Boot mit 31. Flüchtlingen angekommen

Das Schlauchboot wurde gestern Abend eine halbe Meile vor den Jameos del Agua lokalisiert und von dort nach Arrecife geschleppt. Die Flüchtlinge aus Schwarzafrika – darunter vier Minderjährige – wurden in die „Aula de la Naturaleza“ nach Máguez gebracht. Das ist ein kleines und mit Schlafsaal und Küche ausgestattetes, naturkundliches Bildungszentrum für Kinder und Jugendliche. Es dient zur Zeit als Flüchtlingsunterkunft.

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Berufsfischer klagen: Immer mehr Freizeitangler, immer weniger Fische

Kaum war Phase 3 des Lockdowns am 25. Mai beendet, begann der Run auf Angellizenzen. Dieses Jahr wurden bereits 1.063 Angelscheine vergeben, und nach wie vor kommen täglich 25 bis 30 hinzu. Zahlreiche Freizeitangler sind an den Küsten zu sehen; insbesondere in den bevorzugten Küstenabschnitten vor Mala, Tinajo, Puerto del Carmen und Los Charcones (das ist der Küstenabschnitt nordwestlich von Playa Blanca mit den Badebuchten und Gezeitenbecken, in denen bei Ebbe gebadet werden kann).

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Seit gestern, 19.6., können die Inselattraktionen wieder besichtigt werden

Alle von der Inselregierung betriebenen Attraktionen – also der Timanfaya Nationalpark, Jameos del Agua, Cueva de los Verdes, Mirador del Río, Monumento al Campesino, der Kaktusgarten und das Museum für zeitgenössische Kunst MIAC im Castillo de San José sind wieder geöffnet.

Bis 28. Juni ist in allen genannten Sehenswürdigkeiten „Tag der offenen Tür“ für Inselresidenten.

Öffnungszeiten:

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Beim wilden Harpunieren ins Knie geschossen

Da hat sich heute ein ganz besonderer Schlauberger verletzt. Ob er sich die Harpune selbst ins Knie geschossen hat, oder einer seiner noch nicht identifizierten Harpunierkumpel, ist noch nicht klar. Denn besonders redsam scheint das Opfer (seiner selbst?) nicht zu sein; schließlich wurde an einem Meeresabschnitt gewildert, wo selbst das Angeln verboten ist.

Ein Foto des misslichen Missgeschicks gibt es in diesem Zeitungsartikel der Inselpresse.

Ab Juni in Spanien: Grundeinkommen für Arme soll kommen

Bei der kommenden Kabinettssitzung werde das Grundeinkommen (ingreso minimo vital, IMV) beschlossen, kündigte Sánchez an. Mit anderen Worten: In Spanien soll künftig niemand mehr unter der Armutsgrenze leben müssen. Ausschließlich maßgeblich für den Bezug (=Aufstockungsbetrag zur Armutsgrenze) soll die Bedürftigkeit der in einem Haushalt lebenden Personen sein.

Schätzungsweise 850.000 Haushalte werden Unterstützungszahlungen erhalten. In Spanien gab es bislang nur sehr geringe staatliche Fürsorgeleistungen, weshalb so viele Haushalte in Armut leben. Zur Zeit wird das besonders deutlich an den täglich länger werdenden Schlangen vor den Armenküchen.

Keine Feste und Wallfahrten bis 1.10.

Alle sieben Gemeinden Lanzarotes haben beschlossen, sämtliche Feste und „Romerías“ bis zum 1.10. ausfallen zu lassen. Darunter auch die größte Wallfahrt der Insel zu Ehren der Schutzheiligen von Lanzarote im September nach Mancha Blanca nebst Kirmes, Folkloreveranstaltungen und Kunsthandwerkermesse.

Digitaler Gesundheitspass: Kanaren von der Weltorganisation für Tourismus für Pilotprojekt gewählt

Unsere Inselzeitung Lavozdelanzarote meldet heute, dass es im Juli einen ersten Testflug auf die Kanaren geben soll, bei dem die Passagiere via App mit einem digitalen Gesundheitspass namens hi+Card ausgestattet werden, der auch als Nachweis dienen soll, dass keine Covid-19-Infektion vorliegt.

Dabei soll es sich um ein digitales Gesundheitsprofil handeln, bei dem die Daten verschlüsselt werden. Um Fälschungen zu vermeiden, sollen die Daten ausschließlich von medizinischen Einrichtungen eingepflegt werden können, die vom Gesundheitsministerium akkreditiert wurden, so Antonio López de Ávila, Mitbegründer von hi+Card und CEO von TDDS.

Flüchtlingsboot gesunken: 2 Tote und mindestens 19 Vermisste

In den letzten Tagen sind mehrere Flüchtlingsboote mit Menschen aus der Subsahara-Region auf den Kanaren angekommen. Gestern kam erneut ein Notruf ein. Insassen eines Schlauchboots mit Ziel Kanaren hatten gemeldet, dass ihr Boot am Sinken war etwa 24 km vor Tan-Tan an der südmarokkanischen Küste. Sofort machte sich ein Rettungsboot von Lanzarote aus auf den Weg. Zwei Menschen konnten nur noch tot geborgen worden, die weiteren Insassen werden noch vermisst. Von mindestens 19 ist die Rede.

Ironman Lanzarote 2020 & Volcano Triatlón abgesagt

Die größte Sportveranstaltung der Insel, der jährlich stattfindende „Ironman Lanzarote“ und dieses Jahr auf den 23.5. terminiert, ist wegen der Covid-19-Einschränkungen abgesagt worden. Ebenso der „Volcano Triatlón“, der am 25 April 2020 hätte stattfinden sollen.

Es gibt in diesem Jahr keine Ersatztermine. Die Sportler können erst wieder im nächsten Jahr ihre Kräfte messen an folgenden Terminen:

Volcano Triatlón: 24.4.2021
Ironman Lanzarote: 22.5.2021