Beim wilden Harpunieren ins Knie geschossen

Da hat sich heute ein ganz besonderer Schlauberger verletzt. Ob er sich die Harpune selbst ins Knie geschossen hat, oder einer seiner noch nicht identifizierten Harpunierkumpel, ist noch nicht klar. Denn besonders redsam scheint das Opfer (seiner selbst?) nicht zu sein; schließlich wurde an einem Meeresabschnitt gewildert, wo selbst das Angeln verboten ist.

Ein Foto des misslichen Missgeschicks gibt es in diesem Zeitungsartikel der Inselpresse.

Coronavirus-infizierter Flugpassagier eingereist – Aktualisierung

Der auf Lanzarote lebende Mann war zur Beerdigung seiner Mutter aufs Festland gereist. Weil er dort in Kontakt mit einem Infizierten kam, wurde er getestet. Der Mann flog heute ab Madrid zurück, jedoch ohne das Testergebnis abzuwarten und obwohl er sich bis dahin in Quarantäne hätte begeben müssen. Deshalb wurde die Guardia Civil auf Lanzarote benachrichtigt, und so konnte er kurz nach der Landung noch am Flughafen abgefangen werden.

Weiterlesen

Ab Juni in Spanien: Grundeinkommen für Arme soll kommen

Bei der kommenden Kabinettssitzung werde das Grundeinkommen (ingreso minimo vital, IMV) beschlossen, kündigte Sánchez an. Mit anderen Worten: In Spanien soll künftig niemand mehr unter der Armutsgrenze leben müssen. Ausschließlich maßgeblich für den Bezug (=Aufstockungsbetrag zur Armutsgrenze) soll die Bedürftigkeit der in einem Haushalt lebenden Personen sein.

Schätzungsweise 850.000 Haushalte werden Unterstützungszahlungen erhalten. In Spanien gab es bislang nur sehr geringe staatliche Fürsorgeleistungen, weshalb so viele Haushalte in Armut leben. Zur Zeit wird das besonders deutlich an den täglich länger werdenden Schlangen vor den Armenküchen.

Ab Juli dürfen wieder ausländische Touristen einreisen

„Diese Öffnung würde durch verschiedene Maßnahmen gesundheitlich abgesichert, etwa mit Tests, Abstandsregeln, Maskenpflicht, Limits bei der Belegung von Hotels, Vorgaben bei der Nutzung von Stränden und Chiringuitos sowie Einschränkungen bei der Kapazität von Transportmitteln. Details dazu sollen folgen.“

Quelle und weitere Informationen: Costa Nachrichten.

Auch für die Kanaren gilt es abzuwarten, unter welchen Voraussetzungen Touristen werden einreisen dürfen.

Coronavirus: Die Gemeinden Haría und Tinajo ohne Zeitfenster

Mehrere Tagen haben wir darauf gewartet und am 22.5. wurde es amtlich: Innerhalb von Gemeinden mit weniger als 10.000 Einwohnern, darunter unsere Gemeinde Haría, entfallen seit der Veröffentlichung die geltenden Zeitfenster für Sport und Spaziergänge. Das gilt für gemeldete Bewohner der Gemeinden sowie für jene, die sich seit mehr als 14 Tagen dort aufhalten.

Falls auch die Nachbargemeinde weniger als 10.000 Einwohner hat, dürfen die Aktiviäten bis auf 5 km über die Gemeindegrenze hinaus stattfinden. Da dies weder bei Haría noch bei Tinajo der Fall ist, müssen wir innerhalb unserer Gemeinde bleiben.

Phase 2: Das ist ab 25.5. erlaubt

Dieser Beitrag wurde am 21.5. erstellt und wird ggfs. aktualisiert:

Bewegungsfreiheit & Sport

Die bisherigen Zeitfenster werden aufgehoben mit Ausnahme der Zeitfenster für Senioren Ü70: Die Ausgangszeiten zwischen 10 und 12 Uhr sowie zwischen 19 und 20 Uhr sind weiterhin ausschließlich für diesen Personenkreis reserviert.

Weiterlesen

Verlängerung des Alarmzustands vorerst bis 7. Juni

Pedro Sánchez, Ministerpräsident Spaniens, hatte eine vierwöchige Verlängerung des Alarmzustands angestrebt, also bis 23. Juni. Nur fehlte dazu die Mehrheit im Parlament. Einer zweiwöchigen Verlängerung stimmten heute neben seiner Minderheitskoalition aus PSOE und Unidas Podemos die liberalen Ciudadanos, die baskischen Nationalisten von PNV und die kanarische Coalición Canaria zu.


Näheres dazu –> in den deutschsprachigen „Costa Nachrichten“.

Ab Montag, 25. Mai, dürfen wieder Meer und Strand genossen werden

Am Montag beginnt hier „Phase 2“ mit weiteren Lockerungen. Über die Öffnung der Strände und die Reglements dort darf regional bzw. lokal entschieden werden. Auf den Kanaren wurde festgelegt, das Baden im Meer und die Strandnutzung unter einheitliche Rahmenbedingungen überall wieder zu erlauben. Zeitfenster wird es dabei nicht geben. Strandduschen, Umkleideräumlichkeiten u.ä. sowie Sportbereiche bleiben allerdings geschlossen. Detailregelungen obliegen den Gemeinden vor Ort und werden an die jeweiligen Bedingungen angepasst.

Hurra, ab Montag dürfen wir wieder ins Meer hopsen!

Maskenpflicht auf öffentlichen Straßen und in geschlossenen Räumen mit Publikumsverkehr

Voraussichtlich ab morgen, 20.5., müssen wir Masken tragen, sofern diese Regelung dann wie angekündigt im offiziellen Amtsblatt (BOE) veröffentlicht wird (Nachtrag: nun ist es amtlich, es gilt ab 21.5.). Getragen werden muss sie dort, wo der Sicherheitsabstand von 2 m nicht einzuhalten ist. Ausnahmen gibt es u.a. beim Sport oder Wandern, sofern auf den entsprechenden Abstand geachtet wird. Auch für Kinder > 6 J. gilt die Tragepflicht.

Lediglich Hygiene- und chirurgische Masken dürfen (Nachtrag: sollten – laut Veröffentlichung) verwendet werden. Der Preis für eine einfache Hygienemaske wird festgesetzt auf 0,96 Cent. So steht es jedenfalls in diesem spanischen Zeitungsartikel.

Die Praxis wird zeigen, ob es überhaupt genügend solcher Masken gibt und wie genau diese Vorschrift deshalb genommen werden kann. Darüber hinaus stehen selbstgenähte Exemplare mittlerweile hoch im Kurs sowie Modelle mit Plexiglas.

Weiterlesen

Kanarenpräsident schlägt Konzept für die Wiederbelebung des Tourismus vor

Am heutigen Sonntag, den 17. Mai, fand die zehnte Videokonferenz zwischen den Präsidenten der Autonomen Regionen und Pedro Sánchez, Ministerpräsident von Spanien, im Rahmen der Corona-Krise statt.

Bei der Gelegenheit hat Ángel Víctor Torres, Präsident der Kanaren, u.a. vorgeschlagen, die Einreise auf die Kanaren unter der Voraussetzung eines negativen PCR-Tests zu ermöglichen. Das würde die Kanaren zu einer besonders sicheren Reisedestination während der Corona-Krise machen.

Weiterlesen

Lanzarote Coronavirus-Tests: Wo?

Wir wurden gefragt, wo Coronavirus-Tests auf Lanzarote durchgeführt werden. Heute haben wir erfahren, dass es kostenpflichtige Testmöglichkeiten hier gibt:

Laboratorio Análisis JMD S.L. Dr. Francisco Sicilia
C/ MEJICO 10
35500, Arrecife
+34 928 81 67 25
Website

Hospiten Lanzarote
Camino Lomo Gordo, s/n
35510 Puerto del Carmen
+34 928 59 61 00
Website

Spaniens älteste Frau überlebt mit 113 Jahren Corona-Infektion

María Branyas heißt die hochbetagte Dame und lebt in einer Seniorenresidenz in Olot (Girona). In ihrer Heimat wird sie auch „die Oma Kataloniens“ genannt. Mehrere Wochen musste sie in Isolation verbringen.

Im März 1907 ist sie in San Francisco geboren; ihr Vater war spanischer Journalist vor Ort. Sie ist nicht nur die älteste Frau Spaniens, sondern bislang die älteste Frau weltweit, die eine Infektion mit Coronavirus überlebt hat.

Spanien: 5% der Bevölkerung mit Covid-19-Antikörpern – Kanaren am Ende der Skala

Heute wurden die ersten Ergebnisse der groß angelegten Studie veröffentlicht (s, Meldung vom 27.4.):

Im Spanien-Durchschnitt haben 5% der Bevölkerung Antikörper. Auf den Kanaren sind es noch weniger:

Provinz Las Palmas (Gran Canaria, Fuerteventura, Lanzarote – inkl. La Graciosa): 1,4%, und damit „Schlusslicht“ in Spanien,

Santa Cruz de Tenerife (Teneriffa, La Palma, La Gomera, El Hierro): 2,1%.

Die spanische Übersichtskarte gibt es u.a. > hier.

14 Tage Quarantäne für Reisende aus dem Ausland

Ab 15. Mai – und zunächst für die Dauer des Alarmzustands in Spanien – gilt: Wer aus dem Ausland nach Spanien einreist, muss nach seiner Ankunft 14 Tage lang in Quarantäne verweilen. Die Wohnung darf allerdings für den Einkauf von Nahrungsmitteln und pharmazeutischen Artikeln sowie in dringenden Fällen und Notsituationen verlassen werden. Das Tragen von Gesichtsmasken ist dabei obligatorisch. Auch gelten Kontakteinschränkungen zu Mitbewohnern sowie erhöhte Hygienemaßnahmen, die ggfs. von Gesundheitsbehörden überprüft werden können.

Weiterlesen

Keine Feste und Wallfahrten bis 1.10.

Alle sieben Gemeinden Lanzarotes haben beschlossen, sämtliche Feste und „Romerías“ bis zum 1.10. ausfallen zu lassen. Darunter auch die größte Wallfahrt der Insel zu Ehren der Schutzheiligen von Lanzarote im September nach Mancha Blanca nebst Kirmes, Folkloreveranstaltungen und Kunsthandwerkermesse.

Phase 1: Lockdown-Lockerung auf Lanzarote ab Montag, 11.5.

Rund die Hälfte der spanischen Bevölkerung lebt in Gebieten, die ab 11.5. in die Phase I des vierstufigen Fahrplans für Lockerungen (Phase 0, 1, 2, 3) hochgestuft werden, darunter alle Kanaren (für El Hierro, La Gomera und La Graciosa gilt bereits seit vergangenem Montag Phase 1). Das bestätigten der spanische Gesundheitsminister Salvador Illa und der Pandemie-Koordinator Fernando Simón bei einer gemeinsamen Pressekonferenz am Freitagabend (8.5.).

Ab Montag gilt folgendes (mit Verzicht auf Details):

Weiterlesen

Digitaler Gesundheitspass: Kanaren von der Weltorganisation für Tourismus für Pilotprojekt gewählt

Unsere Inselzeitung Lavozdelanzarote meldet heute, dass es im Juli einen ersten Testflug auf die Kanaren geben soll, bei dem die Passagiere via App mit einem digitalen Gesundheitspass namens hi+Card ausgestattet werden, der auch als Nachweis dienen soll, dass keine Covid-19-Infektion vorliegt.

Dabei soll es sich um ein digitales Gesundheitsprofil handeln, bei dem die Daten verschlüsselt werden. Um Fälschungen zu vermeiden, sollen die Daten ausschließlich von medizinischen Einrichtungen eingepflegt werden können, die vom Gesundheitsministerium akkreditiert wurden, so Antonio López de Ávila, Mitbegründer von hi+Card und CEO von TDDS.

Spanien: Verlängerung des Alarmzustands bis 24. Mai – Opposition im Eskalationsmodus

Nur mit Mühe konnte der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez gestern eine Mehrheit für eine Verlängerung des Alarmzustands bis zum 24. Mai erringen. Seit Beginn der Krise behakt die Opposition in Spanien die regierende Linkskoalition in bitterböser Art und Weise.

„Spanien entfernt sich damit weit von den Szenarien anderer europäischer Staaten, wo die Opposition oft zumindest einen Burgfrieden mit der Regierung eingegangen ist, um bei der Bewältigung der Krise nicht noch als Zusatzlast zu wirken.“

Das Zitat stammt aus > diesem guten Artikel der deutschsprachigen „Costa Nachrichten“ über das unsägliche Hickhack in Spanien.

Sicherlich gibt es einiges zu bemängeln an den bisweilen mit der heißen Nadel gestrickten Regelungen zur Ausgestaltung der Lockerungsmaßnahmen, aber leider kommt von der Opposition nichts Konstruktives an Alternativvorschlägen.

 

Informationen des Konsulats: Reise nach Deutschland während der Corona-Restriktionen

Soeben erhielten wir folgenden Rundbrief des Deutschen Konsulats dazu:
*) Update vom 6.5.:

Zusätzlich zu den bestehenden Flügen:
Teneriffa (Süd) – Frankfurt: Montag und Freitag
Gran Canaria – Frankfurt: Sonntag

wird es aufgrund der hohen Nachfrage ab Gran Canaria an den Sonntagen 10., 17. und 24. Mai jeweils noch einen zweiten Flug geben.

Liebe Landsleute,

[…] Angesichts der weiteren Ausbreitung von COVID-19 kommt es zu immer weitgehenderen Einschränkungen im internationalen Reiseverkehr. Hiervon sind auch die Kanarischen Inseln betroffen, wie viele von Ihnen in den letzten Tagen und Wochen feststellen mussten.


Aufgrund der vielen Anfragen zu Rückkehrmöglichkeiten nach Deutschland, die das Konsulat täglich erreichen, möchten wir Ihnen hiermit Folgendes mitteilen:

Weiterlesen

Ab Samstag, den 2.5., dürfen wir wieder nach draußen

Und zwar zeitversetzt:

– im Haushalt lebende Kinder bis 14 J. in Begleitung eines Erwachsenen zwischen 12:00 h – 19:00 h,
– Erwachsene und Ü14, für individuelle Sportarten und für Spaziergänge: Zwischen 6:00 h – 10:00 und 20:00 h – 23:00 h,
– Ü70 und/oder Personen, die begleitet werden müssen: Zwischen 10:00 h – 12:00 h und 19:00 h – 20:00 h.

ABER: Sport, aber nur alleine und innerhalb der Gemeinde, Spazieren gehen im Umkreis von 1 km von zu Hause und maximal mit einer weiteren Person, die im selben Haushalt wohnt. Und nur 1 x am Tag sowie für 1 Stunde maximum (…wer kontrolliert das denn bloß, und wie? Bei so manchen angekündigten Maßnahmen der spanischen Regierung scheint der gesunde Menschenverstand komplett abhanden gekommen zu sein …)*).

Weiterlesen

Coronavirus: Groß angelegte Studie soll weitere Informationen u.a. zur Infektionsrate liefern

Heute war Start für die Studie, die vom nationalen Statistikinstitut von Spanien (INE) aus einer Stichprobe von 90.000 Personen durchgeführt wird. Die Testpersonen werden zunächst telefonisch kontaktiert, um sie über die Studie zu informieren und um ihre Bereitschaft zur freiwilligen Teilnahme zu klären.

Weiterlesen

Ausgangssperre: Erleichterungen für die Kanaren formuliert

> Die Zustimmung durch den spanischen Gesundheitsminister Salvador Illa zum gesamten Paket steht noch aus.
Nachtrag vom 24.4.: Es wird keine Zustimmung geben, lautete es heute aus Madrid. Vielmehr werde die Lockerung der Ausgangssperre schrittweise und zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen und obliege nicht den regionalen Regierungen, sondern werde zentral von Madrid gesteuert. (Quelle)

Die Regionalregierung der Kanaren hat einen Maßnahmenkatalog unter dem Titel „CanariasAhora“ mit stufenweisen Erleichterungen erarbeitet. Der Plan soll ab 27.4. in Kraft treten und umfasst 4 Phasen von jeweils 1 Woche (Phase 1: 27.4. – 3.5., Phase 2: 4.5. – 10.5., Phase 3: 11.5. – 17.5., Phase 4: 18.5. – 24.5.). Der genaue Starttermin war nicht für jede der Maßnahmen genannt:

Ausgang nach Hausnummern; soll für maximal 2 Personen oder alle Senioren eines Haushalts gelten :
An Tagen mit gerader Kalenderzahl können diejenigen ihre Domizile verlassen, deren Häuser eine gerade Hausnummer haben und an Tagen mit ungerader Kalenderzahl jene, deren Häuser eine ungerade Hausnummer haben.

Weiterlesen

Ausgangssperre: Lockerungen für unter 14-Jährige

Untertitel: Rein in die Kartoffeln, raus aus den Kartoffeln

Was für ein armseliges Bild hat gestern die spanische Regierung abgegeben. Zunächst wurde offiziell bekannt gegeben, dass unter 14-Jährige ab dem 27. April einen Erwachsenen zum Supermarkt, zur Apotheke und zur Bank begleiten „dürfen“. Zunächst wusste ich nicht, ob diese Nachricht tatsächlich ernst gemeint war, und ob mir entsprechend eher zum Lachen oder zum Weinen zumute war. Sie war leider korrekt.

Weiterlesen

Kanaren: Laut Rechenmodell ab ca. 24. oder 25.4. keine neuen Corona-Infektionen

Pedro Saavedra, Prof. für Statistik und Operations Research an der Universidad de Las Palmas de Gran Canaria (ULPGC), hat errechnet, dass es ab Ende kommender Woche keine neuen Infektionsfälle mehr geben könnte. Vorausgesetzt, die Ausgangssperre würde wie gehabt fortgesetzt werden.

Als Grundlage für sein Rechenmodell dient ein Modell aus Wuhan.

Quelle:
https://www.canarias7.es/sociedad/sa…bril-CF9052217

Für 17.500 Beschäftigte wurden Anträge auf Freistellung gestellt

Von der Möglichkeit, Mitarbeiter für eine bestimmte Zeit freizustellen, damit diese Arbeitslosengeld erhalten, jedoch ohne gekündigt zu werden, machen auch auf Lanzarote immer mehr Firmen Gebrauch. Alleine in der kurzen Zeit vom 19. März bis 3. April stellten 2.388 Firmen Anträge für 17.500 Beschäftigte. Dabei ging es in nur kanpp 7% der Firmen um die Reduktion der Arbeitszeit; in den allermeisten Fällen um eine komplette Suspendierung des Arbeitsverhältnisses. Das ist rechtlich möglich im Rahmen des „Expediente de Regulación de Empleo“ – kurz ERTE – Verfahren zur Regelung der Beschäftigung.

Seit heute gibt es in Spanien ein Stück weit Pressefreiheit zurück

Den Alarmzustand haben die spanische Regierung sowie einige Regionalregierungen dazu genutzt, Journalistenfragen vor der Beantwortung zu filtern. Denn die Fragen mussten zuvor schriftlich eingereicht werden, weil keine klassischen Pressekonferenzen mit anwesenden Journalisten mehr stattfinden durften aus Hygienegründen. So wurden nur handverlesene Fragen beantwortet.

Diese Zensur hat natürlich für viel Protest gesorgt, zumal in Zeiten des Alarmzustands die Regierung über außergewöhnlich viel Macht verfügt. Mit fadenscheinigen Argumenten blieb die Regierung bei der Filtermethode, obwohl das Grundrecht auf Informationsfreiheit und Meinungsfreiheit nicht berührt wird vom Alarmzustand.

Weiterlesen

Weitere 2 Wochen Corona-Hausarrest

Hat Pedro Sánchez eben angekündigt; die Verabschiedung durch das Kabinett steht noch aus. Bis zum 26. April wird die Ausgangssperre andauern; bis dahin also insgesamt 6 Wochen. Über geringfügige Lockerungen wird nachgedacht, denn die Ausgangssperre ist in Spanien sehr streng, und die Menschen möchten wenigstens wieder ein paar Runden um den Block gehen dürfen oder „bewegende“ Sportarten treiben. Das ist bereits seit 3 Wochen verboten. Nun soll es evtl. bei gleichzeitigem Tragen eines geeigneten Mundschutzes erlaubt werden. Das Problem ist allerdings, dass es noch nicht einmal genügend Masken für das klinische Personal gibt.

Flüchtlingsboot gesunken: 2 Tote und mindestens 19 Vermisste

In den letzten Tagen sind mehrere Flüchtlingsboote mit Menschen aus der Subsahara-Region auf den Kanaren angekommen. Gestern kam erneut ein Notruf ein. Insassen eines Schlauchboots mit Ziel Kanaren hatten gemeldet, dass ihr Boot am Sinken war etwa 24 km vor Tan-Tan an der südmarokkanischen Küste. Sofort machte sich ein Rettungsboot von Lanzarote aus auf den Weg. Zwei Menschen konnten nur noch tot geborgen worden, die weiteren Insassen werden noch vermisst. Von mindestens 19 ist die Rede.

Ab 28.3. nur noch 10 interinsulare Flüge täglich bis Ende des Alarmzustands

Vor 10 Tagen wurden die Flüge zwischen den Inseln sowie dem spanischen Festland bereits stark reduziert. Soeben wurde bekannt gegeben, dass es ab morgen nur noch 10 interinsulare Flüge (hin und zurück) geben wird statt der derzeitigen 18, solange der Alarmzustand besteht. Es wird ab Lanzarote gar keinen Flug mehr nach Teneriffa geben. Die beiden nach Gran Canaria bleiben bestehen.

Ironman Lanzarote 2020 & Volcano Triatlón abgesagt

Die größte Sportveranstaltung der Insel, der jährlich stattfindende „Ironman Lanzarote“ und dieses Jahr auf den 23.5. terminiert, ist wegen der Covid-19-Einschränkungen abgesagt worden. Ebenso der „Volcano Triatlón“, der am 25 April 2020 hätte stattfinden sollen.

Es gibt in diesem Jahr keine Ersatztermine. Die Sportler können erst wieder im nächsten Jahr ihre Kräfte messen an folgenden Terminen:

Volcano Triatlón: 24.4.2021
Ironman Lanzarote: 22.5.2021

Zwei Mitarbeiter und ein Bewohner eines Altenheims positiv getestet

Bereits vor drei Tagen wurde bei einem Mitarbeiter des Altenheims in Las Cabreras eine Infektion nachgewiesen. Das Heim wurde temporär geschlossen und die Bewohner wurden in einem Hotel untergebracht. Zwischenzeitlich ist das Heim desinfiziert worden.

Heute wurde gemeldet, dass zudem der Test eines Krankenpflegers sowie eines Bewohners dieses Heims positiv ausgefallen ist.

Auf den Kanaren sind rund 20% der Infizierten Beschäftige im Gesundheitswesen. Ein sehr trauriger Rekord.

Kaiserschnitt-Entbindung bei schwerkranker Coronapatientin

Es gibt auf den Kanaren zwei schwangere Corona-Patientinnen, wovon sich eine auf der Intensivstation eines Krankenhauses auf Gran Canaria befindet und intubiert wird. Heute wurde – in der 30. Schwangerschaftswoche – per Kaiserschnitt entbunden. Das Baby der 44-jährigen Mutter, ein Junge, ist stabil. Die andere Schwangere liegt auf einer normalen Station.

Ob die Schwangeren einer Risikogruppe angehören, ist nicht publiziert worden.

Alarmzustand wird bis einschl. Ostern verlängert

Wir brauchen hier noch mehr Sitzfleisch und Geduld: Bis Ostermontag wird der Alarmzustand verlängert. Wir geben die Hoffnung nicht auf, dass wir in der Verlängerungszeit wenigstens „bewegende Sportarten“ wie Radfahren, Laufen, zügiges Spazierengehen, Schwimmen u.ä. allein, zu zweit und vielleicht sogar als kleine Familie werden ausüben dürfen.

„Declaración responsable“ (rechtskräftige Begründung) für Kanaren-Reisen

Wer derzeit aus wichtigem Grund auf die Kanaren sowie zwischen den Inseln reisen muss, muss den dafür vorgesehen Vordruck

„DECLARACIÓN RESPONSABLE DE MOTIVO DE VIAJE EN EL ÁMBITO DE CANARIAS A EFECTOS DE LAS RESTRICCIONES A LA MOVILIDAD DE PERSONAS PARA EL CONTROL DEL COVID-19“

Quelle: BOC 2020-055-1154

ausgefüllt und unterschrieben mit sich führen. Vordrucke stellen u.a. Fluggesellschaften wie Binter auf den Websites zur Verfügung.

Als wichtige Gründe gelten:

Weiterlesen

Alles Gute kommt von oben: 11.000 Mundschutzmasken gelandet

Sie kamen per Luftfracht aus China und waren für 5 verschiedene Empfänger auf Lanzarote bestimmt: 22 Pakete à 500 chirurgische Schutzmasken wurden vom Zoll kontrolliert und sodann von der kanarischen Gesundheitsbehörde konfisziert. Seit Bestehen des Alarmzustands ist dies möglich. Außerdem war der Warenwert viel zu gering deklariert worden. Nun wird ermittelt.

Kanaren: Ab 17.3. 00:00 Uhr drastische Flugeinschränkungen

Für Inselgäste diese Information voraus: Für Flüge, die dazu dienen, Inselgäste in ihre Herkunftsländer zurück kehren zu lassen, gibt es keine zahlenmäßigen Einschränkungen vonseiten der Kanarischen Regierung. Einige Fluggesellschaften streichen allerdings Flüge; in diesen Fällen sind Umbuchungen erforderlich.

Die derzeit 117 täglichen Flugverbindungen zwischen dem spanischen Festland und den Kanaren werden auf folgende 17 reduziert und es dürfen nur 50% der Sitzplätze besetzt werden, um den Mindestabstand zwischen den Reisenden zu gewährleisten:

  • Teneriffa-Nord: 2 x Madrid, 2 x Barcelona, 1 x Bilbao, 1 x Sevilla; Teneriffa-Süd: 1 x Madrid;
  • Gran Canaria: 2 x Madrid, 2 x Barcelona, 1 x Bilbao, 1 x Sevilla;
  • Lanzarote: 1 x Madrid, 1 x Barcelona;
  • Fuerteventura: 1 x Madrid;
  • La Palma: 1 x Madrid.