Trüffelsuche auf Lanzarote

Auf Lanzarote wachsen wenige Pilzarten; darunter die hier sehr beliebten weißen sowie dunkelbraunen Trüffelarten der Gattung der Wüstentrüffel (Terfezia claveryi, Terfezia boudieri & Terfezia canariensis), von den Einheimischen schlicht „papa cría“ bzw. „papas crías“ genannt.

Je nach Einsetzen der Regenfälle im Herbst und/oder Winter beginnt die Sammelsaison manchmal bereits im Januar, in den meisten Jahren ein bis zwei Monate später und endet im April. Die Saison ist daran zu erkennen, dass Einheimische – mit Messern, Löffeln o.ä. in der Hand – sandige Gebiete, auf denen das gelb blühende Kanaren-Sonnenröschen (Helianthemum canariense) wächst, suchend abwandern.

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Fische der Kanaren

Sehr gute und bebilderte Informationen liefern folgende Quellen:

  • die Sammlung der von Otto Wieghardt gemalten und beschriebenen Fische, hier zu betrachten,
  • das Buch „100 Peces de Canarias“ von Sergio Hanquet, einem Naturfotografen, der seit 1986 auf den Kanaren lebt. Es liefert in den 4 Sprachen Spanisch, Englisch, Deutsch und Französisch Informationen über ca. 100 Fischarten der Kanaren, wurde aber offensichtlich nicht mehr aufgelegt. Über diesen kanarischen Online-Shop ist u.a. dieses Buch erhältlich.

Pulpear mit Clotilde – auf Krakenfang unterhalb vom Risco de Famara

Clotilde ist eine über 70-jährige Bäuerin aus Máguez. Die kümmerlichen Erträge, die sie dem Boden ihrer Felder mühevoll abringen muss, die Milch ihrer wenigen Ziegen sowie das Meer ernähren sie. Seit Jahrzehnten macht sie sich regelmäßig auf den langen, steilen und beschwerlichen Weg zum Küstenabschnitt unterhalb des Risco de Famara, um dort Kraken zu fangen (“pulpear”) sowie Meeres- und Napfschnecken zu sammeln.

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