Marokko/Spanien: Warnung vor Pest der kleinen Wiederkäuer

In Marokko ist in mehreren Gegenden die Pest der kleinen Wiederkäuer ausgebrochen. Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen FAO hat eine entsprechende Warnung an alle Länder, die Handelsbeziehungen mit Marokko unterhalten, ausgegeben, um eine Einschleppung zu verhindern.

Die Warnung richtet sich insbesondere an die Nachbarländer von Marokko, d.h. auch an Spanien.

Tarfaya/Marokko: 800-Millionen-Investition in Hotelanlagen

Die staatseigene Mawared-Gruppe, Jordaniens größte Immobilien-Entwicklungsgesellschaft, hat Großes vor mit der südmarokkanischen Küstenregion um Tarfaya und ihrem ganzjährig ausgeglichenen Klima – und schielt dabei auf den Kanaren-Tourismus: Schon bald wird der finanzstarke Investor dort Hotelanlagen für rund 800 Mio. Euro bauen lassen.

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Fährverbindung zwischen Fuerteventura und Marokko

Vor wenigen Tagen wurde eine Fährverbindung zwischen Tarfaya (Marokko) und Puerto del Rosario (Fuerteventura) eingeweiht. Die Fähre “Assalama” der Gesellschaft Naviera Armas legt nun montags, mittwochs und freitags um 13:30 h in Puerto del Rosario und mittwochs und freitags in Tarfaya ab. Die Fahrzeit beträgt ca. 3 Stunden und 45 Minuten, und das Ticket für eine einfache Fahrt ist ab 49,- Euro erhältlich, ein PKW kostet ab 97,- Euro. Ab 60jährige sowie bis 26jährige Fahrgäste erhalten eine Ermäßigung.

Sorge um geplantes, marokkanisches Atomkraftwerk

Mit Sorge blickt die kanarische Regierung auf die Pläne Marokkos, im nur rund 200 km entfernten Sidi Boulbra*) ein Atomkraftwerk bauen zu wollen.

Heute ist in der Zeitung zu lesen, dass sich zur Zeit eine Delegation des russischen Konsortiums Atomstroyexport in Rabat aufhält, um Verhandlungen über den Bau einer Anlage vom Typ VVER–1000 zu führen. Dieser Anlagentyp wird seit 30 Jahren auch in Finnland betrieben. Das Preisangebot der Russen soll weit unter dem anderer Mitbieter liegen.

Sidi Boulbra liegt dem Zeitungsbericht zufolge in einem seismisch aktiven Gebiet.

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*) liegt etwa auf der Höhe von Marrakesh an der marokkanischen Atlantikküste, ca. 25 km nördlich des Küsten- und Urlaubsortes Essaouira.

Suche nach weiteren Bootsflüchtlingen wird fortgesetzt

Auch in der Nacht von Montag auf Dienstag hat ein kleines Flüchtlingsboot die Küste von Lanzarote erreicht; und zwar nördlich von Costa Teguise im Küstenabschnitt „Los Ancones“. 13 Marokkaner sollen insgesamt an Bord gewesen sein. 3 Insassen wurden relativ schnell gefunden und gaben an, minderjährig zu sein; 2 weitere wurden zwischenzeitlich ebenfalls entdeckt. Die Suche nach den noch flüchtigen Insassen wird fortgesetzt. Ganz offensichtlich auch per Hubschrauber: denn gestern knatterte mehrmals ein Helikopter an Mala vorbei.

Bau eines Kernkraftwerks im Süden Marokkos?

Das Thema wird zur Zeit neu aufgelegt: Bereits vor etlichen Jahren plante Marokko den Bau eines Kernkraftwerks – nur 200 km von Lanzarote und Fuerteventura entfernt -, angeblich als Energiequelle für Meerentsalzungsanlagen. Das Vorhaben wurde seinerzeit auf Eis gelegt; nun denkt Marokko wieder laut über eine Realisierung nach. Weiterlesen