Der verschwundene Ort Santa Margarita

Westlich von Guatiza soll es im 16. und bis ins 17. Jahrhundert hinein einen Weiler gegeben haben mit dem Namen Santa Margarita. Es gibt kaum noch Spuren einer Ansiedlung dort und nur wenige Überlieferungen zu ihrer Existenz, dafür aber folgende Legende zu ihrer Entstehung:

Einer frommen Frau aus Uga, große Verehrerin der Heiligen Margarita, war ein besonderer Wunsch in Erfüllung gegangen. Als Dank versprach sie den Bau einer Kapelle zu Ehren dieser Heiligen; und zwar an jenem zufälligen Ort, an dem ihr Dromedar auf einer längeren Tour über die Insel den ersten Halt einlegen würde. Also nahm sie ein Bild der Heiligen und machte sich damit auf ihrem Dromedar auf den Weg. Das Dromedar hielt am Hang der Montaña de Guenia in etwa dort, wo sich heutzutage der Friedhof von Guatiza befindet. Dort ließ die Frau die Ermita Santa Margarita bauen, um ihr Versprechen einzulösen. Soweit zur Legende.

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Wasser auf Lanzarote – früher und heute

In dieser Blog-Kategorie dreht sich alles rund um’s Wasser auf Lanzarote.

Die Begriffe, die auf Lanzarote in diesem Zusammenhang verwendet werden, sowie die traditionellen und langsam in Vergessenheit geratenden Bezeichnungen, ergeben einen guten Überblick über die Wasserkultur und die Bewässerungssysteme der vergangenen Jahrhunderte. In den folgenden Beiträgen wird deshalb auf diese Begriffe näher eingegangen.

Hier vorweg ein kurzer Rückblick insbesondere auf die Entwicklung des Wasserbedarfs und -konsums der Insel:

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Teseguite: Die verfluchte „Casa de María Cruz“

Ruinenraetsel

Die Ruine mit dem Namen „Casa de María Cruz“ befindet sich in Teseguite. Hier ein Foto – im Hintergrund ist El Mojón zu sehen.

In diesem Haus wohnte bis 1919 María del Rosario Cruz Bello (kurz: María Cruz), die nebenan einen kleinen Laden hatte und die Einnahmen immer in ihrem Haus aufbewahrte. An einem Maitag im Jahr 1919 wurde María geköpft im Haus gefunden und ihre Schwester Petra der Tat verdächtigt.

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