Kanarische Schildläuse D.O.P.

Die Cochenilleschildlaus (Dactylopius coccus) könnte auf den Kanaren bald endgültig zu einer x-beliebigen Pflanzenlaus degradiert werden, da es sogar in Guatiza und Mala, den einstigen Epizentren der Cochenillenlauszucht der Kanaren, nur noch eine Handvoll Hobbyzüchter gibt. Immer seltener schreiten sie durch ihre arg pieksenden Opuntienreihen, um die weiblichen Läuse von den Kakteengewächsen abzukratzen. In getrocknetem Zustand werden diese Läuse zu Pulver vermahlen, das als roter Farbstoff E 120 insbesondere in der Lebensmittel- und Kosmetikindustrie zum Einsatz kommt.

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Grundsteinlegung für das Cochenille-Informations- und Entwicklungszentrum

In 6 Monaten soll der Rohbau für das neue Informations- und Entwickungszentrum stehen. Das neue Zentrum soll auch dazu dienen, Maßnahmen zum Erhalt des traditionsreichen Cochenille-Anbaus in der Region von Guatiza und Mala durchzuführen. Innerhalb der vergangenen 8 Jahre sind die Anbauflächen von 180 auf knapp 80 Hektar zurück gegangen.

Cochenille-Informations- und Entwicklungszentrum kommt nach Mala

Damit das Know-how der Cochenille-Bauern nicht verloren geht und eine lanzarotenische Tradition erhalten bleibt, wurde vor längerer Zeit die Errichtung eines Cochenille-Informations- und Entwicklungszentrums in die Wege geleitet. Eine staatliche Anschubfinanzierung i.H. von 500.000,- wurde zwischenzeitlich bewilligt. Weiterlesen

Lausige Zeiten: Die Cochenille

Dieses Jahr sind 500.000,- Euro für die Weiterentwicklung des Cochenille-Anbaus vorgesehen (noch nicht abschließend genehmigt). Damit das Geld nicht sinnlos vergeudet wird, setzt sich die christlich-konservative Partei PP (Partido Popular) zur Zeit für eine rasche und gründliche Planung des vorgesehenen Verarbeitungs- und Entwicklungszentrum (Centro de Transformación e Investigación de la Cochinilla) ein. Weiterlesen