Misstrauensvotum und neuer Inselpräsident

Regierungskrisen gibt es auf Lanzarote ständig, aber die aktuelle hat sich dermaßen zugespitzt, dass es heute im Cabildo zu einem Misstrauensvotum gekommen ist. Durch Schulterschluss der Abgeordneten der CC, PIL, PNL und PP wurden die Abgeordneten der PSOE und die bisherige Inselpräsidentin, Manuela Armas, auf die Oppositionsbänke verwiesen.

Neuer Inselpräsident ist Pedro San Ginés (CC).

Wo Canarias draufsteht ist nicht unbedingt Kanarisches drin

Achtung bei Etiketten mit der Herkunftsbezeichnung “Producto de Canarias“

In Supermärkten auf den Kanaren finden sich verschiedenste Produkte mit einem Etikett das zwei Vögel und die Bezeichnung „Producto de Canarias“ trägt. Doch die Rohstoffe für die meisten dieser Produkte stammen gar nicht von den Kanaren.

Etikett links: Rohstoffe sind nicht von den Kanaren
Etikett rechts mit der Sonne: Rohstoffe sind von den Kanaren

ProductoCanariasRot
ProductoCanariasGruen

Municipio de Teguise zählt 20.306 Einwohner

Costa Teguise ist mit 7.192 der Ort mit den meisten Einwohnern im Municipio, gefolgt von Tahíche (4.002) und Villa de Teguise (1.714).

Die weiteren Zahlen:

Las Cabreras: 122, Caleta de Famara: 951, Las Caletas: 132, , Guatiza: 849, Las Laderas: 60, El Mojón: 120,
Mozaga: 385, Muñique: 382, Soo: 633, Nazaret: 994, Tao: 560, Teseguite : 275, Tiagua : 311,
Los Valles: 410, Los Ancones: 46, Caleta de Caballo: 133, Los Cocoteros: 268, Tomaren: 75, Charco del Palo: 26, La Graciosa: 666.

Lanzarote: Rund 12.000 Ausländer in der Seguridad Social

11.981 auf Lanzarote lebende Ausländer aus rund 70 verschiedenen Nationen sind Mitglieder in der spanischen Sozialversicherung. Den höchsten Anteil stellen Kolumbianer mit 1.800 Mitgliedern, gefolgt von Briten (1.597), Marokkanern (1.437), Deutschen (834), Italienern (683), Chinesen (623), Ecuadorianern (591), Argentiniern (326), Kubanern (309) und Rumänen (265).

Lanzarote: Archäologische Funde aus dem 10. Jahrhundert v. Chr.

Im Rahmen wissenschaftlicher Studien unter der Leitung des Archäologen Pablo Atoche sind Ansiedlungsreste, die auf Lanzarote gefunden wurden, auf das 10. Jahrhundert v. Chr. datiert worden. Das Team aus Biologen, Archäologen, Historikern und Bodenkundlern der Universitäten von Las Palmas/Gran Canaria und La Laguna/Teneriffa sowie vom Botanischen Garten La Orotava/Teneriffa untersucht seit 2005 Spuren früherer menschlicher Ansiedlungen an verschiedenen Orten auf Lanzarote. Organisches Material wurde anhand der C14- bzw. Radiokarbonmethode in einem Labor in Florida untersucht.

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REN – selbst ernannte Rettungsorganisation?

Seit kurzer Zeit buhlt im Norden eine neue, gemeinnützige Rettungsorganisation um den auf der Insel heiß umkämpften Markt der zu rettenden Leben. Die Playa de la Garita von Arrieta wird seitdem doppelt bewacht; zum einen von einem Ersthelfer vom spanischen Roten Kreuz “Cruz Roja Española“, und zum anderen von REN, Rescates y Emergencias del Norte.

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Außenministertreffen auf Lanzarote am 11. und 12. Juni

Im Rahmen der Initiative ‚Atlantique Sud’ treffen sich am 11. und 12. Juni auf Lanzarote die Außenminister von Angola, Argentinien, Brasilien, Kap Verde, Kamerun, Elfenbeinküste, Spanien, Frankreich, Marokko, Nigeria, Portugal, Senegal, Südafrika, Uruguay und Venezuela.

Tenezar: Bewohner demonstrieren gegen Küstenbehörde ‘Costas’

Am vergangenen Mittwoch wurde bekannt gegeben, dass die Küstenbehörde Costas das Verfahren in die Wege geleitet hat, in Tenezar jene Bereiche der Schutzzone, auf denen Privathäuser stehen, wieder allgemein zugänglich zu machen.


Im Klartext heißt das, dass alle Häuser von Tenezar, die in der Schutzzone stehen (s. Skizze unten), abgerissen werden müssen, sofern nicht innerhalb der im öffentlichen Anzeiger BOC genannten 8tägigen Frist juristisch durchschlagende Einwände erfolgen.

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Caleta de Famara: Küstenbehörde ‘Costas’ markiert Schutzzone

José Cárdenas, kanarischer Regionalchef der spanischen Küstenbehörde Costas, ist am 11. Mai in Begleitung einiger Behördenmitarbeiter von Las Palmas nach Caleta de Famara gereist. Im Gepäck befand sich grüne Farbe, um die Grenze der Küstenschutzzone “zona de servidumbre de protección“ (s.u.) zu markieren.

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Kanarisches Parlament: Gesetz zur Durchführung dringender Maßnahmen verabschiedet

Mit 30 Stimmen der Koalition aus CC Coalición Canaria sowie PP Partido Popular und gegen 25 Stimmen der PSOE wurde gestern ein sehr umstrittenes “Gesetz zur Durchführung dringender Maßnahmen” (Ley de medidas urgentes) verabschiedet, so eine Art Notstandsgesetz.
Was sich nach der Festlegung eines Maßnahmenkatalogs gegen die aktuelle Krise anhört, entpuppt sich in der Realität als Wegbereitung für weitere Bauaktivitäten sowie für eine nachträgliche Legalisierung der zahlreichen illegalen Bauprojekte, denn das neue Gesetz führt zu Gesetzeslockerungen und einer Deregulierung im Tourismus- und Bausektor.

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Spanische Küstenschutzpolitik in der deutschen Presse

Ein interessanter Artikel zum Thema Küstenschutzpolitik ist heute in der TAZ erschienen unter dem Titel „Strandbuden vom Abriss bedroht„. Ergänzend sei erwähnt, dass das illegale Hotel Papagayo Arena nach jüngsten Informationen der Küstenschutzbehörde plötzlich außerhalb der Küstenschutzzone liegen soll und die Angelegenheit deshalb nicht in den Zuständigkeitsbereich von Costas fällt . Unter der damaligen spanischen Umweltministerin Christina Narbona Ruiz wurde Gegenteiliges veröffentlicht.

Kanaren: Kommunale, regionale und überregionale Schulden

Kürzlich sind die Zahlen zur öffentlichen Verschuldung im Jahr 2008 veröffentlicht worden.

Zunächst die gute Nachricht: Die Pro-Kopf-Verschuldung der Gemeinde Haría im Norden von Lanzarote ist auf 36 € pro Einwohner gesunken und war die niedrigste im gesamtkanarischen Gemeinden-Vergleich.

Nun die schlechten Nachrichten:

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Jüngster Almodóvar-Film: Premiere auf Lanzarote

Heute informierte die lanzarotenische Tourismusbeauftragte María José Docal in einer Radiosendung, dass die Premiere des jüngsten Films von Pedro Almodóvar, “Los Abrazos rotos” (zerrissene Umarmungen), Ende März im Auditorium der Jameos del Agua stattfinden soll. Das genaue Datum stehe allerdings noch nicht fest.

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Kanaren: Verdoppelung der Subventionen für den Transport landwirtschaftlicher Produkte

Die Kanarische Regierung teilt mit, dass die bisherigen Subventionen für den See- und Lufttransport landwirtschaftlicher Produkte von 50% auf 100% erhöht werden. Diese neue Regelung, die von der Europäischen Kommission bereits genehmigt wurde, gilt rückwirkend für den Zeitraum 1.1.2007 bis 31.12.2013. Sie umfasst die Kosten für den See- und Lufttransport innerhalb der Kanaren und von den Kanaren in EU-Länder und gilt für landwirtschaftliche Produkte, die auf den Kanaren hergestellt oder verarbeitet wurden sowie für Viehfutter, das aus der EU auf die Kanaren eingeführt werden muss, wenn es nicht oder nicht in den benötigten Mengen auf den Inseln existiert.

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Lidl erhält vom Obersten Kanarischen Gerichtshof grünes Licht für seine Discounter-Märkte auf den Kanaren

In jahrelangen gerichtlichen Auseinandersetzungen hat Lidl vor einigen Monaten einen Teilerfolg erzielt und die Genehmigung zur Gründung einiger Filialen auf den Kanaren erhalten; allerdings nicht als Discounter, sondern als Supermarkt. Und dies nur unter speziellen Auflagen hinsichtlich Verkaufsfläche und Größe auch des Sortiments sowie der Mitarbeiterzahl.

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Hotelkrise hausgemacht?

Die durchschnittliche Auslastungsquote der Hotels und Apartmentanlagen betrug in 2008 knapp 73% und lag damit um 2,04% unter der Quote von 2007. Die nächsten Monate werden zeigen, ob der derzeitige Trend abnehmender Auslastungsquoten anhalten wird.

Als Hauptgründe für den Rückgang der Nachfrage wurden die ökonomische Krise sowie die verringerten Flugkapazitäten genannt.

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Tinerfenische Zeitung “El Día“: Staatsanwaltschaft prüft Vorwurf der Volksverhetzung

Die Umweltschutzorganisation “Ben Magec“ hat die Tageszeitung “El Día“ (Teneriffa) erneut wegen Volksverhetzung angezeigt, weshalb die Staatsanwaltschaft auch in diesem Fall prüft, inwieweit die zur Anzeige gebrachte Publikation gegen den Artikel 510 des spanischen Strafgesetzbuches verstößt. Der Artikel sieht eine Freiheitsstrafe zwischen 1 und 3 Jahren und eine Geldstrafe für Personen vor, die zu Diskriminierung, Hass oder Gewalt gegen Personengruppen oder Vereinigungen u.a. aufgrund deren Zugehörigkeit zu einer ethnischen Gruppe oder Rasse oder wegen ihrer nationalen Herkunft aufhetzen.


Im Fokus steht zur Zeit ein am 4.4.2008 publizierter Beitrag im Kulturteil von “El Día“, in dem der Urheber unter dem Namen Arquímedes García Gotera – lyrisch verpackt – zu scharfen Waffen bis hin zu einem Kanonenboot greift, um – frei und komprimiert übersetzt – die maurischen und schwarzen Invasoren in ihre Heimat zurück zu jagen. *) Originaltext s.u.

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Arrecife: Aus für acht Straßennamen aus der dunklen Vergangenheit

Die Eliminierung von Symbolen und Straßennamen, die an die Franco-Diktatur und an andere, wenig ruhmreiche Zeiten der spanischen Geschichte erinnern, schreitet – wenn auch langsam – voran.

In der gestrigen Plenarsitzung wurde über neue Straßennamen für Arrecife abgestimmt. Bei folgenden acht Straßennamen entschied die Mehrheit für die Vorschläge, die von einer Kommission erarbeitet wurden.

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Wettbewerbsfähigkeit der Kanaren: Die Erfolgsbringer aus Expertensicht

Javier Gómez Navarro, Präsident des Oberen Rats der Spanischen Handelskammer und ehemaliger Tourismus-Minister Spaniens, referierte diese Woche auf der 3. Unternehmertagung der Handelskammern von Lanzarote und Fuerteventura über Erfolgsfaktoren bei der Vermarktung der Kanaren. Er riet den anwesenden Unternehmern, auf die Einmaligkeit der Kanaren sowie auf die besonderen Naturschätze einer jeden Insel zu setzen, um sich von den konkurrierenden Urlaubsdestinationen wie Marokko oder die Karibik abzuheben. Dazu gehöre auch das ausgewogene Klima sowie die geographische Nähe zu den wichtigsten Herkunftsländern der Urlauber: Deutschland, Großbritannien und die nordischen Länder.

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Immobiliensonderangebote bei der Sparkasse ‘Caja de Canarias’?

Die Caja de Canarias gab heute bekannt, dass sie die Preise ihrer Immobilienangebote auf unterhalb des Marktwerts gesenkt hat. In einigen Fällen betrage der Preis nur noch 60% des Schätzwertes, heißt es. Die meisten Angebote befinden sich in Las Palmas auf Gran Canaria, San Isidro auf Teneriffa und Puerto del Rosario auf Fuerteventura.

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Produktionskapazitäten der Meerwasserentsalzungsanlage “Lanzarote Sur“ erhöht

Die Meerwasserentsalzungsanlage zwischen Yaiza und Playa Blanca ist um eine moderne Produktionsanlage erweitert worden, die 4.000 Kubikmeter Wasser im Umkehrosmoseverfahren produziert. Die Anlage wurde nun in Betrieb genommen, wodurch die täglich Produktion auf rund 10.000 Kubikmeter erhöht wurde. Die Gesamtkapazität der Anlage sei ausreichend, um auch in den kommenden vier bis fünf Jahren noch den Bedarf des Inselsüdens mit Wasser zu versorgen, heißt es.

Im Bedarfsfall kann das Wasser über ein Rohr- und Verteilungssystem sowie einen Zwischenspeicher in Las Breñas bis einschließlich Arrecife gepumpt werden.

13.11.2008 Arrecife/Islote del Francés: Abriss der alten Fischkonservenfabrik steht bevor

Das Stadtplanungsamt informierte heute, dass die alte Fischkonservenfabrik “La Rocar“ in 14 Tagen abgerissen werden soll. Die Abrisskosten i.H. von rund 700.000,- Euro würden von der Eigentümerin, der Immobilienentwicklungsgesellschaft “Inversiones Islote del Francés S.L.” getragen.

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Außergewöhnliche Sitzung zum Thema illegale Bauten

Am vergangenen Freitag fand eine außerordentliche Versammlung des Rats des Biosphärenreservats von Lanzarote statt, in der Stellung genommen wurde zu den illegalen Bauten. Dabei wurde umfangreiches und professionell aufbereitetes Präsentationsmaterial verwendet, das von der Inselregierung auch im Internet veröffentlicht wurde.

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Chinesische Reisevermittler auf Lanzarote

Auf Einladung des lanzarotenischen Tourismusdachverbands sind 14 chinesische Reisevermittler von TUI-China nach Lanzarote gereist, um die Insel kennen zu lernen und sich von ihrer Attraktivität als Urlaubsziel persönlich überzeugen zu können.

Nach ihrem einwöchigen Aufenthalt wurden die Gruppe gestern Abend im Castillo de San José von María José Docal, Tourismusrätin von Lanzarote, feierlich verabschiedet.

Kanaren: Arbeitslosenquote auf 17,5% gestiegen

Die Arbeitslosigkeit hat in ganz Spanien stark zugenommen, besonders betroffen sind jedoch die Kanaren und Andalusien. Innerhalb eines Jahres ist die Zahl der Arbeitslosen auf den Kanaren um 73.400 auf 183.000 hochgeschnellt und beträgt rund 17,5% (Lanzarote: 16,3%), in Andalusien sogar 18,3%.

Damit liegen diese beiden Regionen weit über dem Landesdurchschnitt von 11.3%.

Lanzarote-Werbung auf deutschen Bahnhöfen

Seit dieser Woche und noch bis zum 9. November präsentiert sich Lanzarote großflächig auf den Hauptbahnhöfen von Berlin, Stuttgart und Frankfurt. Auf Filmen und großen Fototafeln werden die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Insel gezeigt, und an Informationsständen können sich Interessierte beraten und weiteres Informationsmaterial erhalten.

Flankierende Werbung soll es durch die Einbindung der örtlichen Presse sowie von Reisebüros und Reiseveranstaltern geben, sowie auch durch ein Werbeprogramm in Zusammenarbeit mit TUI und AirBerlin.

September 2008 ungewöhnlich feucht-warm

In diesem Jahr gab es im September einige regnerische Tage, was ungewöhnlich ist für Lanzarote. 15 Liter Niederschlag pro Quadratmeter wurden gemessen.

Insgesamt verzeichneten die meisten Kanarischen Inseln diesen September Wetterausreißer: Auf Teneriffa war es einer der kältesten Monate, auf Gran Canaria einer der feucht-kältesten und auf Fuerteventura, Lanzarote und La Palma einer der feucht-wärmsten seit 1971.

Arrecife: Spikes zur Kuhreiherabwehr

Allen bisherigen Umsiedlungsaktionen und Abwehrmaßnahmen zum Trotz hatten sich die Kuhreiher stets wieder in ihren heiß geliebten Baumkronen in Arrecife im Park Ramírez Cerdá eingefunden. Deshalb wurden die Äste der Lieblingsbäume der Kuhreiher mit Spikes versehen, damit die Vögel sich dort nicht mehr aufhalten können. Diese ziemlich stachelige Waffe zeigt eine erste Wirkung, denn in den vergangenen Nächten haben sich lediglich 8 der insgesamt ca. 300 Exemplare dort eingefunden.

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Arrecife: Abriss einer illegal errichteten Häuserzeile

Im Auftrag des Bürgermeisteramts von Arrecife haben heute früh die Abrissarbeiten von 10 Wohneinheiten in der Calle Balayo im Stadtteil Argana Alta begonnen.

Die Reihenhauszeile wurde von der Firma Míguez Lanzarote SL für geschätzte 900.000 Euro errichtet, obwohl die Bauanträge Anfang 2006 nicht genehmigt worden waren. Die Baufirma hatte sich während der Bauphase auch darüber hinweg gesetzt, dass die Baustelle offiziell stillgelegt wurde, nachdem die alternative Partei “Alternativa Ciudadana” mehrfach Anzeige erstattet hatte.

Playa Blanca: Besitzer “illegaler” Häuser kündigen Sammelklage an

Den letzten beißen die Hunde. Das befürchten nun auch die Besitzer von insgesamt rund 400 Eigenheimen, die ihr Haus erworben hatten noch bevor der oberste kanarische Gerichtshof die erteilten Baugenehmigungen rückwirkend für nichtig erklärt hatten, weil die bebauten Flächen gar nicht als Bauland ausgewiesen waren.

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EU-Subventionsgrab Biogasanlage endlich in Betrieb

In den Jahren 2001 und 2002 wurden bereits über 10 Millionen Euro an EU-Subventionen in die Biogasanlage Zonzamas gesteckt; in Betrieb genommen wurde die zwischenzeitlich vollkommen veraltete Anlage jedoch nie. Deshalb mussten weitere 4,5 Millionen Euro investiert werden, um die Anlage auf den heutigen Stand der Technik und in Betriebsbereitschaft zu bringen.

Vor einem Monat ist die Anlage angelaufen, wenn auch noch auf Sparflamme und mit noch nicht überzeugenden Produktionsergebnissen.

Jameos del Agua: Wiedereröffnung des Auditoriums im Januar 2009?

Bereits im Oktober 2006 wurde die Wiedereröffnung der als Konzert- und Theatersaal genutzten Grotte in den Jameos del Agua für Anfang 2007 angekündigt.

Zwischenzeitlich sind zwei Jahre vergangen; und die Sanierungskosten betragen mittlerweile rund 6 Mio. Euro, wovon die Hälfte in die Befestigung des Grottengewölbes geflossen sind.

Heute wurde der Januar 2009 als neues Datum zur Wiedereröffnung des seit 2001 geschlossenen Auditoriums genannt.

Illegale Hotels: Rückforderung der EU-Subventionen angekündigt

Danuta Hübner, für Regionalpolitik zuständiges Mitglied der EU-Kommission, hat auf die Beschwerde des Grünen-Abgeordneten David Hammerstein reagiert und die Einleitung von Maßnahmen für eine Rückforderung der gewährten Subventionen aus den Strukturfonds angekündigt, falls eine Prüfung die Illegalität der Hotels bestätigt.

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Marokko/Spanien: Warnung vor Pest der kleinen Wiederkäuer

In Marokko ist in mehreren Gegenden die Pest der kleinen Wiederkäuer ausgebrochen. Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen FAO hat eine entsprechende Warnung an alle Länder, die Handelsbeziehungen mit Marokko unterhalten, ausgegeben, um eine Einschleppung zu verhindern.

Die Warnung richtet sich insbesondere an die Nachbarländer von Marokko, d.h. auch an Spanien.

Niederländischer Journalist auf Flüchtlingsboot

Am vergangenen Wochenende sind mehrere Boote mit illegalen Einwanderern an den kanarischen Küsten angekommen; eines an der Playa de las Conchas auf La Graciosa.

In diesem Boot saßen 30 Personen, darunter etwa 16 Minderjährige, eine Frau sowie ein niederländischer Journalist. Details zur Überfahrt sind nach wie vor nicht bekannt. Vielleicht werden sie in der Reportage zu lesen sein?

Schulstart in Zahlen

In den vergangenen 9 Jahren verzeichneten die lanzarotenischen Schulen einen kontinuierlichen Zuwachs an Schülern, doch dieser Trend ist nun gebrochen: Im kommenden Schuljahr, das – je nach Schule – zwischen dem 8. und 16. September startet, sind rund 21.000 Schüler registriert; etwa so viele im Vorjahr.

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Lanzarote werbewirksam präsentiert?

Die diesjährigen Dreharbeiten für den Film “Los abrazos rotos“ (deutsch soviel wie u.a. wahlweise ‘die zerbrochene/verzweifelte/missglückte Umarmung’) von Pedro Almodóvar mit Penélope Cruz als Protagonistin haben viele Inselbewohner und -gäste völlig aus dem Häuschen und den Straßenverkehr, zumindest streckenweise, zum Erliegen gebracht. Die Höhe der Werbewirksamkeit des Films für Lanzarote wird wohl davon abhängen, wie gut der Film ankommen und in welchem Licht Lanzarote dort erscheinen bzw. überhaupt wahrgenommen wird.

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Hoher Ertrag bei 2008er Weinlese

In diesem Jahr wurden auf Lanzarote 1.900.000 kg Trauben geerntet, rund 200.000 kg mehr als im Vorjahr.

Nach wie vor dominiert auf der Insel die Rebsorte Malvasía, von der gut 1.100.000 kg Trauben geerntet wurden, gefolgt von der Sorte ‚Listán negro’ (rund 492.000 kg) und ‚Listán blanco’ (rund 103.000 kg).

Arrecife: Islote de la Fermina – 3. Akt

Im April 2006 erfolgte der Spatenstich für die neue Wellness- und Sportoase auf dem vorgelagerten Inselchen “Islote de la Fermina“. Damals, so hieß es, sollten die Baukosten 1,8 Mio. und die Bauzeit 9 Monate betragen.

Im Mai 2007, wenige Tage vor den letzten Kommunalwahlen, fand eine feierliche Begehung statt, und die Politiker versprachen eine Eröffnung im Sommer 2007.

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Puerto Calero: XVI Wettbewerb im Hochseefischen vom 3. bis 6. September

Rund 40 Boote wurden bereits für den Wettbewerb registriert, so viele wie nie zuvor. Deshalb wird auch von einer Rekordzahl der am Wettbewerb teilnehmenden Hochseefischer ausgegangen.

Die Boote laufen am 4., 5. und 6.9. jeweils um 9:00 h aus. Nachmittags ab 16:00 Uhr gibt es Veranstaltungen mit Musik. Wer den größten Fisch an Land gezogen hat, wird am 6.9. um 21:00 Uhr im Rahmen der Abschlussfeier in einem Festzelt bekannt gegeben.

Kommunistisch-separatistische Partei gegründet

‘PRCC Partido Revolucionario de los Comunistas de Canarias’ heißt die neue Partei, und nach Angaben der Mitglieder soll es dabei nicht nur um den Kampf für die Beseitigung von Ausbeutung und Unterdrückung der Arbeiter gehen, sondern ganz speziell um die Befreiung der Canarios vom spanischen Imperialismus.

Wer mehr über die ‘Ausbeutung und Unterdrückung durch die festlandspanische Kolonialmacht’ sowie den Kampf für deren Beseitigung lesen möchte, kann dies auf der Website der Partei tun.

Teguise: Verzögerung bei Strandaufschüttung

Der Dorfstrand von La Caleta wurde Mitte August bereits aufgefüllt, und morgen sowie übermorgen sind die Strände El Jabillo und El Ancla von Costa Teguise an der Reihe. Allerdings reichlich spät, denn ursprünglich war geplant, die Strände rechtzeitig zum Sommer in voller Größe und Schönheit erstrahlen zu lassen. Doch die Küstenbehörde Costas, bei der die Genehmigungen für Strandaufschüttungen eingeholt werden müssen, hat sich dieses Jahr besonders viel Zeit gelassen, bevor grünes Licht gegeben wurde.

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Haría: Wiedereröffnung des Museums für sakrale Kunst

Das kleine “Museo de Arte Sacro“ in Haría, das 1993 wegen Baufälligkeit des Gebäudes geschlossen wurde, ist vorgestern feierlich wiedereröffnet worden und steht nun Besuchern offen. Zu sehen gibt es die sakralen Kunst- und Einrichtungsgegenstände einer alten Kirche von Haría, die 1956 nach dem Einsturz des Dachs abgerissen werden musste. Von besonderem kunsthistorischen Wert sind Objekte und Bilder aus dem 17. und 18. Jahrhundert.

Haría: Kunstausstellung

Noch bis zum 16.6. sind im Ausstellungssaal “El Aljibe” im Zentrum von Haría die Arbeiten der TeilnehmerInnen der von der Gemeinde angebotenen Mal- und Kunsthandwerkerkurse zu besichtigen.

Die Ausstellung ist von Mo-So von 10:00 – 13:00 Uhr sowie von 17:00 – 20:00 Uhr geöffnet.

Massensterben bei Möwen

An mehreren Orten der Insel wurden zahlreiche tote Möwen gefunden.

Die ersten toten Vögel wurden am 30. Mai in La Vega de San José in Teguise an einer Wasserstelle gefunden, einige Tage später wurden sowohl am Risco als auch am Strand von Famara sowie am Staubecken von Mala zahlreiche weitere tote Möwen gefunden. Mittlerweile ist die Zahl der toten Möwen auf mehrere Hundert gestiegen. Andere Vogelarten sind nicht betroffen.

Die Ursache ist noch unbekannt. Zur Zeit werden einige Tierkörper sowie Wasserproben untersucht.

Bausektor: Arbeitslosigkeit und die Folgen

Auf Lanzarote steigt im Bausektor von Tag zu Tag die Arbeitslosenzahl. Von einem Bauunternehmer erfuhren wir heute, dass er zum Monatsende die Hälfte seiner Belegschaft entlassen wird. Die Entlassungen treffen überwiegend Festlandspanier sowie Nichtspanier, denn der Anteil lanzarotenischer Arbeiter auf dem Bau ist eher gering. Allerdings droht auch vielen Lanzaroteños die Arbeitslosigkeit, denn etwas zeitversetzt werden auch Handwerks- und Zulieferbetriebe betroffen sein; und dort arbeiten zahlreiche Einheimische.

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Lanzarote: Im April fast 10.000 Arbeitslose

Wie so häufig wurden heute leider nur absolute Zahlen veröffentlicht:
Die Arbeitslosenzahlen, die in den hiesigen Medien i.d.R. als absolute Zahlen veröffentlich werden, steigen weiter: Im April waren 9.795 Personen arbeitslos gemeldet.

Der Bausektor verzeichnet die höchsten Zuwachsraten: dort sind insgesamt knapp 1800 Personen von der Arbeitslosigkeit betroffen; rund doppelt so viele wie im Vorjahr.

Das Gros der Arbeitslosen stellt mit rund 72% der Dienstleistungssektor.

Abriss ‘illegaler Hotels’ und drohende Arbeitsplatzverluste: Gewerkschaft bezieht Position

Die – salopp ausgedrückt – ‘illegalen Hotels’ müssen weg, so jedenfalls lautet das Urteil des Obersten Kanarischen Gerichtshofs. Ob es eines Tages tatsächlich zu einem Abriss kommen wird, steht zum einen noch in den kanarischen Sternen, und zum anderen beschäftigen sich mit dem Abbruch- und Entsorgungs-Szenario neben den direkt Betroffenen u.a. auch die Staatskämmerer, denn ein Abriss käme den Staat teuer zu stehen.

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Tarfaya/Marokko: 800-Millionen-Investition in Hotelanlagen

Die staatseigene Mawared-Gruppe, Jordaniens größte Immobilien-Entwicklungsgesellschaft, hat Großes vor mit der südmarokkanischen Küstenregion um Tarfaya und ihrem ganzjährig ausgeglichenen Klima – und schielt dabei auf den Kanaren-Tourismus: Schon bald wird der finanzstarke Investor dort Hotelanlagen für rund 800 Mio. Euro bauen lassen.

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EU-Subventionen für “illegale” Hotels: Grünen-Abgeordneter stellt Anfrage

David Hammerstein, spanischer Grünen-Abgeordneter im Europäischen Parlament, hat sich in einer Anfrage nach den Maßnahmen der Kommission erkundigt, um die geflossen EU-Subventionen für durch illegale Machenschaften errichtete Hotelkomplexe zurück zu fordern. In den vergangenen Monaten hatte der Obersten Gerichtshof der Kanaren diverse Baugenehmigungen auch für EU-subventionierte Hotels annuliert, da sie illegal erteilt wurden.

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Playa Blanca: Bald Buspendelverkehr zwischen Pechiguera und Los Ajaches

In Playa Blanca wird es bald eine neu Buslinie geben. Gestern wurde zwischen der neuen Bürgermeisterin von Yaiza, Gladys Acuña, und dem Transportbeauftragten der Inselregierung, Ramón Bermúdez, ein entsprechendes Abkommen geschlossen: Im Halbstundentakt sollen bald Busse zwischen der Pechiguera-Zone bis zum Rand des Naturschutzgebiets ‘Los Ajaches’ pendeln.

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Ab Herbst Direktflug zwischen Moskau und Arrecife

Nun setzen auch die hiesigen Tourismusverantwortlichen auf russische Touristen: Auf der Moskauer Reisemesse MITT, die vom 18.-22. März in Moskau stattfand, wurde ein Abkommen mit einem russischen Reiseveranstalter namens “South Cross“ geschlossen, Lanzarote in dessen Angebot aufzunehmen und besonders stark zu umwerben. Ab September soll es deshalb Direktflüge zwischen Moskau und Lanzarote geben, und ein russischer Fernsehproduzent soll die Insel werbewirksam in Szene setzen.

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Ein Marbella ragt auf Lanzarote empor

Mit diese Überschrift berichtete gestern die spanische Tageszeitung EL PAIS über die illegalen Hotelbauten auf Lanzarote. Seit dem vergangenen Sommer hat das oberste Gericht der Kanaren insgesamt 22 Hotellizenzen für ungültig erklärt, davon 8 der insgesamt 25 Vier-Sterne-Hotels . Grund: Die Hotels wurden gebaut, obwohl Baustopps verfügt worden waren.

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Kanarische Fluggesellschaft in Gründung

Mit 22,7 Mio. Euro Startkapital wird auf den Kanaren die Fluggesellschaft ‘Aéreo Star’ gegründet. Dabei soll es sich um ein zu 100% kanarisches Unternehmen handeln. Geplant sind neben interinsularen, nationalen und internationalen Flügen auch die Ausbildung von Flugpersonal sowie die Durchführung von Wartungs- und Reparaturarbeiten an Flugzeugen.

Uns lagen noch keine Informationen vor, wer die Fluggesellschaft gründet und ab wann der neue Konkurrent von Binter Canarias und Islas Airways seine Schalter öffnen wird.

Vom Küstenschutzgesetz Betroffene bilden Bürgerinitiative

Spanienweit haben sich in weniger als zwei Monaten bereits rund 2.000 Eigentümer, deren Häuser in der sogenannten Küstenschutzzone liegen und deshalb enteignet und abgerissen werden sollen oder dem Bagger bereits zum Opfer gefallen sind, zusammengeschlossen um eine Bürgerinitiative gegen ‘Costas’, Küstenschutzbehörde des spanischen Umweltministeriums, zu bilden. Die meisten Betroffenen stammen aus Valencia sowie von den Kanaren.

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Wahlkampfthema Immigrantenunterkunft

Aktuell umwirbt die PP die Wähler mit dem Versprechen, dass weder am ausgewählten und umstrittenen Standort in Güime noch an irgend einem anderen Ort auf der Insel eine größere Einrichtung zur Unterbringung von Immigranten gebaut werde, sollte Rajoy die Wahl gewinnen. Lediglich kleine Einrichtungen zur Erstunterbringung im Flughafengebiet würden der Partei vorschweben.

Inselregierung wird 24 Wanderrouten ausschildern

Die im offiziellen Wanderführer “Guia Oficial de Senderos“ beschriebenen Wanderwege sollen bis 2009 ausgeschildert werden. Die veranschlagten Kosten von 250.000 Euro übernimmt zu 40% die Inselregierung und zu 60% die Kanarische Regierung. Der Wanderführer mit ausführlichen Routenbeschreibungen (nur in spanisch) ist in allen ‘Centros de Arte, Cultura y Turismo’ (Museen, Nationalpark Timanfaya sowie Cesar-Manrique-Kunstwerken) für 9,- Euro erhältlich, die Wanderkarten kosten 5,70 Euro.

Hotels und Apartments: Belegungsquote im Januar 2009

Heute wurde die Januar-Belegungsquote der Hotels und Apartments der Insel veröffentlicht: Sie betrug 65,1%.

ASOLAN, Verband der Hotel- und Apartmentbesitzer, bläst Trübsal und verweist auf die allgegenwärtige Krise, schließlich betrug die Januar-Belegungsquote im Vorjahr noch 70,31%.

In 2006 betrug die Belegungsquote im Januar ganz ohne Banken- und sonstiger Krise, dafür mit hervorragender Kaufkraft der Briten gerade mal 65,84%.

Importeure kündigen Preissteigerungen bei Fleisch an

Auf das von der EU Ende Januar verhängte Importverbot für brasilianisches Fleisch reagieren die hiesigen Fleischimporteure überrascht, obwohl sie ausreichend Zeit hatten, sich auf diese Maßnahme vorzubereiten, schließlich gingen dem Importverbot monatelange Auseinandersetzungen zwischen der EU und Brasilien über mangelnde Rückverfolgbarkeit und Hygie-Auflagen voran.

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Auch “Playa Blanca Dunas“- Komplex illegal

Der Oberste Gerichtshof der Kanaren hat endgültig die vom Bürgermeister Francisco Reyes erteilte Lizenz zum Bau des “Playa Blanca Dunas Komplexes“ mit 180 Bungalows annuliert. Darüber hinaus wird die Anlage ohne die erforderlichen Lizenzen für eine touristische Nutzung betrieben. Damit endet eine Reihe juristischer Auseinandersetzungen der Inselregierung gegen die Baugenehmigungsverfahren im Gebiet Montaña Roja in Playa Blanca. Insgesamt erteilte allein hier der Bürgermeister von Yaiza Baulizenzen für mehrere Komplexe mit insgesamt über 2500 Tourismusplätzen außerhalb der örtlichen Bebauungszone.

Standort der Immigrantenunterkunft umstritten

Alle Parteien der Gemeinde San Bartolomé lehnen den Bau einer Immigrantenunterkunft in Güime ab. Die Notwendigkeit des bereits 2006 von der spanischen Regierung in Auftrag gegebenen Projektes ist zwar unstrittig, aber der vom Innenministerium vorgesehene Standort wird als ungeeignet angesehen. Die Gemeinde schlägt nun Alternativen vor, die Bürgermeister Miguel González dem Innenminister unterbreiten wird.

Puerto de los Mármoles: Kein Platz für Frachtschiff mit Frischwaren

Am gestrigen Donnerstag konnte ein Frachtschiff aus Valencia im Hafen von Arrecife nicht festmachen, da alle Liegeplätze bereits belegt waren. Deshalb musste das Schiff der Reederei Trasmediterranea nach Las Palmas weitergeleitet werden, wodurch der Gesellschaft zusätzliche Kosten entstanden sind, die letztendlich auf die Kunden abgewälzt werden.

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Montaña-Blanca-Windspiel muss erneut in die Reparaturwerkstatt

Erst Ende Juli 2006 wurde das Windspiel von Cesar Manrique nach umfangreichen Reparaturarbeiten an seinem angestammten Platz an einem Verkehrskreisel bei Montaña-Blanca aufgebaut, nachdem es im Herbst 2005 durch den schweren Sturm “Delta” stark beschädigt worden war. Bei der Gelegenheit wurden die Verankerungen und Fundamente verstärkt, um es für die Zukunft sturmsicher zu machen. Das hat ganz offensichtlich nicht gut geklappt, denn gestrige Windböen haben das Windspiel zu Fall gebracht, wodurch es leider erneut stark beschädigt wurde. Wie lange die Reparaturarbeiten andauern werden, steht noch nicht fest. Über die Ursache herrscht allgemeine Verwunderung, denn es traten gestern zwar stärkere Windböen auf, was bei Calima häufig vorkommt, der Calima war jedoch nicht mit außergewöhnlich starken Windgeschwindigkeiten verbunden.

La Graciosa: 300 Unterschriften für 2 zusätzliche Klassenstufen

Die Schüler von La Graciosa haben es nicht leicht: In der Sekundarstufe*) ihrer Schule in Caleta del Sebo gibt es lediglich die ersten beiden der insgesamt 4 obligatorischen Klassenstufen. Die beiden letzten Schuljahre müssen die Schüler in der Schule von Haría absolvieren und wohnen von montags bis freitags in einem kleinen, staatlichen Internat, das sich in der c/ de Villanueva befindet (in der c/Fajardo kurz vor dem Restaurant „Puerta Verde“ nach links abbiegen. Das Internat ist das erste Gebäude auf der rechten Seite).

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Schulungsmaßnahmen für Arbeitslose

Die Konjunkturflaute auf Lanzarote führt zu steigenden Arbeitslosenzahlen in einigen Wirtschaftssektoren. Auf der anderen Seite gibt es eine ständige Nachfrage nach Arbeitskräften im Tourismus-, Hotel- und Gaststättengewerbe. Vor diesem Hintergrund hat der Verband der Hotel- und Apartmentbesitzer ‘Asolan’ in diesem Jahr Schulungen von Arbeitslosen vorgesehen und wird diese Maßnahmen auch finanziell fördern.

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Costa Teguise: 66%ige Auslastung im Dezember

Die touristische Auslastung der Hotels und Apartments in Costa Teguise lag im Dezember 2007 im Durchschnitt bei 66%.

Apartments der Kategorie “2 Schlüssel“ verzeichneten mit 75,3%, die höchste Belegungsquote, gefolgt von Apartments der Kategorie “1 Schlüssel“ mit 68,7%. Hotels mit 3 und 4 Sternen waren nur zu 62% und Apartments und Aparthotels mit 3-4 Schlüsseln nur zu 61,8% ausgelastet.

“Biopass-Projekt” auf Lanzarote vorgestellt

Nicht überall, wo Bio drauf steht, ist auch Bio drin. Jedenfalls hat der Biopass, um den es hier geht und der heute auf Lanzarote vorgestellt wurde, nichts mit dem EG-Öko-Kennzeichengesetz zu tun. Vielmehr handelt es sich um ein Forschungsprojekt zur automatisierten Wiedererkennung von Personen anhand biometrischer Daten, die in einem Pass gespeichert werden.

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