nur als Familienbetrieb. Kleines Weinangebot mit rund 30 Positionen, ausreichend. Wir wählten einen Callejo Crianza 2005 für 16 €, der kostet ab Bodega schon 11 €. Im Ribera del Duero war 2005 ein sehr guter Jahrgang, entsprechend hoch wurde dieser herrliche Tinto von Parker mit 91/100 bewertet, elegant mit Noten von Schwarzen Beeren, Zimt, gut integrierte Tannine, ein prächtiger reinrassiger Tempranillo, viel versprechend.

Aus den Vorspeisen wählten wir die sopa de marisco, eine leicht sahnige, rötliche, heiße Fischbrühe, darin die Meeresfrüchte und die Fischeinlage nur kurz gar gezogen, exzellent. Der ensalada de la casa, Scheiben von frischen Äpfeln, Birnen, Ananas fächerförmig angeordnet um einen kleinen Blattsalat mit Garnelen obenauf, etwas grünes Olivenöl, Sherryessig und schwarzer Pfeffer. Dann die Paté de Oca, auf dem Teller eine ordentliche Scheibe Gänseleberpastete mit einem Häufchen Walnüsse und Rosinen, dazu wurde in einer Sauciere eine Cumberland-salsa ge-reicht. Ob der dekofreien Anordnung erstmal überrascht, entpuppte sich das erste Probiergäbelchen mit etwas Pastete, darauf Walnuss und Rosine, darüber von dem Sößchen, als Aromaknaller.

Bei den Hauptgängen entschieden wir uns für das neben der Speisekarte mündlich detailliert offerierte Tagesangebot, Conejo al horno, Solomillo de Uruguay und Pescado del dia: da sollte Gast schon etwas spanisch verstehen. Ein ausgebeinter und zur Rolle gebundener, außen krosser Kaninchenbraten wurde auf dem Beistelltisch, frisch aus dem Rohr, zur Probe angeschnitten. Der Garpunkt war perfekt, rosa glänzend die Schnittfläche. Dazu gab es ebenfalls wie zu dem butterzarten Rindsfilet aus Uruguay frisch geschnibbeltes Möhren- Zucchini-Gemüse und frittierte Kartoffelwürfel. Zum Filet vom Pampano, mal zur Abwechslung in einer sahnigen Zitronensauce, wurde auch noch Reis gereicht: alles tadellos.

Zur Abrundung gönnten wir uns noch das Caféparfait an einer Caramelsauce, die flambierten Feigen und den Standard: Erdbeeren (aber bitte) mit Sahne. Wie nicht anders zu erwarten, einfach und lecker. Pro Testnase kostete dieser Gaumenspaß insgesamt gerade mal 25 Euro. Sehr zu empfehlen!

Las-Maretas-1

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