Lanzarote & Kanaren Coronavirus: Covid-19-Fälle im Überblick

23.11.20

Heute wurden auf den Kanaren 92 Fälle gemeldet (Quelle), auf Lanzarote 2:

Provinz Las Palmas +34:
28 auf Gran Canaria,
2 auf Lanzarote,
4 auf Fuerteventura.

Provinz Santa Cruz de Tenerife +58:
58 auf Teneriffa,
0 auf La Palma,
0 auf La Gomera,
0 auf El Hierro.

7-Tage-Inzidenz | 14-Tage-Inzidenz (eigene Berechnungen):
Gesamt: 39,15 | 75,56
Provinz Las Palmas: 18,12 | 40,25
>> Lanzarote: 24,30 | 42,03
Provinz Santa Cruz d.T.: 61,96 | 113,85

Tests auf den Vortag bezogen:
Anzahl durchgeführter Tests: 1.982
Tests pro 100.000 Einwohner: 92
Quote positiver Tests: 4,64%

Lanzarote kumuliert 1.377 (+2):
Aktive Fälle 57 (-2), Genesene 1.311 (+4), Tote 9 (+0).

Kanaren gesamt kumuliert 20.202 (+92):
Aktive Fälle 4.334 (-24), Genesene 15.547 (+115), Tote 321 (+1).

Lanzarote: COVID-19-Fälle
Seit März 2020
Kanaren: COVID-19-Fälle
Seit März 2020
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Verpflichtende Tests bei Einreise sowie Aktivierung der spanischen Tracing-App erwünscht

Hervorgehoben

Dieser Beitrag wird aktualisiert, sobald es neue Erkenntnisse gibt, denn die Gesetze und Bestimmungen werden laufend geändert und lassen zudem Fragen offen:

PCR-Testpflicht für in Spanien Einreisende aus Risikogebieten (also derzeit u.a. der gesamte deutschsprachige Raum):

Seit 23.11. gilt ein verpflichtender, negativer PCR-Test für alle in Spanien per Flugzeug oder Schiff Einreisende aus einem Risikogebiet.

Das Testergebnis muss bei der Einreise vorliegen (kann also nicht nach der Ankunft nachgeholt werden; vielmehr droht ein Bußgeld bis 6.000,-!) und ersetzt auch nicht den bei Einreise ebenfalls erforderlichen > QR-Code! In der QR-Code-App bzw. entsprechenden Website werden demnächst die Risikogebiete aufgelistet (14-Tage-Inzidenz > 150/100.000 Einwohner). > Diese EU-Website gibt ebenfalls Aufschluss über die aktuellen Risikogebiete (= rot).

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Coronatest: Testpraxen & Testcenter

Hervorgehoben

Im deutschsprachigen Raum und auf den Kanaren. Wir werden die Liste möglichst häufig ergänzen/aktualisieren. Angaben ohne Gewähr. Corona-Tests für Reisezwecke sind keine Kassenleistung, sondern müssen privat bezahlt werden. Das Testergebnis kann digital oder in Papierform vorliegen. Es muss Identitätsangaben des Getesteten beinhalten und auf Spanisch oder Englisch verfasst sein.

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Verpflichtender Coronatest für Touristen verabschiedet

Der Präsident der Regierung der Kanaren, Ángel Víctor Torres, gab heute bekannt, dass die Exekutive, wie angekündigt, im Eiltempo das Dekret verabschiedet hat, wonach einreisende Touristen dazu verpflichtet sein werden, einen negativen Covid-19-Test vorzulegen. Ab wann die Regelung in Kraft tritt, ist noch nicht bekannt gegeben worden. Es wird eine kurze Übergangsfrist geben.

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Flüchtlingsboot gesunken: Mindestens 140 Tote

Vor der senegalesischen Küste sind mindestens 140 der rund 200 Insassen eines Flüchtlingsboots mit Kurs auf die Kanaren ums Leben gekommen. Das Boot startete am 24.10. in der Stadt M’bour im Westen des Senegal und fing nach wenigen Stunden Feuer. Kurz darauf ist es gesunken. Spanische und senegalesische Fischerboote kamen zu Hilfe, konnten aber nur noch 59 Insassen retten, wurde heute bekannt gegeben.

Verpflichtende Coronatests für Touristen – nächster Akt

Nachdem sich die Beherbergungsbetriebe dagegen gewehrt hatten, für die Durchführung von Tests bei den Gästen verantwortlich zu sein und dies dann doch nicht umgesetzt wurde, kam die nächste Schote:

Nun wurde auf einer Dringlichkeitskonferenz zwischen der Regierung der Kanaren und Verbänden des Tourismussektors entschieden, dass Touristen nur unter Vorlage eines negativen PCR- oder Antigen-Testerbnisses einreisen dürfen, der maximal 72 Stunden alt sein darf. Vorsorglich angemerkt: Das ist noch nicht in Kraft getreten:

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Ärztestreik in Spanien

Morgen, 27.10., streiken die Ärzte in Spanien inklusive Kanaren. Die Ärztevereinigung hat zu Protesten gegen den aktuellen Gesetzentwurf der spanischen Zentralregierung aufgerufen, wonach zukünftig Mediziner ohne fachliche Spezialisierung in allen Bereichen des öffentlichen Gesundheitssystems eingesetzt werden können, um den Personalmangel zu beheben.

Politikversagen: Verantwortung für Tests bei Einreise soll auf Beherbergungsbetriebe abgewälzt werden

Die Kanarische Regierung versucht seit längerem vergeblich, bei der Zentralregierung in Spanien ein O.K. für die Testpflicht von Touristen zu erhalten. Nun müssten noch einige juristische Feinheiten geklärt werden, bis Tests eingeführt werden, hieß es aktuell. Nach wie vor bleibt allerdings vollkommen unerwähnt und also unklar, wo und wie diese Tests durchzuführen sind, denn es fehlt hinten und vorne an entsprechenden Einrichtungen und Testkapazitäten.

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Vater des privaten Kaktusgartens von Mala gestorben

Wer durch das Dorf Mala spaziert, bzw. dort durch das Quartier westlich der Dorfdurchgangsstraße, wird früher oder später an einem stattlichen Haus mit vielen besonders prachtvollen Kakteen vorbei kommen: Dort hat Eloíno Perdomo in den letzten Jahrzehnten auf 8000 qm Grund ca. 2000 Kakteen sehr hingebungsvoll gezüchtet, gehegt und gepflegt. Und hat jeden Interessierten, selbst wenn er kein Wort Spanisch sprach, stets willkommen geheißen und seinen privaten Kaktusgarten gezeigt. Gestern ist er mit 90 Jahren gestorben.

Mehr zu Eloíno und seiner besonderen Liebe zu den Kakteen steht in diesem älteren Artikel der ehemaligen Inselzeitung Lanzarote 37°.

Passagier mit 1,2 kg Kokain erwischt

Heute wurde bekannt, dass am 11. Oktober ein ausländischer Passagier am Flughafen festgenommen wurde, der versuchte, 1,2 kg Kokain – in kleinen Portionen abgepackt und sodann verschluckt – auf die Insel zu bringen.

Solche Drogenkuriere – hier „mulas“ (Maultiere) genannt – werden auf den Kanaren regelmäßig von der Guardia Civil heraus gefischt.

Kanaren: Rekordzahl an Bootsflüchtlingen

Am heutigen Freitag sind zwischen Mitternacht und 20:00 Uhr bislang mehr als 700 Bootsflüchtlinge angekommen:

  • auf Teneriffa 423 in 4 „Cayucos“ (so werden hier größere Flüchtlingsboote genannt),
  • auf Gran Canaria 199 in 12 „Pateras“ (kleinere Boote),
  • auf Lanzarote mindestens 97 (Marokkaner, darunter 22 Minderjährige) in 5 Pateras,
  • auf Fuerteventura mindestens 6 in 1 Patera.

Nach wie vor sind einige Insassen untergetaucht, weshalb die endgültige Zahl noch nicht feststeht. Just heute ist José Luis Escrivá, spanischer Minister für Soziales, Inklusion und Migration im Süden von Gran Canaria zu Besuch, um sich ein Bild von der Lage zu verschaffen. Denn in diesem Jahr sind bereits deutlich mehr Bootsflüchtlinge angekommen als in den Vorjahren, und es kommt zu Engpässen bei der Unterbringung; insbesondere bei unbegleiteten Minderjährigen.

2006 war ebenfalls ein Jahr, in dem sehr viele Bootsflüchtlinge auf die Kanaren kamen.

Kaktusgarten von Guatiza gekürt

Wir hatten zuvor noch nie etwas gehört oder gelesen von der Organisation „Great Gardens of the World“: Nun hat jene Organisation den Kaktusgarten von Guatiza in ihre Liste der schönsten Gärten aufgenommen. Hier geht es zur Website mit Fotos und einem etwas zu hektischen Video.

Besonders schön ist es im Kaktusgarten, der täglich von 10:00 – 17:00 h geöffnet hat, am Nachmittag ab gegen 16:00 h.

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Küste vor Charco del Palo: Pardela-Wilderer festgenommen

Seit 1986 ist die Jagd auf Pardelas verboten, wie hier die Sepiasturmtaucher heißen (vormals Gelbschnabel-Sturmtaucher). Die Tradition lebt leider nach wie vor in einigen Familien weiter. Besonders beliebt sind als Jagdbeute Eier, Küken und Jungtiere dieser Vogelart, die Klippen, Vulkanspalten, Höhlen und Vertiefungen in Küstennähe als Brutorte wählt.

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Fragwürdiges Ampelsystem auf den Kanaren eingeführt

Seit gestern gilt ein neues Corona-Warnsystem auf den Kanaren: Die Ampel für eine Insel springt auf Rot, wenn

  • es sich in nur einer einzigen Gemeinde der Insel eine 7-Tage-Inzidenz von mehr als 100 Fällen/100.000 Einwohnern ergibt und
  • es mehr als zwei sporadische Fälle gegeben hat (was auch immer darunter zu verstehen ist. Original „con más de 2 casos esporádicos“) und
  • die Fallzahlen um 10% höher liegen als im Durchschnitt der letzten zwei Wochen.
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Sinnlose Maßnahmen zur Viruseindämmung

Seit gestern protestiert ein Bauer vor dem Gebäude der Inselregierung, weil die Wochenmärkte coronabedingt geschlossen wurden. Deshalb bleibt er auf seinen Produkten sitzen.

Dass keine Wochenmärkte stattfinden dürfen, ist überhaupt nicht nachzuvollziehen. Supermärkte haben indes – abgesehen von der generellen Maskenpflicht – ohne Einschränkung geöffnet.

Viele Maßnahmen sind hier mehr als hanebüchen:

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„Mareas del Pino“ – zur Zeit extreme Gezeiten – heute am Famara-Strand

Zu Voll- und Neumond sind die Tiden generell stärker ausgeprägt, weshalb in dieser Zeit bei Ebbe Strandspaziergänge besonders viel Freude bereiten.

Im September, dem Monat der Schutzheiligen „Virgen del Pino“, sind die Gezeiten (spanisch „mareas“) zu Voll- und Neumond besonders stark ausgeprägt. Deshalb ist sie hier Namenspatronin für dieses Naturphänomen geworden.

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Hausbesetzung gilt nun als Einbruch

Hausbesetzer – hier „Okupas“ genannt – hatten bisher ein leichtes Spiel, sich über Monate oder gar Jahre in Immobilien einzunisten, die ihnen nicht gehören. Auf Lanzarote gibt es zahlreiche besetzte Häuser und Wohnungen.

2018 wurde ein neues Gesetz verabschiedet, Zwangsräumungen im Express-Verfahren durchführen zu können. Die Praxis zeigte jedoch, dass es kaum einfacher geworden ist, die ungebetenen Dauergäste wieder loszuwerden.

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Dieses Jahr sind bereits 5.210 Bootsflüchtlinge auf den Kanaren angekommen

Gestern kam auf Gran Canaria das 192. Flüchtlingsboot in 2020 auf den Kanaren an. Diesmal waren 142 Migranten aus Subsahara an Bord. Am selben Tag waren bereits mehrere Boote aus Marokko angekommen.

In der ersten Septemberhälfte gab es mit 1.331 Migranten besonders viele Ankünfte.

Zur Zeit sucht die kanarische Küstenwache per Flugzeug nach einem Schlauchboot mit 34 Insassen, das um 4:00 Uhr morgens an der Südwestküste von Marokko abgelegt hat. Die Insassen baten telefonisch um Hilfe, nachdem der Bordmotor ausgefallen war.

Kanaren: Zwei Schnelltests für Reisende in der engeren Auswahl

Wenn es nach der kanarischen Regierung geht, sollen zukünftig Touristen und auch andere Einreisende an den kanarischen Flughäfen einem Schnelltest unterzogen werden.

Zwei Tests sind in die engere Auswahl gekommen:

  1. Ein kürzlich erst zugelassener Test mit der Bezeichnung „DSA-Analyzer“ der Firma Rhogen, Madrid, der wie ein Alkoholtest die Atemluft analysiert und innerhalb von zwei Minuten das Ergebnis liefert. Kostenpunkt: 15,- Euro pro Test.
  2. Ein PCR-Test, der nach einer Stunde das Ergebnis liefert und 30,- Euro pro Test kostet.

Die Regierung der Kanaren hat die Zentralregierung nun hierüber informiert.

Laut Website von Rhogen beträgt die Lieferzeit aufgrund der hohen Nachfrage ca. 2 Monate.


Beim Browsen im Internet haben wir > folgenden finnischen „DSA-Analyzer“ gefunden. Kostenpunkt 5,- pro Test.

Playa de la Cantería: 50-Jähriger ertrunken

Die gefährlichen Strömungen an der Playa de la Cantería bei Órzola fordern immer wieder Todesopfer. Heute Nachmittag versuchten Strandbesucher, einen Mann zu retten, indem sie ihn an Land zogen und versuchten, ihn wiederzubeleben. Leider ist das auch den herbei gerufenen Sanitätern nicht mehr gelungen.

Vor La Palma: Segelboot mit 1 Tonne Kokain an Bord

Das unter kroatischer Flagge segelnde Drogenboot namens „Majic“ befand sich schon längere Zeit unter polizeilicher Beobachtung, wobei mit kroatischer Polizei sowie auch international kooperiert wurde.

Im Februar hat das Boot Dubrovnik verlassen zunächst Richtung Montenegro. Weiter ging es über Almeria nach Lanzarote, wo es im Juni im Hafen von Arrecife lag, und die drei Mann Besatzung beschattet wurde.

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Umgang mit den Bootsflüchtlingen

In letzter Zeit kommen wieder relativ viele Flüchtlingsboote an. Nach aller Erfahrung aus der Vergangenheit sind so manche Boote aus Marokko Drogenboote (hier Narcopateras genannt) – d.h. mit Flüchtlingen plus Cannabis an Bord. Die Nachfrage danach ist auf den Inseln schließlich besonders groß (nach Kokain ebenfalls). Für die Flüchtlinge reduziert Drogentransport den Schlepperpreis; und für die Drahtzieher gibt es ein lukratives Zusatzgeschäft.

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Coronavirus-Sonderregelungen: Verlängerung bis 26.9.

Betrifft nur folgende Regelungen:

Zusammenkünfte von mehr als 10 Personen bleiben verboten; Gastronomie i.w.S. darf nur bis 23:00 Uhr neue Gäste bewirten und muss um Mitternacht schließen. Schön und gut; das tangiert den Tourismus eher weniger. Ob nun eine Stunde mehr oder weniger Öffnungszeit nehmen die wenigsten Touristen wahr.

Die in dichtem Gedränge sicherlich sinnvolle, aber hier leider selbst an bestens „durchlüfteten“ Strandpromenaden und Stränden obligatorische Maskentragepflicht bleibt wohl bestehen.

Unsere Gäste stornieren nicht nur, aber auch deshalb. Und sind mit Sicherheit keine Ausnahme.

La Graciosa – Playa de las Conchas: Naturschutz oder unwillkommener Eingriff des Menschen?

Es gibt Orte der Sehnsucht; und zu denen gehört die wunderschöne Playa de las Conchas auf La Graciosa (hier ein Foto von Andreas Weibel, ein seit Jahren bzw. Jahrzehnten auf Lanzarote ansässiger Fotograf).

Wegen der starken Unterströmungen ist das Meer dort nicht zum Baden geeignet; aber alleine ein Sonnenbad an diesem Strand mit Blick aufs kristallklare Wasser ist mehr als Entspannung pur.

Der Presse ist heute zu entnehmen, dass es geplant war, im Zugangsbereich des Strands insgesamt etwa 400 Quadratmeter mit Holzplanken zu belegen, und Bänke aus Beton, Abfallbehälter sowie Pergolen zur Beschattung zu installieren. Auch als Observatorium für Vögel gedacht.

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Timanfaya: Prototyp für thermoelektrischen Generator installiert

Forscher des Instituto de Smart Cities (ISC) der Universität Navarra haben Ende August im Nationalpark einen Prototyp zur Gewinnung von Energie aus Wärme installiert. In nur 2 m Tiefe beträgt die Temperatur dort noch 170 Grad.

Es handelt sich um den ersten Generator dieser Art, der auf dem thermoelektrischen Effekt (Seebeck-Effekt) in Halbleitern basiert.

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Famara-Strand: Rettung per Surfboard

Der Famara-Strand ist wunderschön, aber leider auch sehr gefährlich, weshalb dort regelmäßig Schwimmer ertrinken: Gäb’s dort keine Surfer, wären noch mehr Menschen von gefährlichen Unterströmungen in den Tod gerissen worden. Heute wurde ein in Not geratener Schwimmer von Surfern und von auf Surfbrettern herbei geeilten Rettungsschwimmern zurück an den Strand gebracht. Per Drohne wurde der Einsatz koordiniert und gefilmt. Das Video ist > im Artikel der Inselzeitung Lavozdelanzarote zu sehen. Am Famara-Strand weht permanent die rote Flagge.

Boot mit 53 Migranten angekommen

Gestern zu später Stunde ist ein weiteres Boot angekommen. Diesmal mit 53 Migranten aus Subsahara, darunter 10 Minderjährige und 3 Frauen. Das Boot soll an der Küste bei Tan-Tan im Südwesten von Marokko abgelegt haben. Alle Insassen befinden sich in einem guten gesundheitlichen Zustand.

Zwei Flüchtlingsboote innerhalb von 24 Std. angekommen

Gestern ist in Arrecife beim Castillo de San Gabriel ein Boot mit 16 erwachsenen marokkanischen Insassen angekommen.

Heute früh ist bei Orzola ein Boot mit 32 Insassen angekommen. Unter ihnen befinden sich 12 Minderjährige und 3 Frauen. Die Insassen gaben an, 5 Tage unterwegs gewesen zu sein und bei Safí abgelegt zu haben. Daran dürften Zweifel bestehen.

Der Ausfall einiger Radaranlagen sowie die zur Zeit ausgesetzten Rückführungen nach Marokko haben die Schlepper auf den Plan gerufen.

Wellen beschädigen neuen Holzbelag der Arrieta-Plattform

Nach vielen Monaten langsamer Bautätigkeit war die neue Brücke zum Betonklotz, der auch als Wellenbrecher dient, noch nicht einmal eingeweiht, nun müssen bereits Reparaturarbeiten erfolgen: Denn die Holzlatten, die kürzlich auf die Plattform geschraubt wurden, haben – wie zu erwarten war – keine paar Wochen gehalten.

Ein Foto gibt es hier.

Calima lässt uns weiter schwitzen

Gestern stiegen die Temperaturen in Tías sogar auf über 40 Grad, heute soll es mit 37 Grad etwas „kühler“ werden. Zumindest gibt es heute deutlich weniger Sand in der Luft als gestern und vorgestern.

Flüchtlingsboot aus Marokko angekommen

Heute früh ist bei Órzola ein Boot angekommen und zwischenzeitlich wurden 24 Insassen ermittelt, obwohl die ersten Befragungen 22 Insassen ergaben. Unter ihnen befindet sich eine Frau mit ihrem 6-jährigen Kind und 6-monatigen Baby. Niemand musste ins Krankenhaus eingewiesen werden.

Die Flüchtlinge gaben an, vor 5 Tagen im rund 520 km entfernten Safí in Marokko abgelegt zu haben. Üblicherweise starten die Flüchtlingsboote südlicher im Küstengebiet zwischen Tan-Tan im Süden von Marokko und El Aaiún im Norden von Westsahara, weil ab dort die Entfernung bis zu den Kanaren am geringsten ist.

Neulich wurde berichtet, dass die Radaranlage des SIVE-Radarsystems*) im Norden von Lanzarote defekt sei.

*) SIVE (Sistema Integrado de Vigilancia Exterior) ist das in Spanien eingesetzte, integrierte Systems zur Überwachung der Außengrenzen. Es besteht aus Radaranlagen, deren optische und elektronische Signale das Erkennen von Flüchtlingsbooten in weiter Entfernung ermöglichen sollen.

La Palma: Ursache für Waldbrand wohl geklärt

1200 Hektar Waldfläche in der Gemeinde Garafía waren betroffen vom Brand. Mehrere Tage dauerte die Brandbekämpfung und vorsorglich mussten rund 300 Menschen sowie diverse Tiere evakuiert werden.

Nun wurde bekannt, dass die Brandursache wohl durch Gedankenlosigkeit entstanden ist: Ein 16-Jähriger soll einen alten Feigenkaktus angezündet haben, der auf der Zuwegung der Finca der Familie im Weg stand. Die Flammen gerieten außer Kontrolle.

Zur Zeit gilt auf Gran Canaria und den Westkanaren wegen der langen Trockenheit und der Hitze höchste Waldbrand-Alarmstufe.

Hotels & Apartments: Rund 60 Mio. Euro Verlust im Juli

Der Umsatz betrug in diesem Juli nur rund 8 Mio. Euro – im Vorjahr betrug er gerundet 67 Mio. €. Die Hotels machten diesen Juli nur 6,7 Mio. € Umsatz (2019: 49,5 Mio.); und die Ferienhäuser und -wohnungen nur rund 1,5 Mio. (2019: 17,4 Mio.).

Es kamen in diesem Juli nur rund 42.000 Besucher auf die Insel – im Vorjahr waren es rund 284.000. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer ist von 8,36 Tage im Juli 2019 auf 5,85 Tage gefallen.

Die Übernachtungspreise sind ebenfalls gefallen: In Hotels von durchschnittlichen 107 Euro pro Übernachtung auf 89 Euro. Und in Ferienhäusern/-wohnungen von rund 66 auf 51 Euro.

Quelle

4 Windkraftanlagen für den Windpark Arrecife eingetroffen

Die Fundamente stehen bereits; nun sind die vier Anlagen eingetroffen. Sie haben eine Nabenhöhe von jeweils 85 m und einen Rotordurchmesser von 71 m. Die jährliche Leistung soll bis zu 28.605 MWh betragen.

Der Windpark wird betrieben von der Firma Elcnor und wurde u.a. durch Mittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung kofinanziert.

Lanzarote & Kanaren: Coronavirusfälle im Überblick – Archiv

26.08.20

295 neue Fälle wurden gemeldet – Tagesrekord:

Provinz Las Palmas:
203 auf Gran Canaria (dort ist heute 1 Person gestorben),
30 auf Lanzarote,
9 auf Fuerteventura.

Provinz Santa Cruz de Tenerife:
49 auf Teneriffa,
3 auf La Palma,
1 auf El Hierro.

Im Krankenhaus befinden sich zur Zeit 146 Patienten mit Covid-19, davon 24 auf der Intensivstation. Deutlich weniger als im März/April.

7-Tages-Inzidenz der Kanaren: 72,91 auf 100.000 Einwohner.

Die Entwicklung der Fallzahlen gestaltet sich in den beiden Provinzen der Kanaren sehr uneinheitlich: Die Provinz Las Palmas verzeichnet nach wie vor hohe Fallzahlen, während die Zahlen in Santa Cruz de Tenerife auf niedrigem Niveau geblieben sind.

Belgien hat von den Kanaren die Inseln Gran Canaria, Lanzarote & Fuerteventura auf die Warnstufe-Orange-Liste gesetzt; d.h. dort, dass Reiserückkehrern empfohlen wird, einen Test zu machen und sich in Quarantäne zu begeben.

Lanzarote kumuliert 364 (+30):
Aktive Fälle 265 (+29), Genesene 93 (+1), Tote 6 (+0).

Kanaren gesamt kumuliert 5.530 (+295):
Aktive Fälle 2.797 (+293), Genesene 2.564 (+1), Tote 169 (+1).
Quelle -> Asignación del caso

Lanzarote: COVID-19-Fälle
Seit März 2020
Kanaren: COVID-19-Fälle
Seit März 2020

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68-Jähriger auf La Graciosa ertrunken

La Graciosa hat wahrlich traumhafte Strände, aber so manche haben das ganze Jahr über gefährliche Unterströmungen. Zur Zeit herrscht zudem das Wetterphänomen „Calima“, das – wie so häufig – neben höheren bis hohen Temperaturen extrem starken Wind und noch stärkere Windböen im Gepäck hat und das Meer aufwühlt. Vermutlich war es dieses Potpourri aus ungünstigen Bedingungen, das ein neues Todesopfer gefordert hat: Der 68-Jährige konnte leider nicht mehr reanimiert werden.

Datenschutz à la Lanzarote

Immer wieder erschreckend, wie wenig Sensibilität es in Sachen Datenschutz gibt. Nach vielen Jahren habe ich mich noch nicht daran gewöhnt, in vielen selbst sehr alltäglichen Situationen die NIE (Nr. im Ausländerregister) bzw. DNI-Nr. (Personalausweisnummer) angeben zu müssen.

Arrecife schießt diesbezüglich den Bock: Ergebnisse von Auswahlverfahren werden mit Namen und Punktezahl veröffentlicht (Expediente 12473/2020). Und auch, wer nach welchen Kriterien einen Vorschulplatz erhalten hat oder sich noch auf der Warteliste befindet (Expediente 7537/2020) – alle sensiblen Daten sind öffentlich zugänglich. Z.B. ob der Haushalt des Kindes arm ist, Eltern getrennt leben, Schwerbehinderungen vorliegen, es Geschwister gibt, um aktuelle Beispiele zu nennen. Die Liste ist lang:

https://arrecife.sedelectronica.es/board

Neue Fähre: Fahrt zwischen Cádiz und Arrecife um 3 Stunden verkürzt

Die Reederei Naviera Armas setzt auf der Strecke Cádiz – Lanzarote – Gran Canaria – Teneriffa eine neue Fähre mit dem Namen „Ciudad de Valencia“ ein. Sie ersetzt dort die „Ciudad de Palma“ und hat ein um 30% höheres Ladevolumen: Von den 3.300 m Ladefläche sind 2.600 m für Sattelauflieger vorgesehen und der Rest für LKW, Lieferwagen, Caravans und PKW.

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Boot mit 31 Flüchtlingen angekommen

Das Schlauchboot wurde gestern Abend eine halbe Meile vor den Jameos del Agua lokalisiert und von dort nach Arrecife geschleppt. Die Flüchtlinge aus Schwarzafrika – darunter vier Minderjährige – wurden in die „Aula de la Naturaleza“ nach Máguez gebracht. Das ist ein kleines und mit Schlafsaal und Küche ausgestattetes, naturkundliches Bildungszentrum für Kinder und Jugendliche. Es dient zur Zeit als Flüchtlingsunterkunft.

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Der Chefepidemiologe Spaniens meinte es zu gut …

Der spanische Epidemiologe Fernando Simón – in Spanien in Sachen Coronavirus so etwas wie der Virologe Christian Drosten in Deutschland – hat sich ziemlich in die Nesseln gesetzt. Hat er doch tatsächlich die Maßnahmen von Großbritannien und Belgien, Spanien auf die Liste der Corona-Risikoländer zu setzen, nicht nur für gut befunden. Sondern den beiden Ländern auch noch gedankt für diesen Schritt zur Eindämmung der Pandemie. Das meinte er natürlich aus epidemiologischer Sicht. Was ungefähr so zu deuten ist, wie wenn Karl Lauterbach sich sehr besorgt zu Wort meldet zum Thema. Sie meinen es gut, aber es kommt halt nicht unbedingt bei allen so rüber. Mitunter eher im Gegenteil.

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Lanzarote & Kanaren: Coronavirusfälle im Überblick

26.08.20

295 neue Fälle wurden gemeldet; das ist neuer Tagesrekord:

Provinz Las Palmas:
203 auf Gran Canaria (dort ist heute 1 Person gestorben),
30 auf Lanzarote,
9 auf Fuerteventura.

Provinz Santa Cruz de Tenerife:
49 auf Teneriffa,
3 auf La Palma,
1 auf El Hierro.

Im Krankenhaus befinden sich zur Zeit 146 Patienten mit Covid-19, davon 24 auf der Intensivstation. Deutlich weniger als im März/April.

7-Tages-Inzidenz der Kanaren: 72,91 auf 100.000 Einwohner.

Die Entwicklung der Fallzahlen gestaltet sich in den beiden Provinzen der Kanaren sehr uneinheitlich: Die Provinz Las Palmas verzeichnet nach wie vor hohe Fallzahlen, während die Zahlen in Santa Cruz de Tenerife auf niedrigem Niveau geblieben sind.

Belgien hat von den Kanaren die Inseln Gran Canaria, Lanzarote & Fuerteventura auf die Warnstufe-Orange-Liste gesetzt; d.h. dort, dass Reiserückkehrern empfohlen wird, einen Test zu machen und sich in Quarantäne zu begeben.

Lanzarote kumuliert 364 (+30):
Aktive Fälle 265 (+29), Genesene 93 (+1), Tote 6 (+0).

Kanaren gesamt kumuliert 5.530 (+295):
Aktive Fälle 2.797 (+293), Genesene 2.564 (+1), Tote 169 (+1).
Quelle -> Asignación del caso

Lanzarote: COVID-19-Fälle
Seit März 2020
Kanaren: COVID-19-Fälle
Seit März 2020
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Berufsfischer klagen: Immer mehr Freizeitangler, immer weniger Fische

Kaum war Phase 3 des Lockdowns am 25. Mai beendet, begann der Run auf Angellizenzen. Dieses Jahr wurden bereits 1.063 Angelscheine vergeben, und nach wie vor kommen täglich 25 bis 30 hinzu. Zahlreiche Freizeitangler sind an den Küsten zu sehen; insbesondere in den bevorzugten Küstenabschnitten vor Mala, Tinajo, Puerto del Carmen und Los Charcones (das ist der Küstenabschnitt nordwestlich von Playa Blanca mit den Badebuchten und Gezeitenbecken, in denen bei Ebbe gebadet werden kann).

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Seit gestern, 19.6., können die Inselattraktionen wieder besichtigt werden

Alle von der Inselregierung betriebenen Attraktionen – also der Timanfaya Nationalpark, Jameos del Agua, Cueva de los Verdes, Mirador del Río, Monumento al Campesino, der Kaktusgarten und das Museum für zeitgenössische Kunst MIAC im Castillo de San José sind wieder geöffnet.

Bis 28. Juni ist in allen genannten Sehenswürdigkeiten „Tag der offenen Tür“ für Inselresidenten.

Öffnungszeiten:

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Juli: Nur rund 10% der Hotels werden öffnen

Offensichtlich rechnen die Hotels noch nicht mit vielen Inselgästen; weder von den anderen Kanareninseln noch vom spanischen Festland. Größere Hotelketten mit mehreren Hotels auf der Insel werden zumindest eines ihrer Hotels öffnen, wurde mitgeteilt.

Ab Montag, 21.6, endlich Inselhopping ohne Einschränkung möglich

Im Gegensatz zu anderen Provinzen war es uns Insulanern auch in Phase 2 nicht erlaubt, innerhalb der Provinz zu reisen, es sei denn, es gab einen wichtigen Grund dafür. Wir durften also noch nicht einmal nach Gran Canaria, Fuerteventura oder La Graciosa fliegen oder schippern.

Ab Montag beginnt hier die Phase 3 der Deeskalation, und ab dann dürfen wir sogar innerhalb der Autonomen Gemeinschaft reisen, also auch auf die Westkanaren Teneriffa, La Palma, La Gomera & El Hierro.

Beim wilden Harpunieren ins Knie geschossen

Da hat sich heute ein ganz besonderer Schlauberger verletzt. Ob er sich die Harpune selbst ins Knie geschossen hat, oder einer seiner noch nicht identifizierten Harpunierkumpel, ist noch nicht klar. Denn besonders redsam scheint das Opfer (seiner selbst?) nicht zu sein; schließlich wurde an einem Meeresabschnitt gewildert, wo selbst das Angeln verboten ist.

Ein Foto des misslichen Missgeschicks gibt es in diesem Zeitungsartikel der Inselpresse.

Coronavirus-infizierter Flugpassagier eingereist – Aktualisierung

Der auf Lanzarote lebende Mann war zur Beerdigung seiner Mutter aufs Festland gereist. Weil er dort in Kontakt mit einem Infizierten kam, wurde er getestet. Der Mann flog heute ab Madrid zurück, jedoch ohne das Testergebnis abzuwarten und obwohl er sich bis dahin in Quarantäne hätte begeben müssen. Deshalb wurde die Guardia Civil auf Lanzarote benachrichtigt, und so konnte er kurz nach der Landung noch am Flughafen abgefangen werden.

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Ab Juni in Spanien: Grundeinkommen für Arme soll kommen

Bei der kommenden Kabinettssitzung werde das Grundeinkommen (ingreso minimo vital, IMV) beschlossen, kündigte Sánchez an. Mit anderen Worten: In Spanien soll künftig niemand mehr unter der Armutsgrenze leben müssen. Ausschließlich maßgeblich für den Bezug (=Aufstockungsbetrag zur Armutsgrenze) soll die Bedürftigkeit der in einem Haushalt lebenden Personen sein.

Schätzungsweise 850.000 Haushalte werden Unterstützungszahlungen erhalten. In Spanien gab es bislang nur sehr geringe staatliche Fürsorgeleistungen, weshalb so viele Haushalte in Armut leben. Zur Zeit wird das besonders deutlich an den täglich länger werdenden Schlangen vor den Armenküchen.

Ab Juli dürfen wieder ausländische Touristen einreisen

„Diese Öffnung würde durch verschiedene Maßnahmen gesundheitlich abgesichert, etwa mit Tests, Abstandsregeln, Maskenpflicht, Limits bei der Belegung von Hotels, Vorgaben bei der Nutzung von Stränden und Chiringuitos sowie Einschränkungen bei der Kapazität von Transportmitteln. Details dazu sollen folgen.“

Quelle und weitere Informationen: Costa Nachrichten.

Auch für die Kanaren gilt es abzuwarten, unter welchen Voraussetzungen Touristen werden einreisen dürfen.

Nachtrag: Der erstmögliche Einreisetermin für Touristen wurde auf den 21. Juni vorgezogen.

Coronavirus: Die Gemeinden Haría und Tinajo ohne Zeitfenster

Mehrere Tagen haben wir darauf gewartet und am 22.5. wurde es amtlich: Innerhalb von Gemeinden mit weniger als 10.000 Einwohnern, darunter unsere Gemeinde Haría, entfallen seit der Veröffentlichung die geltenden Zeitfenster für Sport und Spaziergänge. Das gilt für gemeldete Bewohner der Gemeinden sowie für jene, die sich seit mehr als 14 Tagen dort aufhalten.

Falls auch die Nachbargemeinde weniger als 10.000 Einwohner hat, dürfen die Aktiviäten bis auf 5 km über die Gemeindegrenze hinaus stattfinden. Da dies weder bei Haría noch bei Tinajo der Fall ist, müssen wir innerhalb unserer Gemeinde bleiben.

Phase 2: Das ist ab 25.5. erlaubt

Dieser Beitrag wurde am 21.5. erstellt und wird ggfs. aktualisiert:

Bewegungsfreiheit & Sport

Die bisherigen Zeitfenster werden aufgehoben mit Ausnahme der Zeitfenster für Senioren Ü70: Die Ausgangszeiten zwischen 10 und 12 Uhr sowie zwischen 19 und 20 Uhr sind weiterhin ausschließlich für diesen Personenkreis reserviert.

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Verlängerung des Alarmzustands vorerst bis 7. Juni

Pedro Sánchez, Ministerpräsident Spaniens, hatte eine vierwöchige Verlängerung des Alarmzustands angestrebt, also bis 23. Juni. Nur fehlte dazu die Mehrheit im Parlament. Einer zweiwöchigen Verlängerung stimmten heute neben seiner Minderheitskoalition aus PSOE und Unidas Podemos die liberalen Ciudadanos, die baskischen Nationalisten von PNV und die kanarische Coalición Canaria zu.


Näheres dazu –> in den deutschsprachigen „Costa Nachrichten“.

Ab Montag, 25. Mai, dürfen wieder Meer und Strand genossen werden

Am Montag beginnt hier „Phase 2“ mit weiteren Lockerungen. Über die Öffnung der Strände und die Reglements dort darf regional bzw. lokal entschieden werden. Auf den Kanaren wurde festgelegt, das Baden im Meer und die Strandnutzung unter einheitliche Rahmenbedingungen überall wieder zu erlauben. Zeitfenster wird es dabei nicht geben. Strandduschen, Umkleideräumlichkeiten u.ä. sowie Sportbereiche bleiben allerdings geschlossen. Detailregelungen obliegen den Gemeinden vor Ort und werden an die jeweiligen Bedingungen angepasst.

Hurra, ab Montag dürfen wir wieder ins Meer hopsen!

Maskenpflicht auf öffentlichen Straßen und in geschlossenen Räumen mit Publikumsverkehr

Voraussichtlich ab morgen, 20.5., müssen wir Masken tragen, sofern diese Regelung dann wie angekündigt im offiziellen Amtsblatt (BOE) veröffentlicht wird (Nachtrag: nun ist es amtlich, es gilt ab 21.5.). Getragen werden muss sie dort, wo der Sicherheitsabstand von 2 m nicht einzuhalten ist. Ausnahmen gibt es u.a. beim Sport oder Wandern, sofern auf den entsprechenden Abstand geachtet wird. Auch für Kinder > 6 J. gilt die Tragepflicht.

Lediglich Hygiene- und chirurgische Masken dürfen (Nachtrag: sollten – laut Veröffentlichung) verwendet werden. Der Preis für eine einfache Hygienemaske wird festgesetzt auf 0,96 Cent. So steht es jedenfalls in diesem spanischen Zeitungsartikel.

Die Praxis wird zeigen, ob es überhaupt genügend solcher Masken gibt und wie genau diese Vorschrift deshalb genommen werden kann. Darüber hinaus stehen selbstgenähte Exemplare mittlerweile hoch im Kurs sowie Modelle mit Plexiglas.

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Kanarenpräsident schlägt Konzept für die Wiederbelebung des Tourismus vor

Am heutigen Sonntag, den 17. Mai, fand die zehnte Videokonferenz zwischen den Präsidenten der Autonomen Regionen und Pedro Sánchez, Ministerpräsident von Spanien, im Rahmen der Corona-Krise statt.

Bei der Gelegenheit hat Ángel Víctor Torres, Präsident der Kanaren, u.a. vorgeschlagen, die Einreise auf die Kanaren unter der Voraussetzung eines negativen PCR-Tests zu ermöglichen. Das würde die Kanaren zu einer besonders sicheren Reisedestination während der Corona-Krise machen.

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Lanzarote Coronavirus-Tests: Wo?

Wir wurden gefragt, wo Coronavirus-Tests auf Lanzarote durchgeführt werden. Heute haben wir erfahren, dass es kostenpflichtige Testmöglichkeiten hier gibt:

Laboratorio Análisis JMD S.L. Dr. Francisco Sicilia
C/ MEJICO 10
35500, Arrecife
+34 928 81 67 25
Website

Hospiten Lanzarote
Camino Lomo Gordo, s/n
35510 Puerto del Carmen
+34 928 59 61 00
Website

Spaniens älteste Frau überlebt mit 113 Jahren Corona-Infektion

María Branyas heißt die hochbetagte Dame und lebt in einer Seniorenresidenz in Olot (Girona). In ihrer Heimat wird sie auch „die Oma Kataloniens“ genannt. Mehrere Wochen musste sie in Isolation verbringen.

Im März 1907 ist sie in San Francisco geboren; ihr Vater war spanischer Journalist vor Ort. Sie ist nicht nur die älteste Frau Spaniens, sondern bislang die älteste Frau weltweit, die eine Infektion mit Coronavirus überlebt hat.

Spanien: 5% der Bevölkerung mit Covid-19-Antikörpern – Kanaren am Ende der Skala

Heute wurden die ersten Ergebnisse der groß angelegten Studie veröffentlicht (s, Meldung vom 27.4.):

Im Spanien-Durchschnitt haben 5% der Bevölkerung Antikörper. Auf den Kanaren sind es noch weniger:

Provinz Las Palmas (Gran Canaria, Fuerteventura, Lanzarote – inkl. La Graciosa): 1,4%, und damit „Schlusslicht“ in Spanien,

Santa Cruz de Tenerife (Teneriffa, La Palma, La Gomera, El Hierro): 2,1%.

Die spanische Übersichtskarte gibt es u.a. > hier.

Ab morgen wieder Flüge nach Teneriffa

Ab 13.5. gibt es wieder einen täglichen Flug zwischen Lanzarote und Teneriffa. Darüber hinaus soll die Flugfrequenz zwischen Lanzarote und Gran Canaria erhöht werden. Es darf aber nach wie vor nur aus wichtigem Grund geflogen werden.

14 Tage Quarantäne für Reisende aus dem Ausland

Ab 15. Mai – und zunächst für die Dauer des Alarmzustands in Spanien – gilt: Wer aus dem Ausland nach Spanien einreist, muss nach seiner Ankunft 14 Tage lang in Quarantäne verweilen. Die Wohnung darf allerdings für den Einkauf von Nahrungsmitteln und pharmazeutischen Artikeln sowie in dringenden Fällen und Notsituationen verlassen werden. Das Tragen von Gesichtsmasken ist dabei obligatorisch. Auch gelten Kontakteinschränkungen zu Mitbewohnern sowie erhöhte Hygienemaßnahmen, die ggfs. von Gesundheitsbehörden überprüft werden können.

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Keine Feste und Wallfahrten bis 1.10.

Alle sieben Gemeinden Lanzarotes haben beschlossen, sämtliche Feste und „Romerías“ bis zum 1.10. ausfallen zu lassen. Darunter auch die größte Wallfahrt der Insel zu Ehren der Schutzheiligen von Lanzarote im September nach Mancha Blanca nebst Kirmes, Folkloreveranstaltungen und Kunsthandwerkermesse.

Phase 1: Lockdown-Lockerung auf Lanzarote ab Montag, 11.5.

Rund die Hälfte der spanischen Bevölkerung lebt in Gebieten, die ab 11.5. in die Phase I des vierstufigen Fahrplans für Lockerungen (Phase 0, 1, 2, 3) hochgestuft werden, darunter alle Kanaren (für El Hierro, La Gomera und La Graciosa gilt bereits seit vergangenem Montag Phase 1). Das bestätigten der spanische Gesundheitsminister Salvador Illa und der Pandemie-Koordinator Fernando Simón bei einer gemeinsamen Pressekonferenz am Freitagabend (8.5.).

Ab Montag gilt folgendes (mit Verzicht auf Details):

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Digitaler Gesundheitspass: Kanaren von der Weltorganisation für Tourismus für Pilotprojekt gewählt

Unsere Inselzeitung Lavozdelanzarote meldet heute, dass es im Juli einen ersten Testflug auf die Kanaren geben soll, bei dem die Passagiere via App mit einem digitalen Gesundheitspass namens hi+Card ausgestattet werden, der auch als Nachweis dienen soll, dass keine Covid-19-Infektion vorliegt.

Dabei soll es sich um ein digitales Gesundheitsprofil handeln, bei dem die Daten verschlüsselt werden. Um Fälschungen zu vermeiden, sollen die Daten ausschließlich von medizinischen Einrichtungen eingepflegt werden können, die vom Gesundheitsministerium akkreditiert wurden, so Antonio López de Ávila, Mitbegründer von hi+Card und CEO von TDDS.

Spanien: Verlängerung des Alarmzustands bis 24. Mai – Opposition im Eskalationsmodus

Nur mit Mühe konnte der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez gestern eine Mehrheit für eine Verlängerung des Alarmzustands bis zum 24. Mai erringen. Seit Beginn der Krise behakt die Opposition in Spanien die regierende Linkskoalition in bitterböser Art und Weise.

„Spanien entfernt sich damit weit von den Szenarien anderer europäischer Staaten, wo die Opposition oft zumindest einen Burgfrieden mit der Regierung eingegangen ist, um bei der Bewältigung der Krise nicht noch als Zusatzlast zu wirken.“

Das Zitat stammt aus > diesem guten Artikel der deutschsprachigen „Costa Nachrichten“ über das unsägliche Hickhack in Spanien.

Sicherlich gibt es einiges zu bemängeln an den bisweilen mit der heißen Nadel gestrickten Regelungen zur Ausgestaltung der Lockerungsmaßnahmen, aber leider kommt von der Opposition nichts Konstruktives an Alternativvorschlägen.

 

Informationen des Konsulats: Reise nach Deutschland während der Corona-Restriktionen

Soeben erhielten wir folgenden Rundbrief des Deutschen Konsulats dazu:
*) Update vom 6.5.:

Zusätzlich zu den bestehenden Flügen:
Teneriffa (Süd) – Frankfurt: Montag und Freitag
Gran Canaria – Frankfurt: Sonntag

wird es aufgrund der hohen Nachfrage ab Gran Canaria an den Sonntagen 10., 17. und 24. Mai jeweils noch einen zweiten Flug geben.

Liebe Landsleute,

[…] Angesichts der weiteren Ausbreitung von COVID-19 kommt es zu immer weitgehenderen Einschränkungen im internationalen Reiseverkehr. Hiervon sind auch die Kanarischen Inseln betroffen, wie viele von Ihnen in den letzten Tagen und Wochen feststellen mussten.


Aufgrund der vielen Anfragen zu Rückkehrmöglichkeiten nach Deutschland, die das Konsulat täglich erreichen, möchten wir Ihnen hiermit Folgendes mitteilen:

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Lockdown-Lockerung: Ab heute gilt „Phase 0“

Oder: Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht.

Gestern wurde es publiziert. Es ist allerdings mühsam, die ab heute geltenden Regelungen für Spanien heraus zu finden (für La Graciosa, El Hierro, La Gomera und Formentera gelten bereits die Lockerungen der Phase 1) .
Zitat aus der deutschsprachigen Mallorca-Zeitung:

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Ab Samstag, den 2.5., dürfen wir wieder nach draußen

Und zwar zeitversetzt:

– im Haushalt lebende Kinder bis 14 J. in Begleitung eines Erwachsenen zwischen 12:00 h – 19:00 h,
– Erwachsene und Ü14, für individuelle Sportarten und für Spaziergänge: Zwischen 6:00 h – 10:00 und 20:00 h – 23:00 h,
– Ü70 und/oder Personen, die begleitet werden müssen: Zwischen 10:00 h – 12:00 h und 19:00 h – 20:00 h.

ABER: Sport, aber nur alleine und innerhalb der Gemeinde, Spazieren gehen im Umkreis von 1 km von zu Hause und maximal mit einer weiteren Person, die im selben Haushalt wohnt. Und nur 1 x am Tag sowie für 1 Stunde maximum (…wer kontrolliert das denn bloß, und wie? Bei so manchen angekündigten Maßnahmen der spanischen Regierung scheint der gesunde Menschenverstand komplett abhanden gekommen zu sein …)*).

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Ausgangssperre: Erleichterungen für die Kanaren formuliert

> Die Zustimmung durch den spanischen Gesundheitsminister Salvador Illa zum gesamten Paket steht noch aus.
Nachtrag vom 24.4.: Es wird keine Zustimmung geben, lautete es heute aus Madrid. Vielmehr werde die Lockerung der Ausgangssperre schrittweise und zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen und obliege nicht den regionalen Regierungen, sondern werde zentral von Madrid gesteuert. (Quelle)

Die Regionalregierung der Kanaren hat einen Maßnahmenkatalog unter dem Titel „CanariasAhora“ mit stufenweisen Erleichterungen erarbeitet. Der Plan soll ab 27.4. in Kraft treten und umfasst 4 Phasen von jeweils 1 Woche (Phase 1: 27.4. – 3.5., Phase 2: 4.5. – 10.5., Phase 3: 11.5. – 17.5., Phase 4: 18.5. – 24.5.). Der genaue Starttermin war nicht für jede der Maßnahmen genannt:

Ausgang nach Hausnummern; soll für maximal 2 Personen oder alle Senioren eines Haushalts gelten :
An Tagen mit gerader Kalenderzahl können diejenigen ihre Domizile verlassen, deren Häuser eine gerade Hausnummer haben und an Tagen mit ungerader Kalenderzahl jene, deren Häuser eine ungerade Hausnummer haben.

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Ausgangssperre: Lockerungen für unter 14-Jährige

Untertitel: Rein in die Kartoffeln, raus aus den Kartoffeln

Was für ein armseliges Bild hat gestern die spanische Regierung abgegeben. Zunächst wurde offiziell bekannt gegeben, dass unter 14-Jährige ab dem 27. April einen Erwachsenen zum Supermarkt, zur Apotheke und zur Bank begleiten „dürfen“. Zunächst wusste ich nicht, ob diese Nachricht tatsächlich ernst gemeint war, und ob mir entsprechend eher zum Lachen oder zum Weinen zumute war. Sie war leider korrekt.

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Kanaren: Laut Rechenmodell ab ca. 24. oder 25.4. keine neuen Corona-Infektionen

Pedro Saavedra, Prof. für Statistik und Operations Research an der Universidad de Las Palmas de Gran Canaria (ULPGC), hat errechnet, dass es ab Ende kommender Woche keine neuen Infektionsfälle mehr geben könnte. Vorausgesetzt, die Ausgangssperre würde wie gehabt fortgesetzt werden.

Als Grundlage für sein Rechenmodell dient ein Modell aus Wuhan.

Quelle:

Für 17.500 Beschäftigte wurden Anträge auf Freistellung gestellt

Von der Möglichkeit, Mitarbeiter für eine bestimmte Zeit freizustellen, damit diese Arbeitslosengeld erhalten, jedoch ohne gekündigt zu werden, machen auch auf Lanzarote immer mehr Firmen Gebrauch. Alleine in der kurzen Zeit vom 19. März bis 3. April stellten 2.388 Firmen Anträge für 17.500 Beschäftigte. Dabei ging es in nur kanpp 7% der Firmen um die Reduktion der Arbeitszeit; in den allermeisten Fällen um eine komplette Suspendierung des Arbeitsverhältnisses. Das ist rechtlich möglich im Rahmen des „Expediente de Regulación de Empleo“ – kurz ERTE – Verfahren zur Regelung der Beschäftigung.

Seit heute gibt es in Spanien ein Stück weit Pressefreiheit zurück

Den Alarmzustand haben die spanische Regierung sowie einige Regionalregierungen dazu genutzt, Journalistenfragen vor der Beantwortung zu filtern. Denn die Fragen mussten zuvor schriftlich eingereicht werden, weil keine klassischen Pressekonferenzen mit anwesenden Journalisten mehr stattfinden durften aus Hygienegründen. So wurden nur handverlesene Fragen beantwortet.

Diese Zensur hat natürlich für viel Protest gesorgt, zumal in Zeiten des Alarmzustands die Regierung über außergewöhnlich viel Macht verfügt. Mit fadenscheinigen Argumenten blieb die Regierung bei der Filtermethode, obwohl das Grundrecht auf Informationsfreiheit und Meinungsfreiheit nicht berührt wird vom Alarmzustand.

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Weitere 2 Wochen Corona-Hausarrest

Hat Pedro Sánchez eben angekündigt; die Verabschiedung durch das Kabinett steht noch aus. Bis zum 26. April wird die Ausgangssperre andauern; bis dahin also insgesamt 6 Wochen. Über geringfügige Lockerungen wird nachgedacht, denn die Ausgangssperre ist in Spanien sehr streng, und die Menschen möchten wenigstens wieder ein paar Runden um den Block gehen dürfen oder „bewegende“ Sportarten treiben. Das ist bereits seit 3 Wochen verboten. Nun soll es evtl. bei gleichzeitigem Tragen eines geeigneten Mundschutzes erlaubt werden. Das Problem ist allerdings, dass es noch nicht einmal genügend Masken für das klinische Personal gibt.

Flüchtlingsboot gesunken: 2 Tote und mindestens 19 Vermisste

In den letzten Tagen sind mehrere Flüchtlingsboote mit Menschen aus der Subsahara-Region auf den Kanaren angekommen. Gestern kam erneut ein Notruf ein. Insassen eines Schlauchboots mit Ziel Kanaren hatten gemeldet, dass ihr Boot am Sinken war etwa 24 km vor Tan-Tan an der südmarokkanischen Küste. Sofort machte sich ein Rettungsboot von Lanzarote aus auf den Weg. Zwei Menschen konnten nur noch tot geborgen worden, die weiteren Insassen werden noch vermisst. Von mindestens 19 ist die Rede.

Ab 28.3. nur noch 10 interinsulare Flüge täglich bis Ende des Alarmzustands

Vor 10 Tagen wurden die Flüge zwischen den Inseln sowie dem spanischen Festland bereits stark reduziert. Soeben wurde bekannt gegeben, dass es ab morgen nur noch 10 interinsulare Flüge (hin und zurück) geben wird statt der derzeitigen 18, solange der Alarmzustand besteht. Es wird ab Lanzarote gar keinen Flug mehr nach Teneriffa geben. Die beiden nach Gran Canaria bleiben bestehen.

Ironman Lanzarote 2020 & Volcano Triatlón abgesagt

Die größte Sportveranstaltung der Insel, der jährlich stattfindende „Ironman Lanzarote“ und dieses Jahr auf den 23.5. terminiert, ist wegen der Covid-19-Einschränkungen abgesagt worden. Ebenso der „Volcano Triatlón“, der am 25 April 2020 hätte stattfinden sollen.

Es gibt in diesem Jahr keine Ersatztermine. Die Sportler können erst wieder im nächsten Jahr ihre Kräfte messen an folgenden Terminen:

Volcano Triatlón: 24.4.2021
Ironman Lanzarote: 22.5.2021

Zwei Mitarbeiter und ein Bewohner eines Altenheims positiv getestet

Bereits vor drei Tagen wurde bei einem Mitarbeiter des Altenheims in Las Cabreras eine Infektion nachgewiesen. Das Heim wurde temporär geschlossen und die Bewohner wurden in einem Hotel untergebracht. Zwischenzeitlich ist das Heim desinfiziert worden.

Heute wurde gemeldet, dass zudem der Test eines Krankenpflegers sowie eines Bewohners dieses Heims positiv ausgefallen ist.

Auf den Kanaren sind rund 20% der Infizierten Beschäftige im Gesundheitswesen. Ein sehr trauriger Rekord.

Kaiserschnitt-Entbindung bei schwerkranker Coronapatientin

Es gibt auf den Kanaren zwei schwangere Corona-Patientinnen, wovon sich eine auf der Intensivstation eines Krankenhauses auf Gran Canaria befindet und intubiert wird. Heute wurde – in der 30. Schwangerschaftswoche – per Kaiserschnitt entbunden. Das Baby der 44-jährigen Mutter, ein Junge, ist stabil. Die andere Schwangere liegt auf einer normalen Station.

Ob die Schwangeren einer Risikogruppe angehören, ist nicht publiziert worden.

Alarmzustand wird bis einschl. Ostern verlängert

Wir brauchen hier noch mehr Sitzfleisch und Geduld: Bis Ostermontag wird der Alarmzustand verlängert. Wir geben die Hoffnung nicht auf, dass wir in der Verlängerungszeit wenigstens „bewegende Sportarten“ wie Radfahren, Laufen, zügiges Spazierengehen, Schwimmen u.ä. allein, zu zweit und vielleicht sogar als kleine Familie werden ausüben dürfen.

„Declaración responsable“ (rechtskräftige Begründung) für Kanaren-Reisen

Wer derzeit aus wichtigem Grund auf die Kanaren sowie zwischen den Inseln reisen muss, muss den dafür vorgesehen Vordruck

„DECLARACIÓN RESPONSABLE DE MOTIVO DE VIAJE EN EL ÁMBITO DE CANARIAS A EFECTOS DE LAS RESTRICCIONES A LA MOVILIDAD DE PERSONAS PARA EL CONTROL DEL COVID-19“

Quelle: BOC 2020-055-1154

ausgefüllt und unterschrieben mit sich führen. Vordrucke stellen u.a. Fluggesellschaften wie Binter auf den Websites zur Verfügung.

Als wichtige Gründe gelten:

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Alles Gute kommt von oben: 11.000 Mundschutzmasken gelandet

Sie kamen per Luftfracht aus China und waren für 5 verschiedene Empfänger auf Lanzarote bestimmt: 22 Pakete à 500 chirurgische Schutzmasken wurden vom Zoll kontrolliert und sodann von der kanarischen Gesundheitsbehörde konfisziert. Seit Bestehen des Alarmzustands ist dies möglich. Außerdem war der Warenwert viel zu gering deklariert worden. Nun wird ermittelt.

Kanaren: Ab 17.3. 00:00 Uhr drastische Flugeinschränkungen

Für Inselgäste diese Information voraus: Für Flüge, die dazu dienen, Inselgäste in ihre Herkunftsländer zurück kehren zu lassen, gibt es keine zahlenmäßigen Einschränkungen vonseiten der Kanarischen Regierung. Einige Fluggesellschaften streichen allerdings Flüge; in diesen Fällen sind Umbuchungen erforderlich.

Die derzeit 117 täglichen Flugverbindungen zwischen dem spanischen Festland und den Kanaren werden auf folgende 17 reduziert und es dürfen nur 50% der Sitzplätze besetzt werden, um den Mindestabstand zwischen den Reisenden zu gewährleisten:

  • Teneriffa-Nord: 2 x Madrid, 2 x Barcelona, 1 x Bilbao, 1 x Sevilla; Teneriffa-Süd: 1 x Madrid;
  • Gran Canaria: 2 x Madrid, 2 x Barcelona, 1 x Bilbao, 1 x Sevilla;
  • Lanzarote: 1 x Madrid, 1 x Barcelona;
  • Fuerteventura: 1 x Madrid;
  • La Palma: 1 x Madrid.

Insel Lobos: Römische Artefakte weisen auf Purpurherstellung hin

Die kleine Insel Lobos beherbergte die bislang bedeutendsten Fundstücke aus römischer Zeit auf den Kanarischen Inseln: 2012 wurden dort zahlreiche Scherben römischer Amphoren und anderer Gefäße gefunden. Archäologen fanden heraus, dass hier zwischen dem 1. Jahrhundert v. Chr. und dem 1. n. Chr. Purpur aus der Schneckenart Stramonita haemastoma gewonnen wurde. Das sehr wertvolle Färbemittel wurde in dieser Zeit zum Färben der kaiserlichen Toga und des Streifenbesatzes von Prestigegewändern verwendet.

Gut 25% der kontrollierten Jäger mit Geldstrafen belegt

Unsere Inselpresse berichtete, dass bei uns während der Jagdzeit Kontrollen durch die Seprona (Umwelt- und Tierschutzabteilung der Guardia Civil) stattfinden. Gejagt werden Kaninchen.

Allein am vergangenen Donnerstag wurden 40 Jäger kontrolliert. Gegen 11 von ihnen wurden Geldstrafen verhängt in Höhen zwischen 600,- und 3.000,-. Derartige Kontrollen werden bis zum Ende der Jagdzeit stattfinden, wurde berichtet.

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Nischenanbieter als Alternative zur Servicewüste von Movistar & Co.

Wir haben von den großen, spanischen Telekommunikationsunternehmen wie Movistar die Faxen dicke. Die Preise steigen kontinuierlich, und klammheimlich werden darüber hinaus Leistungen gestrichen, die fortan nur gegen Zuzahlung eingerichtet werden. Z.B. wurde vor einiger Zeit bei Movistar die Anzeige verpasster Anrufe beim Festnetztelefon über Nacht deaktiviert.

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Spanischer Führerschein: Fahrtauglichkeitsprüfung auf Lanzarote

Neulich bekam ich ein Schreiben von der Verkehrsbehörde DGT, mit dem an den baldigen Ablauf meines Führerscheins erinnert wurde verbunden mit dem Hinweis, mich zwecks Verlängerung einer Fahrtauglichkeitsprüfung zu unterziehen. Dies könne in jedem „centro de reconocimiento de conductores“ erledigt werden. Dort werde auch gleich ein Foto gemacht und alle Daten auf elektronischem Weg direkt zur DGT geschickt. Der neue Führerschein würde nach Fertigstellung direkt an meine Adresse geschickt.

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Rundwanderung Haría – Máguez – Riscokliff – Mirador del Risco – Haría

→ Wandertipp: Für sportliche Wanderer eine pure Genusstour mit atemberaubenden Ausblicken am Risco-Kliffrand entlang.

Haria

Gemeinde: Haría
Schwierigkeitsgrad: mittel bis schwer
Nur für Personen geeignet, die Mauern und Felsformationen kletternd überwinden können. Festes Schuhwerk und Trittsicherheit erforderlich. Windarme Tage wählen.

Dauer: ca. 3,5 Stunden inkl. Pausen.

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Highlight-Rundwanderung: Guinate – Riscokliff – Los Helechos – Guinate

Hervorgehoben

→ Wandertipp: Höhenwanderung im Norden mit atemberaubenden Aus- und Weitblicken.

Haria

Gemeinde: Haría
Schwierigkeitsgrad: mittel
Dauer: gut 2 h, reine Gehzeit 1,5 h

Festes Schuhwerk und Trittsicherheit erforderlich. Windarme Tage wählen.

Kürzere Varianten dieser Tour gibt es u.a. > unter diesem Link.
Eine längere Variante gibt es > hier.

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Yaiza: Gemeindemitarbeiterin u.a. wegen Privatnutzung des Internets entlassen

Der Oberste Gerichtshof der Kanaren hat die Entlassung einer Gemeindemitarbeiterin für rechtmäßig erklärt.

Bis zu 90% ihrer Arbeitszeit surfte die seit 30 Jahren bei der Gemeinde angestellte und in 2016 entlassene Mitarbeiterin privat im Internet. Darüber hinaus soll sie Dienstgeheimnisse veröffentlicht, sich Arbeitsanweisungen von Vorgesetzten widersetzt sowie an manchen Arbeitstagen ihren Arbeitsplatz vorzeitig und unentschuldigt verlassen haben.

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Costa Teguise: Finanzinvestor baut neues Fünf-Sterne-Hotel

Große Finanzinvestoren wie Platinum Estates, Blackstone und Goldman Sachs sind seit einigen Jahren auf großer Einkaufstour auf dem spanischen Immobilienmarkt. Der spanische Goldman-Sachs-Partner, das Madrider Private-Equity-Unternehmen Azora Capital SL, hatte u.a. Wohnkomplexe mit sozial schwacher Mieterstruktur von der Stadt Madrid gekauft. Marryll Lynch hatte die Stadt beraten und zum Verkauf geraten. Unrentabel seien diese Immobilien, hieß es.

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Das kanarische Bodengesetz (Ley del Suelo de Canarias)

Die „Ley del Suelo“ ist ein gesetzlicher Eckpfeiler des Baurechts. Bislang galten für die Kanaren in diesem Zusammenhang das allgemeine, spanische Bodengesetz sowie eine Vielzahl von regionalen und lokalen Gesetzen, Vorschriften und Verordnungen. Eine einheitliche Regelung für die Kanaren sollte nun her, und wurde als kanarisches Bodengesetz (Ley del Suelo de Canarias) im Juni d.J. vom kanarischen Parlament verabschiedet.

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Wareneinfuhr: Zollfreibetrag auf 150,- angehoben

Im Januar 2016 hatten sich die kanarische Regierung und die spanische Zentralregierung darauf geeinigt, den Zollfreibetrag bei der Einfuhr von Waren auf die Kanaren von 22,- auf 150,- Euro Warenwert anzuheben, um Online-Einkäufe der Bewohner der Kanaren zu vereinfachen.

Nun ist die Regelung endlich in Kraft – nachzulesen in der heutigen Ausgabe des Staatsanzeigers BOE.

Wir sind nun gespannt auf die Handhabung in der Praxis.

Laut Website des deutschen Zolls wird der Gesamtwert zugrunde gelegt, der sich wie folgt zusammensetzt:

„Der Rechnungsbetrag einschließlich ggf. enthaltener ausländischen Umsatzsteuer und ggf. enthaltener Beförderungs- bzw. Portokosten ist die Grundlage für die Ermittlung des Gesamtwertes.“

Wasserführende Schicht im Timanfaya Nationalpark entdeckt

Heute wurde in der hiesigen Presse berichtet, dass unterhalb des Malpaís de Timanfaya enorme Wasservorkommen nachgewiesen wurden. Das überraschende Ergebnis lieferte ein geologisches Gutachten vom Spezialisten und Ingenieur Carlos Soler Liceras, der 2005 im Süden von La Palma die Thermalquelle „Fuente Santa“ (heilige Quelle) aufspürte, die 1677 durch einen Vulkanausbruch verschüttet wurde.

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Urteilsverkündung im „Caso Yate“ – die Inselbonzen dürften sich ins Fäustchen lachen

Gestern kam es zu Urteilsverkündungen im Rahmen des „Caso Yate“ (Yate = Jacht). Dabei handelt es sich um einen von mehreren großen Inselskandalen, die hervor gegangen sind aus dem Sumpf von Bau- und Umweltvergehen, Korruption, Geldwäsche, Amtsmissbrauch, Veruntreuung und Verschleierung.

Der komplexe „Caso Yate“ geht auf die Jahre 1998 bis 2003 zurück. Die Mühlen der Justiz stehen hier mitunter jahrelang ziemlich still, zumindest sofern einflussreiche Geschäftsleute und Politiker involviert sind.

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