Erstes Urteil im „Caso Unión“: Yaizas Ex-Bürgermeister Reyes kommt ziemlich ungeschoren davon

Der Hauptprozess im „Caso Unión“ hat neulich begonnen. Genauer gesagt sind nun in den diversen Teilprozessen Urteile zu erwarten, denn das bisher größte Inseldrama – oder ist es eine Komödie? – in Sachen Korruption, Vetternwirtschaft und Amtsmissbrauch ist juristisch in zahlreiche Akte zerlegt worden, um irgendwie Übersicht zu behalten angesichts der vielen zum Teil sehr skurrilen und miteinander verwobenen Handlungen zahlreicher Akteure.

Das erste Urteil ist heute gesprochen worden: José Francisco Reyes, von 1994 – 2008 Dauerbürgermeister von Yaiza, wurde zu sechs Monaten Haft verurteilt (in Spanien werden Haftstrafen von weniger als zwei Jahren i.d.R. auf Bewährung ausgesetzt), und zwölf Jahre lang darf er keine öffentlichen Ämter ausüben; was er vermutlich eh nicht mehr vorhatte.

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Gemeinde Yaiza: Privat genutzte, öffentliche Flächen im Visier der Bürgermeisterin

Allein im Gebiet Costa Papagayo & Montaña Roja in Playa Blanca soll es etwa 130.000 m² öffentliche Flächen geben, die überwiegend von Hotels gewerblich und vollkommen gratis genutzt werden. Damit soll bald Schluss sein, kündigte die Bürgermeisterin von Yaiza, Gladis Acuña an, auf deren Schreibtisch seit Juli letzten Jahres ein ausführliches Rechtsgutachten zu diesem Thema liegt.

Vorgesehen ist nun, dass Nutzer öffentlicher Flächen einen finanziellen Ausgleich zu leisten haben, und die Nutzung erst nach erfolgten Ausschreibungen möglich ist. In jenen Fällen, in denen Gebäude und Anlagen auf öffentlichem Grund stehen und auch durch den brandneuen Bebauungsplan nicht abgedeckt sind, soll ein Rückbau erfolgen; bei Gebäuden also ein Abriss, so die Bürgermeisterin.

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Pflicht zum Führerscheinumtausch – aktualisierte Infos auch zum Umtauschprozedere

Durch eine EU-Richtline von 2013, die nach zweijähriger Übergangsfrist am 19. Januar 2015 in Kraft tritt, gelten für EU-Residenten die nationalen Führerscheinbestimmungen des Landes, in dem sie Wohnsitz und Lebensmittelpunkt haben. Für uns „Resis“ also die spanischen. Besitzer spanischer Führerscheine müssen ihr „carné“ seit jeher regelmäßig erneuern – und diese Pflicht gilt nun auch für uns Residenten. Früher oder später kommen wir um einen Umtausch in einen spanischen Führerschein nicht herum, denn es gilt nun auch, dass EU-Bürger neue Führerscheine nur noch von jenem EU-Land ausgestellt bekommen, in dem sie residieren.

Umtauschpflicht und -zeitpunkt nicht registrierter Führerscheine:

Abhängig ist der Umtauschzeitpunkt davon, ob wir mit rosa oder grauem „Lappen“, mit älterem Scheckkartenführerschein ohne befristete Gültigkeitsdauer, oder mit dem neuesten, ab 19.1.2013 ausgestellten, auf 15 Jahre befristeten Scheckkartenführerschein herum gondeln.

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Führerscheinumtausch: In der Warteschleife von Tráfico

Vor dreieinhalb Monaten bin ich zu „Tráfico“ gegangen, um den Tausch meines deutschen Führerscheins gegen einen spanischen zu beantragen, denn Tráfico registriert keine Führerscheine, bei denen irgend eine FS-Klasse abgelaufen ist. In meinem Fall war es CE, auf die ich gut verzichten kann. Tráfico bleibt da hartnäckig, und meine schriftliche Nachfrage bei Tráfico-Madrid bleibt seit zwölf Monaten unbeantwortet.

Zum FS-Umtausch wird bei Antragstellung der deutsche FS eingezogen und eine schlechte Kopie davon ausgehändigt, an die der Durchschlag des Einzahlungsbelegs geheftet wird. Meine mit dem Antrag eingereichte Farbkopie landete indes im Papierkorb des Sachbearbeiters.

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Kanarische Schildläuse D.O.P.

Die Cochenilleschildlaus (Dactylopius coccus) könnte auf den Kanaren bald endgültig zu einer x-beliebigen Pflanzenlaus degradiert werden, da es sogar in Guatiza und Mala, den einstigen Epizentren der Cochenillenlauszucht der Kanaren, nur noch eine Handvoll Hobbyzüchter gibt. Immer seltener schreiten sie durch ihre arg pieksenden Opuntienreihen, um die weiblichen Läuse von den Kakteengewächsen abzukratzen. In getrocknetem Zustand werden diese Läuse zu Pulver vermahlen, das als roter Farbstoff E 120 insbesondere in der Lebensmittel- und Kosmetikindustrie zum Einsatz kommt.

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80% der Arbeitslosen auf den Kanaren bleiben ihrer Gemeinde treu

Anders ausgedrückt: Nur 20% der Arbeitslosen auf den Kanaren sind mobil und ziehen für einen Arbeitsplatz von ihrer Gemeinde fort. Sie bleiben also nicht nur ihrer Provinz sowie insgesamt der Autonomen Gemeinschaft, sondern auch ihrem Rathaus als Wähler erhalten. Seit Beginn der Krise sind sie ihrem Wohnort sogar noch treuer geblieben als vorher, wie gestern in der „La Provincia“ stand.

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Kungelei im Gerichtsgebäude

Im bisher wohl größten Korruptionsskandal der Insel, dem „Caso Unión“, wurde der Ermittlungsrichter César Romero Pamparacuatro rasch versetzt. Tüchtige und unerschrockene Richter und Staatsanwälte (m/w) haben es hier nicht wirklich leicht. Im „Caso Unión“, der seit 2009 das Gericht beschäftigt, sind zwischenzeitlich drei (oder vier?) RichterInnen gekommen und auch wieder gegangen. Seit seiner Versetzung muss Pamparacuatro von Teneriffa aus das Prozessgeschehen auf Lanzarote beobachten.

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Die Korruption

Im Oktober wurden die Leser der Lanzarote-Presse fast täglich auf ein Grundübel ihrer Gesellschaft gestoßen: Die Korruption.

Vorliegende Beweisunterlagen im „Caso Union“ zeichnen einen Politikstil der hier herrschenden Kaste, der einer demokratisch verfassten Bürgergesellschaft ins Gesicht schlägt. Jedoch beschränkt sich die skrupellose Bereicherung sowie die Ignoranz gesetzlicher Grundlagen nicht nur auf die kleine Kanareninsel Lanzarote.

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Steigende Arbeitslosenquote

Die Arbeitslosenquote hat erneut eine steigende Tendenz: Sie betrug im 3. Quartal d.J. 34,2% und lag damit über dem Kanarendurchschnitt von 33,36%. Im 1. Quartal betrug die Arbeitslosenquote auf Lanzarote noch 30%, im 2. Quartal 32%.

In absoluten Zahlen sind auf Lanzarote im 3. Quartal 25.250 Menschen arbeitslos gemeldet gewesen gegenüber 24.230 im 2. Quartal und 23.690 im 1. Quartal.
Das Jahr startete mit 24.200 Arbeitslosen.

Aktuelles Urteil: Keine behördliche Erlaubnis für Privatvermietung erforderlich

Das Verwaltungsgericht Nr. 3 von Las Palmas hat in einem Urteil vom 15. Oktober eine Resolution der Inselregierung von Lanzarote gekippt, durch die Eigentümern von touristisch vermieteten Villen die Aushändigung von Inspektionsbuch und Beschwerdeblättern verweigert wurde. Diese Unterlagen sind in Spanien Voraussetzung für die Ausübung jeder Art gewerblicher Tätigkeit.

Die Resolution wurde damit begründet, dass die behördliche Erlaubnis nicht erteilt werden konnte wegen des seinerzeit bestehenden Moratoriums, und weil sich die Villen im Gebiet „Castillo del Águila“ befinden, das laut Bebauungsplan von Playa Blanca keine touristische Nutzung vorsieht. Das Moratorium war ein temporäres Baustopp-Dekret zur Limitierung der Zahl der touristischen Betten.

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Meinungsfreiheit: Herausgeber von „Cuadernos del Sureste“ bekommt Recht

Felipe Fernández Camero, Ex-Sekretär von Arrecife und Rechtsanwalt, verklagte 2003 Jorge Jiménez Marsá wegen Beleidigung und Verletzung der persönlichen Ehre. Marsá war Journalist und Herausgeber der damaligen lanzarotenischen Zeitschrift „Cuadernos del Sureste“, in der ein kritischer und ausführlicher Artikel veröffentlicht wurde über einen Korruptionsskandal auf der Insel. Und in diesem Zusammenhang über Cameros Verwicklungen in ziemlich schräge Immobiliengeschäfte. Titel des Artikels: „El secretario: el quinto poder“ (Der Sekretär: Die fünfte Gewalt).

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Website der Fundación Helge Achenbach von der Bildfläche verschwunden

Wenn Websites, die in unserem Blog verlinkt wurden, nicht mehr erreichbar sind, erhalten wir eine Fehlermeldung per E-mail – der Technik sei Dank.

Heute kam ein entsprechender Alarm für die Website der „Fundación Helge Achenbach“. Ob das etwas mit dem „Caso Achenbach“ zu tun hat, wissen wir natürlich nicht.

Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Hauptverfahren im „Caso Unión“ hat begonnen

Zunächst die Vorgeschichte:

Alles begann 2008 mit der „Operación Unión“:

“Operación Unión”, der Einsatz einer Sondereinheit der Guardia Civil, war die Grundlage für das bisher größte Strafverfahren auf Lanzarote. Es geht u.a. um Betrug, Korruption, Amtsmissbrauch und Urkundenfälschung.

Benannt wurde der Einsatz nach der „Bar Unión“ in Arrecife, einem beliebten Treffpunkt für Verhandlungen über geldwerte Gefälligkeiten im lukrativen Immobiliengeschäft, sowie für die Übergabe von mit Geldscheinen prall gefüllten Umschlägen. Und weil sich dort am 22.7.2008 der Unternehmer Fernando Becerra Robayna mit Carlos Espino Angulo, seinerzeit Generalsekretär der PSOE von Lanzarote, traf, um das ins Stocken geratene Projekt “Costa Roja” in Playa Blanca voran zu bringen.

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Mobiler TÜV auf La Graciosa

La Graciosa war einst eine autofreie Insel, abgesehen von Feuerwehr-, Rettungs- sowie Polizeiwagen.

Ab September 2006 wurden Sondergenehmigungen erteilt für Fahrzeuge zur Personen- und Güterbeförderung. Diese Regelung wurde sukzessive aufgeweicht. Mittlerweile ist die Fahrzeugflotte auf der kleinen Insel so groß, dass eine mobile TÜV-Station alle halbe Jahre auf der Insel ca. 100 Prüfungen durchführt.

Gedanken zum Thema Ölbohrvorhaben

Die Empörung über und der Widerstand gegen die geplanten Ölbohrvorhaben vor der Ostküste von Lanzarote und Fuerteventura sind hier sehr groß. Aber nicht etwa, weil eine grundsätzliche Energiewende angestrebt wird, um so rasch wie technologisch möglich auf Öl verzichten zu können, sondern weil um den Standort als Touristenhochburg gebangt wird. Und ein hoher Wertverlust des eigenen Apartments oder Hauses befürchtet wird.

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Neues altes Besucherzentrum am „Mirador de Haría“

Jahrelang stand das Gebäude am „Mirador de Haría“ leer. Viele Vorbeifahrende hielten trotzdem an und stiegen aus Neugier über die Absperrungskette und stromerten um das Gebäude herum, nicht zuletzt um den fantastischen Blick über weite Teile des Inselnordens bis zum Meer zu genießen. Cesar Manrique hat an der Gestaltung des Gebäudes mitgewirkt, las ich heute in der Zeitung.

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Presse-Unfreiheit Teil 2: Satireblog muss weitere Strafe zahlen

Diese Nachricht ist die traurige Fortsetzung unserer Meldung vom 15. Mai 2013.

Im Juni d.J. wurde der erfrischend kritische Blog „El Agitador“ zu einer weiteren Strafe verurteilt; und zwar in Höhe von 15.000,- Euro. Dabei ging es um eine weitere Fotomontage, von der sich der Herr Staatsanwalt Miguel Pallarés auf den Schlips getreten gefühlt hat.

Gestern hat die spanische Tageszeitung „El País“ ausführlich darüber berichtet.

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Um Gottes Willen: Bistum entlässt schwulen Lehrer

Jahrelang hat ein ehemaliger Pfarrer an zwei Schulen auf Lanzarote das Wahlfach Religion unterrichtet; und Jahr für Jahr erhielt er einen entsprechenden Vertrag von der Schulbehörde, schließlich waren nie Klagen zu hören über diesen Lehrer.

Der Lehrer hat allerdings die aus erzkatholischer Sicht riesengroße Doppelsünde begangen, schwul zu sein und seinen Lebenspartner vor zwei Jahren geheiratet zu haben.

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Spaniens Regierung will Verlinkungen und Web-Inhalte künftig kostenpflichtig machen

Das Gesetz, das Ende Juli mit den Stimmen der konservativen Volkspartei bereits das Parlament passierte, soll im Herbst vom Senat endgültig verabschiedet werden und 2015 in Kraft treten. Demnach sollen Verlage geschützt und „illegale“ Downloads unterbunden werden.

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EU-Erbrechtsverordnung tritt in rund einem Jahr in Kraft

Ist zwar noch eine Weile hin, aber die Zeit vergeht bei mir – zumindest gefühlt – viel schneller, je älter ich werde.

Am 17. August 2015 läuft die dreijährige Übergangsfrist ab; danach richtet sich das anzuwendende Erbrecht in Deutschland und Spanien (sowie in den anderen EU-Ländern mit Ausnahme von Irland, Großbritannien und Dänemark) nach der EU-Erbrechtsverordnung bzw. der EU-Verordnung Nr. 650/2012. Mit der Verordnung wird auch ein Europäisches Nachlasszeugnis eingeführt, eine Art EU-Erbschein.

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Kanaren: Endlich – Privatvermietung von Ferienunterkünften soll legalisiert werden!

Mit einer Petition – s. Nachricht vom 26.3.14  – forderte Doris Borrego Reyes die Legalisierung der Privatvermietung von Ferienunterkünften auf den Kanaren und brachte den Stein ins Rollen: Die Teilnahme war unerwartet groß, auch weil sie unermüdlich für die Sache eintrat, und mit anderen Aktiven u.a. Info-Veranstaltungen auf den Inseln organisierte, um möglichst viele Menschen mit ins Boot zu holen. Weiterlesen

TV-Reportage über die Korruption auf Lanzarote

Der spanische Fernsehrsender La Sexta hat am 25.4.14 eine in der zweiten Märzhälfte auf der Insel gedrehte, lange Reportage über die Korruption auf der Insel gesendet. Offensichtlich lagen den Recherchen diverse Artikel der einzigen, kritischen (Online-)Tageszeitung der Insel, La Voz de Lanzarote, sowie Artikel der großen spanischen Tageszeitung El País zu diesem Thema zugrunde (ganz aktuell: “ Das Paradies der 200 Angeklagten“ vom 7.2.14 und vom 13.2.2011 „Die Politik hat ihren Preis„). Weiterlesen

Kanaren: Bald vereinfachte Zollabwicklung

Insbesondere für uns Insulaner einer peripheren Kanaren-Insel ist es jedesmal ein Spießrutenlauf, Waren herschicken zu lassen. Sie müssen schließlich verzollt werden, denn die Kanaren gehören zollrechtlich nicht zur EU, und das Hauptzollamt befindet sich auf Gran Canaria (bzw. Teneriffa für die West-Kanaren). Zudem muss der Versender eine Export- und der Empfänger, zumindest sofern es sich um eine Firma handelt, eine Importerklärung ausfüllen („DUA de exportación / importación“), um einerseits die erhöhte Mehrwertsteuer des Festlands und anderswo in Abzug zu bringen und andererseits die niedrigere, kanarische Mwst. für die Ware zu entrichten. Privatpersonen mussten die Pakete beim Zollamt „auslösen“ und hierfür ggfs. Speditionen beauftragen .

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Petition: Legalisierung der Privatvermietung von Ferienunterkünften – und Hintergrundinformationen


Doris Borrego Reyes aus Teneriffa hat eine Petition online geschaltet, um Stimmen zu sammeln für eine Legalisierung der Privatvermietung.

Ist Privatvermietung „illegal“, werden sich nun einige fragen. So gut wie ja, lautet die Antwort.

Hier einige Hintergrundinformationen zum Thema:Die Ausgestaltung der Tourismusgesetze, wozu auch die Regelungen zur touristischen ‚Privat’vermietung‘ zählen, obliegen den einzelnen autonomen Regionen Spaniens.

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Korruption in Spanien – Studie der Universität La Laguna

Wo viel gebaut wird, geht es um viel Geld, und wo’s um viel Geld geht, riecht es häufig sehr verdächtig nach Korruption. In Spanien wurde extrem viel gebaut, und die Korruption stinkt hier nicht nur bis ins Königshaus, sondern bis zum Himmel.Eine aktuelle Studie der Universität La Laguna hat das leidige Thema näher beleuchtet, und in der El País wurde heute darüber berichtet:

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Chinesische Einwanderung

Es gibt hier viele Chinarestaurants, und seit einigen Jahren sprießen zudem die „Chinaläden“ wie Pilze aus dem Boden. Deshalb haben wir uns gefragt, woher die vielen Chinesen kommen und wieso sie sich hier offensichtlich problemlos niederlassen dürfen, obwohl China bekanntlich kein EU-Land ist.

Beim Surfen sind wir auf Antwort gestoßen; und zwar auf einen interessanten Artikel von Dr. Minkang Zhou, der an der Uni Barcelona arbeitet.

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Lanzarote zur Zeit spanienweit bekannt..

Allerdings nicht etwa, weil es hier so schön ist, sondern weil Herr Pedro de Armas und noch etwa 200 weitere Personen für Aufsehen sorgen. Und leider nicht, weil sie Außergewöhnliches geleistet haben – wie etwa Cesar Manrique -, sondern weil sie viel Dreck am Stecken hat. Zur Erinnerung: Pedro de Armas ist jener umtriebige Stadtrat und Ex-Inselpräsident, der Weiterlesen

Mega Centro: Insolvenzverfahren eingeleitet

Wer in regelmäßigen Abständen im Mega Centro war, dem ist nicht entgangen, dass das Sortiment seit langem stark zurückgegangen ist, ganze Abteilungen geschlossen bzw. umgemodelt wurden.

Am 19.9. wurden im öffentlichen Anzeiger alle Gläubiger aufgefordert, sich bei einer Anwaltskanzlei zu melden, um ihre Forderungen anzumelden.

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Neues Mietrecht in Spanien ab heute (6.6.13)

Nachtrag März 2019: Das Gesetz wurde diesen Monat erneut geändert und entspricht nun in vielen Punkten wieder dem Stand von vor u.g. Änderungen.

Hier eine Auswahl der Änderungen – nur bezogen auf Langzeitmietverträge

Laufzeit:
die Mindestmietdauer beträgt 3 (vorher 5) Jahre mit einjähriger (vorher dreijähriger) stillschweigender Verlängerung nach Ablauf.

Vermieterseitige Kündigung:
Der Vermieter kann aber spätestens 30 Tage vor Ablauf eingeschrieben kündigen.

Mieterseitige Kündigung:
Der Mieter kann nach 6 Monaten jederzeit mit 30-tägiger Frist das Mietverhältnis kündigen.

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Presse(un)freiheit: Satireblog muss Strafe zahlen

Aktuell sind die Betreiber dieses Online-Satireblogs  aufgrund einer Klage des Staatsanwalts Miguel Pallarés zur Zahlung einer Strafe i.H. von 20.000,- Euro verdonnert worden (sogar El Mundo berichtete).

Und weshalb? Wegen dieser Fotomontage, durch die sich der Herr Staatsanwalt Miguel Pallarés mehr als auf den Schlips getreten fühlt:

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Jüngste Schätzungen: 43% der Arbeitslosen auf den Kanaren arbeiten schwarz

So steht’s jedenfalls in der Original-Überschrift. Im Artikel wird das dann etwas anders ausgedrückt: 125.000 Schwarzarbeiter soll es auf den Kanaren geben, was etwa 43% der Arbeitslosen entspricht.

Hier geht es zum Originalartikel von „La Provincia“

Die Schwarzarbeitquote (nicht nur unter den Arbeitslosen) liegt allen Erfahrungen nach noch viel höher: Bei den Hungerlöhnen, der geringen sozialen Abfederung und den fehlenden Jobangeboten bleibt vielen Menschen gar nichts anderes übrig, als irgendwie und ohne Staat an ein paar Überlebens-Euros zu kommen.

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Spanien: Land mit den meisten Politikern in öffentlichen Ämtern?

Zur Zeit geistert eine Studie durch die spanische Presse, die folgende Ergebnisse ans Licht gebracht haben soll:

Spanien leistet sich überdurchschnittlich viele Politiker, die öffentliche Ämter bekleiden, nämlich 445.568 an der Zahl. Diesbezüglich ist Spanien Spitzenreiter in Europa; nicht nur absolut, sondern insbesondere relativ betrachtet:

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Stadtrat seit einigen Monaten auf Segeltörn

Unsere kleine Insel, obwohl eigentlich ziemlich pleite, leistet sich ziemlich viele, ziemlich faule und häufig abwesende Gemeinde- bzw. Stadträte und -mitarbeiter.

Pedro de Armas, Stadtrat von Arrecife (.. und von September 1996 bis März 1997 sogar Inselpräsident!) erweist sich als besonders freizeitorientierter Schontyp: Anstatt seine Pflichten als Stadtrat zu erfüllen, ist er seit Anfang Januar auf Segeltörn und verweilt derzeit in der Karibik (auf Martinique), dem Ziel des Gran Prix del Atlántico, an dem er teilgenommen hat. Weiterlesen

Deutsche Auslandsrentner in der Steuerfalle

Hier ist ein Artikel aus der „Welt“ zum Thema

Und hier unsere Zusammenfassung, ergänzt um Infos für deutsche Rentner in Spanien:

Seit 2006 steigt der steuerpflichtige Anteil der Renten um jährlich 2%. Wer in D-Land lebt, hat automatisch einen Grundfreibetrag, so dass die Steuerlast der meisten Rentner (weiterhin) relativ gering ist.

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Tageszeitung El Día pro „República Federal Canaria“

Im Editorial einer Zeitung zeigt sich, wes Geistes Kind die Herausgeber sind; und da bestehen beim El Día nicht die geringsten Zweifel: Alle Sozis sind pfui, und eine kanarische Unabhängigkeit ist hui. Und wenn es um das Thema der Unabhängigkeit geht, gerät der dort ansonsten gern gepflegte, verbale Krieg gegen Gran Canaria kurzfristig in Vergessenheit.

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Playa Blanca: Playa Flamingo soll ab 2. August-Woche fertig gestellt sein

Große Besorgnis erregen die offensichtlich schleppend voran gehenden Wiederherstellungsarbeiten der Playa Flamingo bei den Touristik- Unternehmen sowie bei allen gewerbetreibenden sowie privaten Anliegern im Umfeld des beliebten Badestrandes. Der Tropensturm Delta hatte Ende November 2005 beide Molen zerstört, so dass der Sand des Strandes nahezu komplett ins Meer gerissen wurde.

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Puerto del Carmen / Avenida de las Playas: Am und ab dem 17. Juli andersrum

Ab 17. Juli wird in Puerto del Carmen in der Avenida de las Playas die Fahrtrichtung gewechselt, nachdem dies von vielen Anliegern gefordert wurde.

Die Avenida wird an diesem Tag eh für mehrere Stunden gesperrt werden, weil die “Gay Pride“-Parade dort stattfindet.

Im Anschluss daran wird der Wechsel vorgenommen.

Verbrannte Erde – Radiosendung über Massentourismus und Bauspekulation auf Lanzarote

Die Sendung lief im Deutschlandradio Kultur im März d.J.:

“Massentourismus und Bauspekulation auf Lanzarote“
Von Reinhard Spiegelhauer

César Manrique propagierte schon in den Sechzigerjahren eine umwelt- und traditionsverträgliche Bauweise auf Lanzarote. Die geistigen Erben des Künstlers engagieren sich jetzt gegen illegalen Hotelbau, gegen Korruption und Bauspekulation. Es ist ein Kampf zwischen Cash und Kultur auf Lanzarote.

Die Sendung / der gesamte Bericht ist online hier zu lesen.

Lanzarotenische Zeitung „Cuadernos del Sureste“ bekommt Preis für unerschrockenen Journalismus

Die folgende Meldung erschien in der Inselzeitschrift Lanzarote 37° am 8.3.:

Preis für Cuadernos del Sureste

In den Tageszeitungen der Insel erschien die Meldung nicht. Vielleicht am 3. Mai d.J., wenn am ‘Tag der Pressefreiheit’ die Preisübergabe stattfinden wird. Warten wir es ab.

Armas bietet demnächst Fährverbindungen zwischen Las Palmas und El Aaiún an

Nachdem die Freude über eine im Dezember 2007 eingerichtete Fährverbindung zwischen Fuerteventura und Marokko nur von kurzer Dauer war, weil die dort eingesetzte Fähre “Assalama“ der Reederei Armas Ende April 2008 im Hafen von Tarfaya/Marokko havarierte, startet die Reederei nun einen weiteren Versuch, die nahe gelegenen Küste Afrikas regelmäßig anzusteuern:

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Entwicklung des Zementverbrauchs auf Lanzarote

Ein Indikator für das Ausmaß der Bauaktivitäten auf Lanzarote ist der Zementverbrauch. Lag der Wert in den Jahren 2000 – 2006 noch bei über 200.000 Tonnen jährlich, ist er in 2009 mit 72.600 t etwa auf den Wert von 1992 gesunken. Im Jahr 2008 wurden immerhin noch 117.000 t Zement verbaut.

IIlegale, ein bisschen legale und nicht mehr illegale Hotels – ein Zwischenbericht

2006 standen diverse Hotels Lanzarotes ganz oben auf der Abrissliste der für den Küstenschutz zuständigen Behörde ‘Costas’; darunter das Hotel Papagayo Arena in Playa Blanca und das Hotel Las Costas in Puerto del Carmen. Damals unterstand ‘Costas’ dem Umweltministerium mit Christina Narbona Ruiz an der Spitze.

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Lanzarote-Theater

Lanzarote hat ein relativ neues Theater, das sich in Arrecife befindet und im Mai 2007 feierlich eingeweiht wurde. (Foto).

Feierliche Einweihungen bedeuten hier noch längst nicht, dass die Einrichtungen ab sofort für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Beim Theater mussten seit der Einweihung weitere 1,5 Jahre verstreichen, bis am 6.12.2009 die bevorstehende Eröffnung und zwei Vorstellungen des Soweto Gospel Chors angekündigt wurden. Wer sich darauf gefreut hat, hat dies leider viel zu früh getan:

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Misstrauensvotum und neuer Inselpräsident

Regierungskrisen gibt es auf Lanzarote ständig, aber die aktuelle hat sich dermaßen zugespitzt, dass es heute im Cabildo zu einem Misstrauensvotum gekommen ist. Durch Schulterschluss der Abgeordneten der CC, PIL, PNL und PP wurden die Abgeordneten der PSOE und die bisherige Inselpräsidentin, Manuela Armas, auf die Oppositionsbänke verwiesen.

Neuer Inselpräsident ist Pedro San Ginés (CC).

Wo Canarias draufsteht ist nicht unbedingt Kanarisches drin

Achtung bei Etiketten mit der Herkunftsbezeichnung “Producto de Canarias“

In Supermärkten auf den Kanaren finden sich verschiedenste Produkte mit einem Etikett das zwei Vögel und die Bezeichnung „Producto de Canarias“ trägt. Doch die Rohstoffe für die meisten dieser Produkte stammen gar nicht von den Kanaren.

Etikett links: Rohstoffe sind nicht von den Kanaren
Etikett rechts mit der Sonne: Rohstoffe sind von den Kanaren

ProductoCanariasRot
ProductoCanariasGruen

Municipio de Teguise zählt 20.306 Einwohner

Costa Teguise ist mit 7.192 der Ort mit den meisten Einwohnern im Municipio, gefolgt von Tahíche (4.002) und Villa de Teguise (1.714).

Die weiteren Zahlen:

Las Cabreras: 122, Caleta de Famara: 951, Las Caletas: 132, , Guatiza: 849, Las Laderas: 60, El Mojón: 120,
Mozaga: 385, Muñique: 382, Soo: 633, Nazaret: 994, Tao: 560, Teseguite : 275, Tiagua : 311,
Los Valles: 410, Los Ancones: 46, Caleta de Caballo: 133, Los Cocoteros: 268, Tomaren: 75, Charco del Palo: 26, La Graciosa: 666.

Lanzarote: Rund 12.000 Ausländer in der Seguridad Social

11.981 auf Lanzarote lebende Ausländer aus rund 70 verschiedenen Nationen sind Mitglieder in der spanischen Sozialversicherung. Den höchsten Anteil stellen Kolumbianer mit 1.800 Mitgliedern, gefolgt von Briten (1.597), Marokkanern (1.437), Deutschen (834), Italienern (683), Chinesen (623), Ecuadorianern (591), Argentiniern (326), Kubanern (309) und Rumänen (265).

Lanzarote: Archäologische Funde aus dem 10. Jahrhundert v. Chr.

Im Rahmen wissenschaftlicher Studien unter der Leitung des Archäologen Pablo Atoche sind Ansiedlungsreste, die auf Lanzarote gefunden wurden, auf das 10. Jahrhundert v. Chr. datiert worden. Das Team aus Biologen, Archäologen, Historikern und Bodenkundlern der Universitäten von Las Palmas/Gran Canaria und La Laguna/Teneriffa sowie vom Botanischen Garten La Orotava/Teneriffa untersucht seit 2005 Spuren früherer menschlicher Ansiedlungen an verschiedenen Orten auf Lanzarote. Organisches Material wurde anhand der C14- bzw. Radiokarbonmethode in einem Labor in Florida untersucht.

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REN – selbst ernannte Rettungsorganisation?

Seit kurzer Zeit buhlt im Norden eine neue, gemeinnützige Rettungsorganisation um den auf der Insel heiß umkämpften Markt der zu rettenden Leben. Die Playa de la Garita von Arrieta wird seitdem doppelt bewacht; zum einen von einem Ersthelfer vom spanischen Roten Kreuz “Cruz Roja Española“, und zum anderen von REN, Rescates y Emergencias del Norte.

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Außenministertreffen auf Lanzarote am 11. und 12. Juni

Im Rahmen der Initiative ‚Atlantique Sud’ treffen sich am 11. und 12. Juni auf Lanzarote die Außenminister von Angola, Argentinien, Brasilien, Kap Verde, Kamerun, Elfenbeinküste, Spanien, Frankreich, Marokko, Nigeria, Portugal, Senegal, Südafrika, Uruguay und Venezuela.

Tenezar: Bewohner demonstrieren gegen Küstenbehörde ‘Costas’

Am vergangenen Mittwoch wurde bekannt gegeben, dass die Küstenbehörde Costas das Verfahren in die Wege geleitet hat, in Tenezar jene Bereiche der Schutzzone, auf denen Privathäuser stehen, wieder allgemein zugänglich zu machen.


Im Klartext heißt das, dass alle Häuser von Tenezar, die in der Schutzzone stehen (s. Skizze unten), abgerissen werden müssen, sofern nicht innerhalb der im öffentlichen Anzeiger BOC genannten 8tägigen Frist juristisch durchschlagende Einwände erfolgen.

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Caleta de Famara: Küstenbehörde ‘Costas’ markiert Schutzzone

José Cárdenas, kanarischer Regionalchef der spanischen Küstenbehörde Costas, ist am 11. Mai in Begleitung einiger Behördenmitarbeiter von Las Palmas nach Caleta de Famara gereist. Im Gepäck befand sich grüne Farbe, um die Grenze der Küstenschutzzone “zona de servidumbre de protección“ (s.u.) zu markieren.

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Kanarisches Parlament: Gesetz zur Durchführung dringender Maßnahmen verabschiedet

Mit 30 Stimmen der Koalition aus CC Coalición Canaria sowie PP Partido Popular und gegen 25 Stimmen der PSOE wurde gestern ein sehr umstrittenes “Gesetz zur Durchführung dringender Maßnahmen” (Ley de medidas urgentes) verabschiedet, so eine Art Notstandsgesetz.
Was sich nach der Festlegung eines Maßnahmenkatalogs gegen die aktuelle Krise anhört, entpuppt sich in der Realität als Wegbereitung für weitere Bauaktivitäten sowie für eine nachträgliche Legalisierung der zahlreichen illegalen Bauprojekte, denn das neue Gesetz führt zu Gesetzeslockerungen und einer Deregulierung im Tourismus- und Bausektor.

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Spanische Küstenschutzpolitik in der deutschen Presse

Ein interessanter Artikel zum Thema Küstenschutzpolitik ist heute in der TAZ erschienen unter dem Titel „Strandbuden vom Abriss bedroht„. Ergänzend sei erwähnt, dass das illegale Hotel Papagayo Arena nach jüngsten Informationen der Küstenschutzbehörde plötzlich außerhalb der Küstenschutzzone liegen soll und die Angelegenheit deshalb nicht in den Zuständigkeitsbereich von Costas fällt . Unter der damaligen spanischen Umweltministerin Christina Narbona Ruiz wurde Gegenteiliges veröffentlicht.

Kanaren: Kommunale, regionale und überregionale Schulden

Kürzlich sind die Zahlen zur öffentlichen Verschuldung im Jahr 2008 veröffentlicht worden.

Zunächst die gute Nachricht: Die Pro-Kopf-Verschuldung der Gemeinde Haría im Norden von Lanzarote ist auf 36 € pro Einwohner gesunken und war die niedrigste im gesamtkanarischen Gemeinden-Vergleich.

Nun die schlechten Nachrichten:

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Jüngster Almodóvar-Film: Premiere auf Lanzarote

Heute informierte die lanzarotenische Tourismusbeauftragte María José Docal in einer Radiosendung, dass die Premiere des jüngsten Films von Pedro Almodóvar, “Los Abrazos rotos” (zerrissene Umarmungen), Ende März im Auditorium der Jameos del Agua stattfinden soll. Das genaue Datum stehe allerdings noch nicht fest.

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Kanaren: Verdoppelung der Subventionen für den Transport landwirtschaftlicher Produkte

Die Kanarische Regierung teilt mit, dass die bisherigen Subventionen für den See- und Lufttransport landwirtschaftlicher Produkte von 50% auf 100% erhöht werden. Diese neue Regelung, die von der Europäischen Kommission bereits genehmigt wurde, gilt rückwirkend für den Zeitraum 1.1.2007 bis 31.12.2013. Sie umfasst die Kosten für den See- und Lufttransport innerhalb der Kanaren und von den Kanaren in EU-Länder und gilt für landwirtschaftliche Produkte, die auf den Kanaren hergestellt oder verarbeitet wurden sowie für Viehfutter, das aus der EU auf die Kanaren eingeführt werden muss, wenn es nicht oder nicht in den benötigten Mengen auf den Inseln existiert.

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Lidl erhält vom Obersten Kanarischen Gerichtshof grünes Licht für seine Discounter-Märkte auf den Kanaren

In jahrelangen gerichtlichen Auseinandersetzungen hat Lidl vor einigen Monaten einen Teilerfolg erzielt und die Genehmigung zur Gründung einiger Filialen auf den Kanaren erhalten; allerdings nicht als Discounter, sondern als Supermarkt. Und dies nur unter speziellen Auflagen hinsichtlich Verkaufsfläche und Größe auch des Sortiments sowie der Mitarbeiterzahl.

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Hotelkrise hausgemacht?

Die durchschnittliche Auslastungsquote der Hotels und Apartmentanlagen betrug in 2008 knapp 73% und lag damit um 2,04% unter der Quote von 2007. Die nächsten Monate werden zeigen, ob der derzeitige Trend abnehmender Auslastungsquoten anhalten wird.

Als Hauptgründe für den Rückgang der Nachfrage wurden die ökonomische Krise sowie die verringerten Flugkapazitäten genannt.

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Küstengesetz – Ley de Costas: Schutzzonen, Stand Januar 2009

Um eine unkontrollierte Bebauung der Küstenstreifen zu verhindern, trat 1988 das spanische Küstengesetz in Kraft. Dieses unterteilt die Küstengebiete in drei Zonen: das Meeresufer, die daran anschließende Schutzzone und die sog. Einflussnahmezone. Alle drei Gebiete unterliegen Beschränkungen hinsichtlich der Bebaubarkeit und Nutzung.

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Artikel über das Küstengesetz / Küstenschutzgesetz – Ley de Costas

Maßnahmen gegen Inhaber spanischer Küstenimmobilien Enteignung, Entschädigung, Rückwirkung?

von Burckhardt Löber, Alexander Steinmetz und Fernando Lozano *)

Zahlreiche Besitzer von Küstengrundstücken auf der spanischen Halbinsel, den Balearen und den Kanaren bangen aufgrund der spanischen Gesetzgebung und der Maßnahmen der Küstenbehörden um ihr Eigentum und um ihre Grundstücksrechte. Das maßgebliche spanische Küstengesetz datiert aus dem Jahre 1988. Größere Maßnahmen aufgrund dieses Gesetzes wurden erst in den letzten Jahren durchgeführt, d.h. ca. 20 Jahre nach dem Erlass des Gesetzes. Aus Europa kommen zur Zeit Demarchen gegen die genannten Maßnahmen der spanischen Behörden. Weiterlesen

Tinerfenische Zeitung “El Día“: Staatsanwaltschaft prüft Vorwurf der Volksverhetzung

Die Umweltschutzorganisation “Ben Magec“ hat die Tageszeitung “El Día“ (Teneriffa) erneut wegen Volksverhetzung angezeigt, weshalb die Staatsanwaltschaft auch in diesem Fall prüft, inwieweit die zur Anzeige gebrachte Publikation gegen den Artikel 510 des spanischen Strafgesetzbuches verstößt. Der Artikel sieht eine Freiheitsstrafe zwischen 1 und 3 Jahren und eine Geldstrafe für Personen vor, die zu Diskriminierung, Hass oder Gewalt gegen Personengruppen oder Vereinigungen u.a. aufgrund deren Zugehörigkeit zu einer ethnischen Gruppe oder Rasse oder wegen ihrer nationalen Herkunft aufhetzen.


Im Fokus steht zur Zeit ein am 4.4.2008 publizierter Beitrag im Kulturteil von “El Día“, in dem der Urheber unter dem Namen Arquímedes García Gotera – lyrisch verpackt – zu scharfen Waffen bis hin zu einem Kanonenboot greift, um – frei und komprimiert übersetzt – die maurischen und schwarzen Invasoren in ihre Heimat zurück zu jagen. *) Originaltext s.u.

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Arrecife: Aus für acht Straßennamen aus der dunklen Vergangenheit

Die Eliminierung von Symbolen und Straßennamen, die an die Franco-Diktatur und an andere, wenig ruhmreiche Zeiten der spanischen Geschichte erinnern, schreitet – wenn auch langsam – voran.

In der gestrigen Plenarsitzung wurde über neue Straßennamen für Arrecife abgestimmt. Bei folgenden acht Straßennamen entschied die Mehrheit für die Vorschläge, die von einer Kommission erarbeitet wurden.

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Wettbewerbsfähigkeit der Kanaren: Die Erfolgsbringer aus Expertensicht

Javier Gómez Navarro, Präsident des Oberen Rats der Spanischen Handelskammer und ehemaliger Tourismus-Minister Spaniens, referierte diese Woche auf der 3. Unternehmertagung der Handelskammern von Lanzarote und Fuerteventura über Erfolgsfaktoren bei der Vermarktung der Kanaren. Er riet den anwesenden Unternehmern, auf die Einmaligkeit der Kanaren sowie auf die besonderen Naturschätze einer jeden Insel zu setzen, um sich von den konkurrierenden Urlaubsdestinationen wie Marokko oder die Karibik abzuheben. Dazu gehöre auch das ausgewogene Klima sowie die geographische Nähe zu den wichtigsten Herkunftsländern der Urlauber: Deutschland, Großbritannien und die nordischen Länder.

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Immobiliensonderangebote bei der Sparkasse ‘Caja de Canarias’?

Die Caja de Canarias gab heute bekannt, dass sie die Preise ihrer Immobilienangebote auf unterhalb des Marktwerts gesenkt hat. In einigen Fällen betrage der Preis nur noch 60% des Schätzwertes, heißt es. Die meisten Angebote befinden sich in Las Palmas auf Gran Canaria, San Isidro auf Teneriffa und Puerto del Rosario auf Fuerteventura.

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Produktionskapazitäten der Meerwasserentsalzungsanlage “Lanzarote Sur“ erhöht

Die Meerwasserentsalzungsanlage zwischen Yaiza und Playa Blanca ist um eine moderne Produktionsanlage erweitert worden, die 4.000 Kubikmeter Wasser im Umkehrosmoseverfahren produziert. Die Anlage wurde nun in Betrieb genommen, wodurch die täglich Produktion auf rund 10.000 Kubikmeter erhöht wurde. Die Gesamtkapazität der Anlage sei ausreichend, um auch in den kommenden vier bis fünf Jahren noch den Bedarf des Inselsüdens mit Wasser zu versorgen, heißt es.

Im Bedarfsfall kann das Wasser über ein Rohr- und Verteilungssystem sowie einen Zwischenspeicher in Las Breñas bis einschließlich Arrecife gepumpt werden.

13.11.2008 Arrecife/Islote del Francés: Abriss der alten Fischkonservenfabrik steht bevor

Das Stadtplanungsamt informierte heute, dass die alte Fischkonservenfabrik “La Rocar“ in 14 Tagen abgerissen werden soll. Die Abrisskosten i.H. von rund 700.000,- Euro würden von der Eigentümerin, der Immobilienentwicklungsgesellschaft “Inversiones Islote del Francés S.L.” getragen.

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Außergewöhnliche Sitzung zum Thema illegale Bauten

Am vergangenen Freitag fand eine außerordentliche Versammlung des Rats des Biosphärenreservats von Lanzarote statt, in der Stellung genommen wurde zu den illegalen Bauten. Dabei wurde umfangreiches und professionell aufbereitetes Präsentationsmaterial verwendet, das von der Inselregierung auch im Internet veröffentlicht wurde.

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Chinesische Reisevermittler auf Lanzarote

Auf Einladung des lanzarotenischen Tourismusdachverbands sind 14 chinesische Reisevermittler von TUI-China nach Lanzarote gereist, um die Insel kennen zu lernen und sich von ihrer Attraktivität als Urlaubsziel persönlich überzeugen zu können.

Nach ihrem einwöchigen Aufenthalt wurden die Gruppe gestern Abend im Castillo de San José von María José Docal, Tourismusrätin von Lanzarote, feierlich verabschiedet.

Kanaren: Arbeitslosenquote auf 17,5% gestiegen

Die Arbeitslosigkeit hat in ganz Spanien stark zugenommen, besonders betroffen sind jedoch die Kanaren und Andalusien. Innerhalb eines Jahres ist die Zahl der Arbeitslosen auf den Kanaren um 73.400 auf 183.000 hochgeschnellt und beträgt rund 17,5% (Lanzarote: 16,3%), in Andalusien sogar 18,3%.

Damit liegen diese beiden Regionen weit über dem Landesdurchschnitt von 11.3%.

Lanzarote-Werbung auf deutschen Bahnhöfen

Seit dieser Woche und noch bis zum 9. November präsentiert sich Lanzarote großflächig auf den Hauptbahnhöfen von Berlin, Stuttgart und Frankfurt. Auf Filmen und großen Fototafeln werden die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Insel gezeigt, und an Informationsständen können sich Interessierte beraten und weiteres Informationsmaterial erhalten.

Flankierende Werbung soll es durch die Einbindung der örtlichen Presse sowie von Reisebüros und Reiseveranstaltern geben, sowie auch durch ein Werbeprogramm in Zusammenarbeit mit TUI und AirBerlin.

September 2008 ungewöhnlich feucht-warm

In diesem Jahr gab es im September einige regnerische Tage, was ungewöhnlich ist für Lanzarote. 15 Liter Niederschlag pro Quadratmeter wurden gemessen.

Insgesamt verzeichneten die meisten Kanarischen Inseln diesen September Wetterausreißer: Auf Teneriffa war es einer der kältesten Monate, auf Gran Canaria einer der feucht-kältesten und auf Fuerteventura, Lanzarote und La Palma einer der feucht-wärmsten seit 1971.

Arrecife: Spikes zur Kuhreiherabwehr

Allen bisherigen Umsiedlungsaktionen und Abwehrmaßnahmen zum Trotz hatten sich die Kuhreiher stets wieder in ihren heiß geliebten Baumkronen in Arrecife im Park Ramírez Cerdá eingefunden. Deshalb wurden die Äste der Lieblingsbäume der Kuhreiher mit Spikes versehen, damit die Vögel sich dort nicht mehr aufhalten können. Diese ziemlich stachelige Waffe zeigt eine erste Wirkung, denn in den vergangenen Nächten haben sich lediglich 8 der insgesamt ca. 300 Exemplare dort eingefunden.

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Arrecife: Abriss einer illegal errichteten Häuserzeile

Im Auftrag des Bürgermeisteramts von Arrecife haben heute früh die Abrissarbeiten von 10 Wohneinheiten in der Calle Balayo im Stadtteil Argana Alta begonnen.

Die Reihenhauszeile wurde von der Firma Míguez Lanzarote SL für geschätzte 900.000 Euro errichtet, obwohl die Bauanträge Anfang 2006 nicht genehmigt worden waren. Die Baufirma hatte sich während der Bauphase auch darüber hinweg gesetzt, dass die Baustelle offiziell stillgelegt wurde, nachdem die alternative Partei “Alternativa Ciudadana” mehrfach Anzeige erstattet hatte.

Playa Blanca: Besitzer “illegaler” Häuser kündigen Sammelklage an

Den letzten beißen die Hunde. Das befürchten nun auch die Besitzer von insgesamt rund 400 Eigenheimen, die ihr Haus erworben hatten noch bevor der oberste kanarische Gerichtshof die erteilten Baugenehmigungen rückwirkend für nichtig erklärt hatten, weil die bebauten Flächen gar nicht als Bauland ausgewiesen waren.

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EU-Subventionsgrab Biogasanlage endlich in Betrieb

In den Jahren 2001 und 2002 wurden bereits über 10 Millionen Euro an EU-Subventionen in die Biogasanlage Zonzamas gesteckt; in Betrieb genommen wurde die zwischenzeitlich vollkommen veraltete Anlage jedoch nie. Deshalb mussten weitere 4,5 Millionen Euro investiert werden, um die Anlage auf den heutigen Stand der Technik und in Betriebsbereitschaft zu bringen.

Vor einem Monat ist die Anlage angelaufen, wenn auch noch auf Sparflamme und mit noch nicht überzeugenden Produktionsergebnissen.

Jameos del Agua: Wiedereröffnung des Auditoriums im Januar 2009?

Bereits im Oktober 2006 wurde die Wiedereröffnung der als Konzert- und Theatersaal genutzten Grotte in den Jameos del Agua für Anfang 2007 angekündigt.

Zwischenzeitlich sind zwei Jahre vergangen; und die Sanierungskosten betragen mittlerweile rund 6 Mio. Euro, wovon die Hälfte in die Befestigung des Grottengewölbes geflossen sind.

Heute wurde der Januar 2009 als neues Datum zur Wiedereröffnung des seit 2001 geschlossenen Auditoriums genannt.

Illegale Hotels: Rückforderung der EU-Subventionen angekündigt

Danuta Hübner, für Regionalpolitik zuständiges Mitglied der EU-Kommission, hat auf die Beschwerde des Grünen-Abgeordneten David Hammerstein reagiert und die Einleitung von Maßnahmen für eine Rückforderung der gewährten Subventionen aus den Strukturfonds angekündigt, falls eine Prüfung die Illegalität der Hotels bestätigt.

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Marokko/Spanien: Warnung vor Pest der kleinen Wiederkäuer

In Marokko ist in mehreren Gegenden die Pest der kleinen Wiederkäuer ausgebrochen. Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen FAO hat eine entsprechende Warnung an alle Länder, die Handelsbeziehungen mit Marokko unterhalten, ausgegeben, um eine Einschleppung zu verhindern.

Die Warnung richtet sich insbesondere an die Nachbarländer von Marokko, d.h. auch an Spanien.

Niederländischer Journalist auf Flüchtlingsboot

Am vergangenen Wochenende sind mehrere Boote mit illegalen Einwanderern an den kanarischen Küsten angekommen; eines an der Playa de las Conchas auf La Graciosa.

In diesem Boot saßen 30 Personen, darunter etwa 16 Minderjährige, eine Frau sowie ein niederländischer Journalist. Details zur Überfahrt sind nach wie vor nicht bekannt. Vielleicht werden sie in der Reportage zu lesen sein?

Schulstart in Zahlen

In den vergangenen 9 Jahren verzeichneten die lanzarotenischen Schulen einen kontinuierlichen Zuwachs an Schülern, doch dieser Trend ist nun gebrochen: Im kommenden Schuljahr, das – je nach Schule – zwischen dem 8. und 16. September startet, sind rund 21.000 Schüler registriert; etwa so viele im Vorjahr.

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Lanzarote werbewirksam präsentiert?

Die diesjährigen Dreharbeiten für den Film “Los abrazos rotos“ (deutsch soviel wie u.a. wahlweise ‘die zerbrochene/verzweifelte/missglückte Umarmung’) von Pedro Almodóvar mit Penélope Cruz als Protagonistin haben viele Inselbewohner und -gäste völlig aus dem Häuschen und den Straßenverkehr, zumindest streckenweise, zum Erliegen gebracht. Die Höhe der Werbewirksamkeit des Films für Lanzarote wird wohl davon abhängen, wie gut der Film ankommen und in welchem Licht Lanzarote dort erscheinen bzw. überhaupt wahrgenommen wird.

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Hoher Ertrag bei 2008er Weinlese

In diesem Jahr wurden auf Lanzarote 1.900.000 kg Trauben geerntet, rund 200.000 kg mehr als im Vorjahr.

Nach wie vor dominiert auf der Insel die Rebsorte Malvasía, von der gut 1.100.000 kg Trauben geerntet wurden, gefolgt von der Sorte ‚Listán negro’ (rund 492.000 kg) und ‚Listán blanco’ (rund 103.000 kg).

Arrecife: Islote de la Fermina – 3. Akt

Im April 2006 erfolgte der Spatenstich für die neue Wellness- und Sportoase auf dem vorgelagerten Inselchen “Islote de la Fermina“. Damals, so hieß es, sollten die Baukosten 1,8 Mio. und die Bauzeit 9 Monate betragen.

Im Mai 2007, wenige Tage vor den letzten Kommunalwahlen, fand eine feierliche Begehung statt, und die Politiker versprachen eine Eröffnung im Sommer 2007.

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Puerto Calero: XVI Wettbewerb im Hochseefischen vom 3. bis 6. September

Rund 40 Boote wurden bereits für den Wettbewerb registriert, so viele wie nie zuvor. Deshalb wird auch von einer Rekordzahl der am Wettbewerb teilnehmenden Hochseefischer ausgegangen.

Die Boote laufen am 4., 5. und 6.9. jeweils um 9:00 h aus. Nachmittags ab 16:00 Uhr gibt es Veranstaltungen mit Musik. Wer den größten Fisch an Land gezogen hat, wird am 6.9. um 21:00 Uhr im Rahmen der Abschlussfeier in einem Festzelt bekannt gegeben.

Kommunistisch-separatistische Partei gegründet

‘PRCC Partido Revolucionario de los Comunistas de Canarias’ heißt die neue Partei, und nach Angaben der Mitglieder soll es dabei nicht nur um den Kampf für die Beseitigung von Ausbeutung und Unterdrückung der Arbeiter gehen, sondern ganz speziell um die Befreiung der Canarios vom spanischen Imperialismus.

Wer mehr über die ‘Ausbeutung und Unterdrückung durch die festlandspanische Kolonialmacht’ sowie den Kampf für deren Beseitigung lesen möchte, kann dies auf der Website der Partei tun.

Teguise: Verzögerung bei Strandaufschüttung

Der Dorfstrand von La Caleta wurde Mitte August bereits aufgefüllt, und morgen sowie übermorgen sind die Strände El Jabillo und El Ancla von Costa Teguise an der Reihe. Allerdings reichlich spät, denn ursprünglich war geplant, die Strände rechtzeitig zum Sommer in voller Größe und Schönheit erstrahlen zu lassen. Doch die Küstenbehörde Costas, bei der die Genehmigungen für Strandaufschüttungen eingeholt werden müssen, hat sich dieses Jahr besonders viel Zeit gelassen, bevor grünes Licht gegeben wurde.

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Haría: Wiedereröffnung des Museums für sakrale Kunst

Das kleine “Museo de Arte Sacro“ in Haría, das 1993 wegen Baufälligkeit des Gebäudes geschlossen wurde, ist vorgestern feierlich wiedereröffnet worden und steht nun Besuchern offen. Zu sehen gibt es die sakralen Kunst- und Einrichtungsgegenstände einer alten Kirche von Haría, die 1956 nach dem Einsturz des Dachs abgerissen werden musste. Von besonderem kunsthistorischen Wert sind Objekte und Bilder aus dem 17. und 18. Jahrhundert.

Haría: Kunstausstellung

Noch bis zum 16.6. sind im Ausstellungssaal “El Aljibe” im Zentrum von Haría die Arbeiten der TeilnehmerInnen der von der Gemeinde angebotenen Mal- und Kunsthandwerkerkurse zu besichtigen.

Die Ausstellung ist von Mo-So von 10:00 – 13:00 Uhr sowie von 17:00 – 20:00 Uhr geöffnet.

Massensterben bei Möwen

An mehreren Orten der Insel wurden zahlreiche tote Möwen gefunden.

Die ersten toten Vögel wurden am 30. Mai in La Vega de San José in Teguise an einer Wasserstelle gefunden, einige Tage später wurden sowohl am Risco als auch am Strand von Famara sowie am Staubecken von Mala zahlreiche weitere tote Möwen gefunden. Mittlerweile ist die Zahl der toten Möwen auf mehrere Hundert gestiegen. Andere Vogelarten sind nicht betroffen.

Die Ursache ist noch unbekannt. Zur Zeit werden einige Tierkörper sowie Wasserproben untersucht.

Bausektor: Arbeitslosigkeit und die Folgen

Auf Lanzarote steigt im Bausektor von Tag zu Tag die Arbeitslosenzahl. Von einem Bauunternehmer erfuhren wir heute, dass er zum Monatsende die Hälfte seiner Belegschaft entlassen wird. Die Entlassungen treffen überwiegend Festlandspanier sowie Nichtspanier, denn der Anteil lanzarotenischer Arbeiter auf dem Bau ist eher gering. Allerdings droht auch vielen Lanzaroteños die Arbeitslosigkeit, denn etwas zeitversetzt werden auch Handwerks- und Zulieferbetriebe betroffen sein; und dort arbeiten zahlreiche Einheimische.

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Lanzarote: Im April fast 10.000 Arbeitslose

Wie so häufig wurden heute leider nur absolute Zahlen veröffentlicht:
Die Arbeitslosenzahlen, die in den hiesigen Medien i.d.R. als absolute Zahlen veröffentlich werden, steigen weiter: Im April waren 9.795 Personen arbeitslos gemeldet.

Der Bausektor verzeichnet die höchsten Zuwachsraten: dort sind insgesamt knapp 1800 Personen von der Arbeitslosigkeit betroffen; rund doppelt so viele wie im Vorjahr.

Das Gros der Arbeitslosen stellt mit rund 72% der Dienstleistungssektor.

Abriss ‘illegaler Hotels’ und drohende Arbeitsplatzverluste: Gewerkschaft bezieht Position

Die – salopp ausgedrückt – ‘illegalen Hotels’ müssen weg, so jedenfalls lautet das Urteil des Obersten Kanarischen Gerichtshofs. Ob es eines Tages tatsächlich zu einem Abriss kommen wird, steht zum einen noch in den kanarischen Sternen, und zum anderen beschäftigen sich mit dem Abbruch- und Entsorgungs-Szenario neben den direkt Betroffenen u.a. auch die Staatskämmerer, denn ein Abriss käme den Staat teuer zu stehen.

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Tarfaya/Marokko: 800-Millionen-Investition in Hotelanlagen

Die staatseigene Mawared-Gruppe, Jordaniens größte Immobilien-Entwicklungsgesellschaft, hat Großes vor mit der südmarokkanischen Küstenregion um Tarfaya und ihrem ganzjährig ausgeglichenen Klima – und schielt dabei auf den Kanaren-Tourismus: Schon bald wird der finanzstarke Investor dort Hotelanlagen für rund 800 Mio. Euro bauen lassen.

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