Spanien: Deutlich mehr Todesfälle in 2020

In 2020 sind in Spanien 17,7% mehr Menschen gestorben im Vergleich zu 2019.

Einen besonders hohen Zuwachs gab es in jenen Autonomen Gemeinschaften mit anteilig besonders vielen Covid-19-Infektionsfällen: Madrid +41,2%, Kastilien-La Mancha +32,3%, Kastilien und León +26,0%, Katalonien +23,5%, Aragonien +22,5%, Melilla +22,4%, Ceuta +20,9%.

Es folgen Navarra mit +19,7%, La Rioja +17,5%, Extremadura +16%, Baskenland +12,4%, Asturien +12,9%, Andalusien +10,9%, Valencianische Gemeinschaft +10,4%, Kantabrien +7,4%, Balearen +7,1%, Murcia +5,8%, Galicien +5%.

Die Kanaren bilden mit +4,2% das Schlusslicht; in diesem Fall eine gute Nachricht. Hier gab es anteilig die wenigsten Covid-19-Fälle von Spanien.

Die Corona-Pandemie hat Spanien deutlich getroffen. Auch in Spanien gab es in 2020 kaum Todesfälle wegen Grippe oder anderer Infektionskrankheiten. Die Corona-Maßnahmen haben diese Krankheiten wohl stark gedimmt.

Quelle der Zahlen. Sie können auch auf der Seite des Instituto Nacional de Estadistica abgerufen werden.