Umgang mit den Bootsflüchtlingen

In letzter Zeit kommen wieder relativ viele Flüchtlingsboote an. Nach aller Erfahrung aus der Vergangenheit sind so manche Boote aus Marokko Drogenboote (hier Narcopateras genannt) – d.h. mit Flüchtlingen plus Cannabis an Bord. Die Nachfrage danach ist auf den Inseln schließlich besonders groß (nach Kokain ebenfalls). Für die Flüchtlinge reduziert Drogentransport den Schlepperpreis; und für die Drahtzieher gibt es ein lukratives Zusatzgeschäft.

Da einige Radarstationen von „SIRVE“ schon seit längerem ausgefallen sind und die Rückführungsabkommen zwischen Spanien und Marokko nebst Mauretanien wegen “Corona“ ausgesetzt wurden, hat der Flüchtlingszustrom zugenommen.

Die bisher für die Flüchtlinge vorgesehenen Unterkünfte sind überlastet, weshalb nun eine Teilverlegung auf touristische Anlagen, die eh leerstehen, erfolgt ist. Das missfällt vielen. Dabei bekommen die Flüchtlinge dort keinen AI-Aufenthalt mit Buffet und Cocktail am Pool sowie Strand-Shuttle-Service bezahlt, sondern werden auf ansonsten leer stehende Doppelzimmer mit Bad verlegt. Wir halten das für eine sinnvolle Maßnahme.

Der Drogenkonsum geht auf der Insel indes auf hohem Niveau weiter.